03.02.2009 - 10 Ganztagsoffensive Sek. I des Landes NRW- Sachst...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 10
- Sitzung:
-
Sitzung des Schulausschusses
- Gremium:
- Schulausschuss
- Datum:
- Di., 03.02.2009
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beschluss:
- geändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Herr Dr. Schmidt führt
unter Hinweis auf die ausliegenden Unterlagen für das „Programm zum
Ausbau des Ganztagsbetriebes und der pädagogischen Übermittagsbetreuung in der
Sekundarstufe I“ (sh. Anlage IX) ins Thema ein. Er verweist insbesondere
auf den hohen Eigenanteil, den die Stadt zu tragen hat, und die Stellungnahme des
Landes, nach der es sich um eine pflichtige Aufgabe handelt, deren bedarfsgerechte
Umsetzung die Kommune im Rahmen ihrer Selbstverwaltung selbst beurteilen kann.
Ob diesbezüglich Mittel aus dem Konjunkturpaket II der Bundesregierung
eingesetzt werden können, ist noch zu klären. Nach jetzigem Kenntnisstand ist
eine Doppelförderung aus der Landesoffensive Ganztag und dem Konjunkturpaket
auszuschließen. So bleiben, seiner persönlichen Meinung nach, nur Einsparungen
bei den einzelnen Maßnahmen übrig. Für den nächsten Schulausschuss wird eine
entsprechende Vorlage erstellt. Zu berücksichtigen ist, dass der Schulträger
für das Mittagessen zu sorgen hat und zudem zusätzliche Betriebskosten anfallen
werden. Frau Herms weist darauf hin, dass noch kein Ratsbeschluss
vorliegt und somit keine weiteren Schritte eingeleitet werden können. Sie
spricht sich dafür aus, die Ratssitzung am 12. Februar abzuwarten.
Frau Neuhaus stellt für
die CDU-Fraktion den Antrag, eine Kommission zu bilden, die alle zukünftigen
Ganztagsschulen bereist und nach Synergien sucht. Als Beispiel führt sie
Hohenlimburg an, wo Hauptschule, Realschule und Gymnasium räumlich nah beieinander
liegen. Dort könne man einen gemeinsamen Essbereich schaffen. SPD und FDP sehen
die Notwendigkeit einer Bereisung nicht. Nach kontroverser Diskussion, an der
sich auch Frau Wolff, Herr Bredderman, Herr Peters, Herr
Pieper und Herr Walter beteiligen, verständigen sich die Fraktionen
darauf, dass sie der Verwaltung bis zum 10.02.09 die Schulen benennen, die
bereist werden sollen. Die Absprache mit den Bezirksvertretungen, die ebenfalls
betroffen sind, erfolgt durch die Fraktionen. Den o.g. Antrag zieht die CDU
zurück.
Herr Kortmann erklärt,
dass die Schulleitungen und Kooperationspartner bei der Planung eingebunden waren.
Man habe sich gemeinsam auf die kleinstmögliche Lösung verständigt. Die Mensen
werden pro Tag zwei- bzw. dreimal belegt, um so Raum zu sparen. Bei den älteren
Jahrgängen ist zudem davon auszugehen, dass das Mittagessen deutlich seltener
nachgefragt wird. Neubauten wurden nur dort geplant, wo im Bestand keine
Möglichkeit für eine Mensa vorhanden war. Frau Meyer, Leiterin des
Fichte-Gymnasiums, und Herr Tauchert stellen anhand ihrer Schulen dar,
dass eine absolute Minimalversion geplant wurde.
Herr Hermann verweist auf
die jetzige Situation. Die „13-Plus-Betreuung“ ist beendet, während
beim neuen Landesprogramm wegen des ausstehenden Ratsbeschlusses noch keine
weiteren Schritte vollzogen werden können. Er sieht im Rahmen der pädagogischen
Übermittagsbetreuung den dringenden Handlungsbedarf, Geschirr und Besteck zu beschaffen, und bittet deshalb den
Schulausschuss, dem Beschluss des Jugendhilfeausschusses vom 27.01.09 (sh.
Anlage 4 zur Anlage IX) beizutreten. Frau Herms lässt hierüber
abstimmen. Frau Wolf (hatte die Sitzung zuvor verlassen) und Frau Heukeroth
(weilte vorübergehend nicht im Sitzungsraum) votierten nicht mit.
Beschluss:
Der Schulausschuss tritt dem
Beschluss des Jugendhilfeausschusses vom 27.01.2009 bzgl. der Fortsetzung der
Ganztagsoffensive des Landes NRW bei. Der Beschluss des JHA lautet:
Der Jugendhilfeausschuss beauftragt
die Verwaltung, die Übermittagsbetreuung in den Schulen ab 01.02.2009 mit den
erforderlichen sächlichen Ausstattungen zu ermöglichen. Die Finanzierung
erfolgt aus den Mitteln des Schuletats.
