24.06.2009 - 8 Zuschüsse an die Wohlfahrtsverbände und andereh...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 8
- Sitzung:
-
Sitzung des Sozialausschusses
- Datum:
- Mi., 24.06.2009
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB55 - Jugend und Soziales
- Bearbeitung:
- Petra Seifert
- Beschluss:
- vertagt
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Frau Machatschek schlägt
vor, diesen Bericht und den Geschäftbericht in der heutigen Sitzung als erste
Lesung zu betrachten.
Herr Halbeisen äußert im
Hinblick auf die nächste Sitzung die Bitte, dass die Verbände aus der
Berichterstattung heraus dem Ausschuss Themen anböten, wo erkennbar sei, dass
es kritische Entwicklungen absehbar seien. Dann könne man als Ausschuss darauf
entsprechend reagieren. Er spüre eine
Unzufriedenheit mit der Art des Berichtswesens.
Frau Machatschek erwidert
darauf, dass sich aus Sicht der Ratsmitglieder ein ganz anderer Blick auf die
Dinge ergebe als aus Sicht eines sachkundigen Bürgers. Man habe im Rat
Einsparungen beschlossen. Es gebe nicht mehr viele Spielräume. Man müsse
sich als Sozialausschuss positionieren,
was man in dieser Stadt noch an Angeboten haben wolle. Es sei daher notwendig,
sich mit den Berichten auseinanderzusetzen.
Was an Ehrenamtlichkeit in den Berichten stecke, könne nicht bezahlt
werden.
Herr Halbeisen fühlt sich missverstanden.
Es sei nicht sein Anliegen gewesen, auf das Berichtswesen zu verzichten. Seine
Bitte sei gewesen, die Verbände und die Verwaltung aus ihren Erfahrungen als
die Anbieter von Leistungen um Hilfestellung bei der Bewertung und
Positionierung zu geben.
Frau Machatschek erklärt,
dass sich der Ausschuss in den vergangenen Jahren aus den verschiedensten
Bereichen habe vortragen lassen. Man habe dabei auch sehr wohl an der einen
oder anderen Stelle interveniert. Sie könne die Anregung von Herrn Halbeisen
nachvollziehen. Man könne ja darüber diskutieren, welches Verfahren man für die
nächste Sitzung wählen wolle, um der Forderung von Herrn Halbeisen gerecht zu
werden.
Herr Haensel versteht den
Wortbeitrag von Herrn Halbeisen in dem Sinne, dass in den
Berichten Kritik und Perspektiven abgefragt würden. Das werde nicht
genügend in die Bewertung miteinbezogen. Dort werde nicht mehr Klartext
gesprochen. Herr Halbeisen wolle mal wieder eine sozialpolitische Debatte
führen mit einem Blick nach vorn. Im Moment befinde man sich in einer
fachpolitischen Betrachtung der Angebote. Er sei davon ausgegangen, dass man
heute vereinbare, welcher Träger in der nächsten Sitzung sein Arbeitsgebiet
vorstelle.
Herr Steuber merkt an,
dass man sich in einer ähnlichen Struktur wie in der Kinder- Jugend- und
Familienarbeit befinden würde, wenn man der Anregung von Herrn Halbeisen Folge
leisten würde. Dort gebe es fachlich orientierte Arbeitsgemeinschaften.
Das könne man im Feld der sozialen Arbeit genauso organisieren. Er gehe
davon aus, dass man zwangsläufig in eine solche Debatte hineinkomme.
Frau Machatschek schließt
sich den Ausführungen von Herrn Steuber an.
Herr Mervelskemper schlägt
vor, die NOVA Hagen e.V. einzuladen.
Herr Halbeisen hält es für
ratsam, sich daneben außerdem mit dem Gebiet der Eingliederungshilfe für
Menschen mit psychischen Behinderungen auseinanderzusetzen. Dann mache die
Beschäftigung mit NOVA Hagen e.V. nur
Sinn.
Frau Machatschek greift
den Vorschlag auf, diese Thematik in der übernächsten Sitzung des
Sozialausschusses als eigenen Tagesordnungspunkt zu behandeln und auch Fachleute
dazu einladen.
Anlagen zur Vorlage
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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(wie Dokument)
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910,8 kB
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