19.08.2009 - 6 Geschäftsbericht 2008 für den Fachbereich Jugen...

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

 

Herr Steuber stellt den Geschäftsbericht 2008 vor und weist auf verschiedene Besonderheiten hin und erläutert diese.

 

Frau Machatschek möchte im Hinblick auf die Asylbewerber wissen, ob aktuell wieder eine Zunahme stattfinde. Dies habe sie der Presse entnommen.

 

Herr Stüwe erklärt, dass die bundesweiten Zahlen einen leichten Anstieg erkennen ließen, insbesondere bei den Flüchtlingen aus dem Bereich des Nahen und Mittleren Ostens. Dieser Trend könne in Hagen nicht nachvollzogen werden. Auch eine Aufnahme von irakischen Flüchtlingen habe es in Hagen nicht gegeben.

 

Frau Machatschek nimmt Bezug auf die Aussage von Herrn Steuber, dass man in Hagen mit stationären Einrichtungen gut aufgestellt sei. Sie zitiert einen Satz aus dem Geschäftsbericht auf Seite 55, der aussagt, „dass zunehmend festgestellt werde, dass Personen in Heimen untergebracht würden, ohne dass eine eindeutige Heimnotwendigkeit vorliege. Jedoch seien eine rechtzeitige präventive Beratung und das Aufzeigen von kostengünstigeren und sozial attraktiveren Alternativen durch den Sozialhilfeträger nicht immer möglich. Oftmals erfahre der Sozialhilfeträger zu spät von der Unterbringung.“

Sie bittet um Erläuterung dieser Aussage.

 

Frau Kreiss beschreibt Fälle von älteren Patienten, die im Krankenhaus behandelt würden, aber aufgrund der kurzen Verweildauer schnell entlassen würden. Dabei würden die Sozialdienste der Krankenhäuser und Ärzte sehr schnell die Aussage treffen, dass eine Rückkehr in den eigenen Haushalt nicht möglich sei. Der Patient müsse stationär untergebracht werden. Erst nach der Umsiedlung ins Heim würde dann von der Verwaltung festgestellt, dass es mit verschiedenen Hilfen auch möglich gewesen sei, den Betroffenen zu Hause zu versorgen.

 

Frau Dannert bestätigt diese Aussage und  schildert einen Fall aus eigener Erfahrung. Ganz schnell würde ein staatlicher Betreuer bestellt, ohne dass die Angehörigen gefragt würden.

 

Frau Machatschek stellt fest, dass der Geschäftsbericht zur Kenntnis genommen wurde.

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Beschluss:

 

Der Ausschuss nimmt den Geschäftsbericht 2008 des Fachbereichs Jugend & Soziales zur Kenntnis.

 

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Abstimmungsergebnis:

 

 Einstimmig beschlossen

 

 Mit Mehrheit beschlossen

 

 Einstimmig abgelehnt

 

 Mit Mehrheit abgelehnt

 

 Abgelehnt bei Stimmengleichheit

 

 Ohne Beschlussfassung

X

 Zur Kenntnis genommen

 

      

 

Dafür:

      

Dagegen:

      

Enthaltungen:

      

 

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Anlagen zur Vorlage