24.06.2009 - 7 Antrag des Frauenhauses Hagen auf eine Sonderza...

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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

 

Frau Machatschek begrüßt die Antragstellerin Frau Wendt vom Frauenhaus und bittet diese, den Antrag zu erläutern.

 

Dieser Bitte kommt Frau Wendt nach.

 

Frau Helling möchte wissen, wie man in Zukunft Brandstiftung verhindern wolle. Wie lange habe die Überprüfung der HGW und Feuerwehr gedauert, wenn dabei Kosten in Höhe von 11.282,04 entstanden seien. Habe das Frauenhaus in der Zeit, in der es nicht belegt war, nicht auch weniger Kosten gehabt? 

In welcher Höhe solle der Zuschuss sein? Sie fragt in die Runde, ob eine solche Hilfe nicht in den Bereich der freiwilligen Leistungen fiele, die man nicht leisten dürfe in der jetzigen Haushaltssituation.

 

Frau Kurte ist der Meinung, dass die HGW als Vermieter doch für die Sicherheit des Hauses zuständig sei.

 

Frau Wendt erklärt, dass die Tagesgeltsätze für Miete und Nebenkosten gedacht seien.

Die laufenden Kosten liefen jedoch weiter. Für die Verpflegung seien die Frauen selbst zuständig. Es könne nicht verhindert werden, dass Brände gelegt würden. Wichtig sei es, die Sicherheit der dort lebenden Personen zu gewährleisten. Teile des Hauses könnten nicht mehr genutzt werden. Auf die Feststellung von Frau Kurte erwidert sie, dass die  HGW neue Brandschutztüren einbaue.

 

Frau Kurte möchte wissen, was denn mit den Frauen und Kindern in der Zeit geschehen sei, in der das Haus nicht bewohnbar gewesen sei.

 

Frau Wendt klärt auf, dass es ein gutes Netzwerk zwischen den Frauenhäusern in NRW gebe, so dass die Frauen in anderen Frauenhäusern untergekommen seien.

Auf die Frage von Frau Helling, wie lange denn die Überprüfung der HGW und Feuerwehr gedauert habe, teilt sie mit, dass das Haus vier Wochen während der Überprüfung geschlossen gewesen sei. Die Höhe des Sonderzuschusses sei im Antrag auf 11.282,04 € beziffert. 

 

Herr Haensel macht deutlich, dass sich hier zwei Fragestellungen ergäben. Einmal gehe es um das Delta, für das man im Moment  eine Lösung suche. Das andere sei, dass die Strukturqualität des Hauses den Anforderungen nicht gerecht werde und man daher auf der Suche nach einem anderen Objekt sei.

Zu der ersten Frage weist er auf die Existenz einer großen Stiftung hin, die für solche und ähnliche Fälle Geld bereithalte. Es würden auch Institutionen gefördert. Er sei gern bereit, den Kontakt zu vermitteln.

 

Herr Dr. Brauers bestätigt in Richtung von Frau Helling, dass es sich hier um eine freiwillige  Leistung handele. Das sei für die Stadt Hagen im Moment ein Problem. Er sähe noch eine kleine Hoffnung in Form eines Restes vom Rest der Sparkassenspende.

Er würde die Sache prüfen. Vielleicht könnten ja beide Alternativen genutzt werden.

 

Frau Kurte regt an, nach einem anderen Gebäude zu suchen, bevor jetzt viel Geld in das Gebäude investiert würde.

 

Frau Machatschek berichtet, dass sie selbst zusammen mit dem Frauenhaus seit zwei Jahren nach einem geeigneten Gebäude auf der Suche seien, leider bisher nichts gefunden hätten. Sie wolle den Sozialausschuss nutzen, um die Problemlösung weiterzugeben. Die HGW müsse ihren Verpflichtungen nachkommen.  

 

Sie schlägt abschließend vor, dass sich Herr Dr. Brauers, Herr Haensel und Frau Wendt zusammensetzten, um nach einer Lösung zu suchen.

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