11.02.2009 - 7 Bericht Kinderschutzbund
Grunddaten
- TOP:
- Ö 7
- Sitzung:
-
Sitzung des Sozialausschusses
- Datum:
- Mi., 11.02.2009
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Frau Burghardt berichtet
über das Projekt „Mehrgenerationenhaus“ (siehe Anlagen zu TOP 7).
Abschließend erinnert sie daran, dass es sich im Jahre 2007 um eine
Anschubfinanzierung gehandelt habe. Ab 2008 bis heute habe man keine Zuschüsse
mehr erhalten. Die halbe Stelle der Pädagogin musste aufgrund des hohen
Arbeitsaufkommens auf eine ganze Stelle aufgestockt werden. Das Gehalt habe man
im Jahre 2008 schultern können. Für das Jahr 2009 stehe noch nichts in
Aussicht. Man hoffe auf Landes- und kommunale Zuschüsse. Allein könne man das
nicht mehr schultern.
Da es in dem Bereich der Willkommensbesuche bei Neugeborenen schwieriger
sei, Spenden zu akquirieren, sei man dringend auf Hilfe Dritter
angewiesen.
Frau
Frau Burghardt erklärt, dass das Mehrgenerationenhaus für vier
Jahre angelegt worden sei. Für die ersten zwei Jahre habe man einen jährlichen
Zuschuss in Höhe von je 40.000 € erhalten. Davon würden 20.000 €
Personalkosten gefördert. Die
Förderung laufe jetzt noch weitere zwei
Jahre gefördert. Danach laufe die Förderung aus. Die Willkommensbesuche bei
Neugeborenen könnten nicht über das
Mehrgenerationenhaus abgewickelt werden.
Dank der Hilfe von Dr. Schmidt sei man auch in ein Europaprojekt
aufgenommen worden, wo man im Seniorenbereich einiges machen könne. Auch dieses
Projekt laufe zwei Jahre.
Herr Dücker bedankt sich
für den interessanten Vortrag. Das Mehrgenerationenhaus sei ziemlich einmalig
in dieser Form im Bundesgebiet. Die Stadt Hagen könne stolz darauf sein. Er
hoffe, dass der Kinderschutzbund weiterhin so gutes Geschick bei der Finanzierung
des Projektes habe. Seine große Sorge beziehe sich darauf, dass es sich hier um
eine Anschubfinanzierung von vier Jahren handele und danach die Kommune
aufgrund ihrer finanziellen Situation nicht einspringen könne. Er wünscht Frau
Burghardt viel Glück und Erfolg dabei, mit viel Initiative das
Mehrgenerationenhaus weiterzuführen.
Herr Steuber macht
deutlich, dass der Wunsch, die Willkommensbesuche zu finanzieren, ganz oben auf
der Prioritätenliste der Verwaltung stünde. Man habe selbst ein ganz starkes
Interesse daran, diese Angebote präventiver Art fortzuführen. Man habe sich
darum bemüht, dass diese Angebote in die Verteilung der Sparkassenspende aufgenommen
würden. Weiterhin sei man gerade dabei, zusammen mit dem Landesjugendamt im
Rahmen der Erziehungshilfe präventive Hilfe im Frühförderbereich zu planen.
Mitte des Jahres würde man hierzu erste Vorlagen für den Jugendhilfeausschuss
präsentieren. Dabei werde sicherlich dieses Thema ein wichtiger Baustein sein.
Auf eine Frage aus dem Besucherbereich antwortet Frau Burghardt,
dass es viele Projekte im Bezug auf behinderte Kinder und Jugendlichen und ihre
Familien gebe. Man führe auch eine integrative Hilfe durch. Für behinderte
Erwachsene könne man leider im vorhandenen Personalrahmen nicht tätig werden.
In Bezug auf integrative Schule sei es seit Jahren so, dass behinderte Kinder
und Jugendliche in Regelschulen seien. Anfangs habe man Zuschüsse gegeben.
Mittlerweile laufe die Integration gut.
Frau Kuschel-Eisermann
kann diesen Eindruck aus persönlicher Erfahrung bestätigen.
Frau
