24.06.2009 - 5 Bericht aus dem Behindertenbeirat
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5
- Sitzung:
-
Sitzung des Sozialausschusses
- Datum:
- Mi., 24.06.2009
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Frau Lazaris berichtet,
dass der Behindertenbeirat mit Empörung zur Kenntnis genommen habe, dass die
Tür zum Technischen Rathaus jetzt geschlossen sei. Das sei für behinderte
Menschen besonders umständlich, über Umwege ihr Ziel zu erreichen. Der
Behindertenbeirat sei nicht bereit, das so hinzunehmen.
Weiterhin sei ein Vertreter der Straßenbahn AG zu einem Gespräch gebeten
worden, um über Erfahrungen und Probleme mit dem neuen Fahrplan zu diskutieren.
Frau Machatschek kann die
Verärgerung bezüglich der geschlossenen Tür im technischen Rathaus
nachvollziehen. Sie sei froh, dass der Behindertenbeirat dieses Problem
aufgegriffen habe. Sie hoffe, dass man in dieser Angelegenheit bald zu einer guten Lösung komme.
Herr Steuber kann das gut
verstehen. Das sei keine angenehme Situation, gerade im Hinblick auf die
Beratungssituation des Sozialverbandes, der regelmäßig dort seine Beratungstätigkeit
im Erdgeschoss ausübe. Es handele sich hierbei um eine Sanierungsmaßnahme, bei
der eine Stelle eingespart würde. Es sei gut, dass die beiden Kolleginnen im
Sozialen Rathaus einen Teil der Beratung auffangen könnten. Dort habe eine Arbeitsverdichtung
stattgefunden.
Herr Hentschel merkt an,
dass die Infotheke im Sozialen Rathaus auch teilweise nicht besetzt sei.
Herr Dr. Brauers widerlegt
diese Aussage. Die Infotheke sei innerhalb der Geschäftszeiten besetzt. Dies
sei auch in Fällen von Urlaub und Krankheit gewährleistet gewesen.
Frau Machatschek fragt, ob
man die Tür nicht trotzdem öffnen könne. Man könne das doch mal in einer
Testphase erproben.
Frau Lazaris schlägt vor,
wenigstens an den Tagen, an denen die Beratung durch den Sozialverband VDK
stattfände, die Tür zu öffnen. Das sei besonders für die Rollstuhlfahrer eine
große Erleichterung.
Herr Steuber verspricht,
die gemachten Anregungen weiterzugeben.
Herr Hentschel weist
abschließend auf die Verpflichtung der Stadt hin, barrierefreie Zugänge zu
schaffen.
