05.03.2009 - 8 Anfragen gem. § 18 der Geschäftsordnung des Rates
Grunddaten
- TOP:
- Ö 8
- Gremium:
- Sport- und Freizeitausschuss
- Datum:
- Do., 05.03.2009
- Status:
- öffentlich (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:05
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Herr Tenne spricht an, dass das Projekt W.I.L.L.I. in der Presse schlechte Kritik
erhalten hat. An dem Projekt ist seines Wissens nur noch der
Stadtmarketingverein und nicht mehr das Sportamt beteiligt.
Herr Wischnewski kann diese Aussage nur bestätigen und bedauert dies.
Nachdem das Projekt gestartet wurde, ist die Sportverwaltung nicht mehr
beteiligt worden.
Herr Dr. Fischer hat am vergangenen Montag mit Vertretern aus Herdecke, Wetter und
Dortmund an einer Präsentation des Projekts teilgenommen. Auch er kann
bestätigen, dass sich das Projekt als kompliziert und unübersichtlich darstellt.
Herr M. Erlmann möchte
wissen, wann nach den Felsrutschen am Hengsteysee wieder uneingeschränkt Freizeitsport
betrieben werden kann. Herr M.
Erlmann bittet um Klärung bis zur nächsten Sitzung.
Hinsichtlich der Planungen eines Kunstrasenplatzes im Hagener Norden
kommt Herr Tenne auf die Inaugenscheinnahme der Plätze Berchum und Garenfeld
durch den Sportdezernenten, dem Ausschussvorsitzenden und einigen Ratsmitgliedern
zu sprechen.
In einem weiteren Gespräch unter Beteiligung des Vorsitzenden sind einige
politische Stimmen aus den Vereinen laut geworden. Nach außen sei zwar der Eindruck
entstanden, dass der Sport als Mittel des Wahlkampfes genutzt werden soll, Herr
Tenne erhebt jedoch vehement Gegenstimme.
Herr Dr. Fischer erläutert,
dass in Gesprächen mit den Vereinen von Parteipolitik keine Rede war. Herr
Dr. Fischer habe in diesen Gesprächen den Zustand und die Beschlusslage des
Ausschusses geschildert.
Ebenfalls hat Herr Dr. Fischer noch einmal verdeutlicht, dass der
Ausschuss beschlossen hat, 3 Kunstrasenplätze in einer ersten Runde zu vergeben
und dass nach Vergabe der ersten zwei Plätze der dritte für den Hagener Norden
vorgesehen ist.
Ob noch in dieser Legislaturperiode eine zweite Runde eröffnet, liegt im
Ermessen des Ausschusses, darüber muss noch diskutiert werden, so Herr Dr.
Fischer weiter.
Bei einer 2. Runde können die
Bezirke, die bisher nicht betrachtet wurden, wie etwa der Hagener Süden oder
Haspe, einbezogen werden so Herr Dr. Fischer weiter.
Die Schließung der Hallenbäder und die erst spätere Öffnung der Freibäder
lösen Vakanzen aus, in denen die Vereine nicht trainieren können, so Herr
Oberste-Berghaus.
Durch die frühzeitige Schließung der Traglufthalle gehen den Vereinen
wichtige Trainingseinheiten im April verloren. Teilweise müssen die Sportler nun
Wege u. a. bis nach Dortmund in Kauf nehmen um trainieren zu können.
Dies könne nicht im Sinne des Ratsbeschlusses sein, so Herr
Oberste-Berghaus weiter. Es wurde versichert, dass die Bäder bis zur
Fertigstellung des neuen Westfalenbades geöffnet bleiben. Nun soll auch noch
das Stadtbad Boele für ¼ Jahr geschlossen werden.
In einem Schreiben an HagenBad hat der Schwimmverein Hagen 94 bereits
darum gebeten, das Bad erst im Sommer zu schließen. Als Antwort wurde genannt,
dass der Beschluss nicht umgestoßen werde.
Der Verein hat über Jahre in der Traglufthalle die Betriebsaufsicht geführt,
so Herr Oberste-Berghaus weiter. Dies habe man auch für das Stadtbad
Boele angeboten.
Es wird ein starker Einbruch im Bereich des Schwimmsports befürchtet.
Herr Oberste-Berghaus
bittet darum, dieses Thema im kleineren Kreis am Runden Tisch zu besprechen.
Herr Dr. Fischer fragt an,
ob die FDP-Fraktion nicht im Aufsichtsrat der HVG vertreten ist, um das Problem
dort direkt anzusprechen.
Der Wunsch wurde dort nicht erhört, erwidert Herr Oberste-Berghaus.
Herr Oberste-Berghaus
sieht eine große Ungleichbehandlung zu anderen Vereinen.
Herr Krippner bittet
darum, in der nächsten Sitzung einen Sachstandsbericht über die Planungen und
die Problematik des Kunstrasens im Hagener Norden zu bekommen.
Der Ausschuss muss Überlegungen anstellen, so Herr Dr. Fischer, ob
in Sachen Kunstrasenplätze direkt eine 2. Runde angedacht werden soll oder ob
nach der Herrichtung des 3. Platzes bis zur nächsten Legislaturperiode gewartet
werden sollte.
Man müsse die finanzielle Entwicklung abwarten, so Herr Tenne. Erfreulich
wäre es, wenn jeder Stadtteil einen Kunstrasen bekommen würde. Herr Tenne
schlägt vor, die nächste Periode abzuwarten.
Herr Schisanowski spricht
das Projekt Ruhrtal an. Dies sollte insbesondere aus freizeitsportlicher Sicht
näher betrachtet werden. Herr Schisanowski möchte wissen, ob der
Verwaltung dieses Projekt bekann ist und bittet darum, für die nächste Sitzung
einen Vertreter des Stadtmarketingvereins zu diesem Thema einzuladen.
In diesem Zusammenhang spricht Herr Dr. Fischer die Wasserpest auf
den Seen im Ruhrtal an. Lt. Aussage von Wissenschaftlern gibt es keine legalen
biologischen Mittel zu Bekämpfung. Ein Mähboot würde erhebliche Kosten
verursachen und die Pest nicht dauerhaft bekämpfen. Für die Wassersportler ist
dieser Zustand sehr bedauerlich, so Herr
Dr. Fischer.
