05.03.2009 - 5 Ischelandhalle -Sanierung und Umbau- ...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5
- Gremium:
- Sport- und Freizeitausschuss
- Datum:
- Do., 05.03.2009
- Status:
- öffentlich (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:05
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Herr Dr. Fischer hätte sich zu diesem Thema größere Präsenz und Anwesenheit gewünscht.
Herr Dr. Fischer erläutert kurz den Beschluss des
HFA vom 29.01.09. Demnach soll die Verwaltung prüfen, wie die Realisierung der
Sanierung und Modernisierung der Ischelandhalle
anhand der vorliegenden konkreten Planungen im Bestand im Rahmen des Konjunkturpaketes
umgesetzt werden kann.
Es wird schon auf bestehende Planungen reflektiert, so Herr Dr.
Fischer.
Herr Dr. Fischer bittet um einen Sachstandsbericht über die laufenden Arbeiten und
Vorbereitungen der Verwaltung.
Frau Grebe betont, dass der Wunsch zur Teilnahme mehrerer
Personen weitergeleitet wurde. Nach Abstimmung untereinander ist man aber zum
dem Schluss gekommen, dass auch einer die wichtigsten Fragen beantworten kann.
Nach der letzten Ratssitzung wurde verwaltungsintern unverzüglich begonnen,
zu klären, inwieweit bereits jetzt über Geld verfügt werden kann, um
anzufangen. Dies gestaltet sich schwierig, da die weitere Sanierung der
Ischelandhalle für 2010 vorgesehen. Es gibt keine Ermächtigung derzeit Geld für
weitere Planungen auszugeben, so Frau Grebe weiter.
Die bestehenden Planungen sind noch nicht so ausgereift, dass man
Ausschreibungen oder Bauanträge starten könnte. Nach einem heutigen Gespräch
mit dem Baudezernenten wurde abgestimmt, welche Schritte bereits jetzt ohne
neue Mittel gemacht werden können.
Am Montag werde es ein Gespräch bei der Landesregierung in Düsseldorf zum
Thema „Was passt in das Konjunkturprogramm?“ geben. Ob dann
eindeutig gesagt werden kann, dass die Ischelandhalle aus Konjunkturmitteln
saniert werden kann, ist nicht klar.
Es gibt derzeit noch keine klaren Aussagen über die genauen
Verwendungsmöglichkeiten, so Frau Grebe weiter.
Der Städtetag, der Städte- und Gemeindebund, alle „scharren mit den
Hufen“ und möchten loslegen, so Frau Grebe.
Zu beachten ist jedoch, dass nur Zusatzprojekte, und nicht etwa die
Abarbeitung eines Sanierungsstaus aus den Konjunkturmitteln gefördert werden.
Am morgigen Freitag wird es ein Gespräch mit Phoenix Hagen geben, so Frau
Grebe weiter. Es wird erwartet, dass Phoenix sich mit einem Beitrag an den
Kosten der Sanierung beteiligt.
Der Aufforderung, schon einen Architekten zur Sitzung einzuladen, ist 23
nicht gefolgt, so Frau Grebe weiter. Derzeit gibt es noch Überlegungen
hinsichtlich der Vergabe der Architektenaufträge. Fehler im vergaberechtlichen
Bereich müssen vermieden werden. Man wolle warten, bis alles Hand und Fuß hat.
Was vor Kenntnis der genauen Regelungen zum Konjunkturpaket getan werden
kann, wird getan, versichert Frau Grebe weiter.
Dieser erste Bericht sei erst einmal ausreichend, so Herr Tenne.
Man würde jedoch sinngemäß im Nebel stochern, da man noch nicht wisse, ob die
Arbeiten an der Halle überhaupt aus dem Konjunkturpaket bezahlt werden dürfen.
Als zweites Ziel wird mit dem Konjunkturpaket verfolgt, zeitnah Aufträge
vergeben zu können. Daher hält Herr Tenne es für erforderlich, dass
entsprechende Planungen und Vorbereitungen schon jetzt getroffen werden müssen,
damit man bei einem positiven Signal aus Düsseldorf direkt anfangen kann.
Die Ischelandhalle ist marode, fügt Herr Dr. Fischer. Die im
letzten Jahr durchgeführten Maßnahmen waren provisorisch, um die Halle weitere
2 Jahre betreiben zu können. Danach muss die Halle geschlossen oder für mind. 3
Mio. Euro saniert werden. Herr Dr. Fischer möchte wissen, ob die Pläne
für die Sanierung nicht schon vorliegen müssten.
Wenn alles schon geplant wäre, so Frau Grebe, gelte diese Maßnahme
nicht als zusätzliches Projekt und könnte nicht gefördert werden.
Das Projekt ist zum Greifen nahe, so Herr M. Erlmann, Er habe
Angst, dass es durch nicht geklärte Zuständigkeiten in der Verwaltung verzögert
bzw. nach hinten gedrückt wird. Geldlich
und zuständigkeitsmäßig ist für den Ausschuss bisher kein roter Faden
erkennbar.
Es wird mit Sicherheit funktionieren, was machbar ist, so Frau Opitz.
Sie bittet darum, dass nach dem Gespräch am Montag sofort die neu errungenen
Informationen an die Fraktionen weitergegeben werden.
Man steht kurz davor und will endlich weiterkommen, so Herr Dr.
Fischer.
Man will aber auch keinen „Fehlstart“ riskieren, so Frau
Grebe.
Im nächsten HFA wird die Kämmerei über das Gespräch bei der
Landesregierung berichten, so Frau Grebe weiter. Derzeit wisse man noch
nicht richtig Bescheid, was umgesetzt werden kann; aber das ergeht den anderen Kommunen ebenso.
Nach dem Gespräch am Montag wird man hoffentlich mehr Sicherheit haben,
so Frau Grebe weiter. Man wolle derzeit nicht riskieren, Geld zu
verlieren, weil man Fehler gemacht hat.
Der Sportausschuss des Deutschen Bundestages hat beschlossen, dass die
Mittel aus dem Konjunkturpaket für alle Bereiche des Sports verwendet werden
sollen, so Herr Dr. Fischer. Leider ist dies lediglich eine Empfehlung
des Ausschusses gewesen.
Herr Tenne ist verärgert
darüber, dass zu den Verwendungsmöglichkeiten der Mittel keine Einigkeit besteht.
Herr Dr. Fischer hofft auf
gute Nachrichten.
