05.03.2009 - 2 Personalbericht Teil A

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

Herr Dr. Bleicher erläutert die Fluktuationsbilanz und weist darauf hin, dass vor allem durch die Kommunalisierung von Umwelt- und Versorgungsverwaltung, sowie durch die Einführung des KiBiz und die personelle Verstärkung des ASD im Bereich der Kindeswohlgefährdung rund 50 Vollzeitkräfte im Jahr 2008 eingestellt bzw. unbefristet übernommen werden mussten. Positiv zu werten sei die Anzahl der Zugänge von 440 im Vergleich zu der Anzahl der Abgänge von 522 in den vergangenen Jahren.

Herr Asbeck ist der Ansicht, dass die Erklärungen nicht ausreichend seien. Die Vorgaben des Mentors werden nicht erfüllt.

Herr Peters bittet um Beantwortung der Frage, ob die Anzahl der  Einstellungen, unbefristeten Übernahmen von bisher Beschäftigten, Azubis und aus Eigenbetrieben/Gesellschaften/Sonderbereichen mit den Einstellungen und Weiterbeschäftigungen aus den Personalberichten Teil B abgeglichen werden könnten. Die Überschreitung des Budgets im Bereich der Aushilfen des Theaters müsse erklärt werden. Ebenso sei anhand der voraussichtlichen Fluktuation bis 2012 zu klären, in welcher Höhe das tatsächliche Einsparpotential liege in Abhängigkeit von erforderlichen Nachbesetzungen, wobei der demografische Wandel dabei berücksichtigt werden müsse.

Herr Gregull geht insbesondere auf die Fluktuation der Erzieher/pflegekräfte bis 2012 ein und erklärt, dass gerade in diesem Bereich verstärkt mit befristeten Verträgen gearbeitet würde, um dem demografischen Wandel Rechnung zu tragen. Im Bereich des Theaters sei die hohe Anzahl an Aushilfskräften zu Lasten des Anteils der städtischen Beschäftigten gegangen.

Herr Dr. Bleicher weist darauf hin, dass sich die Diskussion um Personaleinsparung derzeit nur um die Kopfzahl von 599 MitarbeiterInnen aus der Fluktuationsbilanz drehen könne. Hier sei genaues Hinsehen und Aufgabenkritik im Einzelfall erforderlich. Wie eine weitere Erhöhung der Fluktuation möglich sei, müsse geprüft werden.

Frau Kramps weist darauf hin, dass die Erhöhung der Kosten der Aushilfen im Theater durch Einsparungen an anderer Stelle kompensiert worden sei.

Herr Reinke äußert sein Unverständnis zur hohen Zahl der unbefristeten Übernahme von bisher befristet Beschäftigten.

Herr Gregull verdeutlicht, dass es sich dabei vermehrt um MitarbeiterInnen des ASD gehandelt habe. In solchen hochspeziellen, sensiblen Bereichen sei Augenmaß gefragt und daher häufig ein unbefristetes Beschäftigungsverhältnis notwendig.

Herr Reinke, Herr Decker, Herr Röspel, Herr Thielmann, Herr Voigt, Herr Peters, Herr Dr. Bleicher, Herr Asbeck, Herr Kayser,  Frau Suda und Herr Gregull diskutieren über den Personalbericht.

Herr Röspel formuliert im Einvernehmen mit den Ausschussmitgliedern aus der Diskussion heraus folgende Aufträge an die Verwaltung:

1. Aufschlüsselung der in der Fluktuationsbilanz (S.6) abgebildeten externen unbefristeten Einstellungen und unbefristeten Übernahmen von bisher befristet Beschäftigten

2. Darstellung der Bereiche aus denen die MitarbeiterInnen kommen, die im Rahmen des Abfindungskonzeptes ausgeschieden sind, verbunden mit der Mitteilung ob im Einzelfall ein Stellenfortfall damit verbunden war

3. detaillierte Erläuterung der Überschreitung des Ansatzes im Aushilfenbereich des Theaters

 

 

    

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Beschluss:

Der Personalbericht Teil A IV. Quartal 2008 wird zur Kenntnis genommen.

 

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Abstimmungsergebnis:

 

 Einstimmig beschlossen

 

 Mit Mehrheit beschlossen

 

 Einstimmig abgelehnt

 

 Mit Mehrheit abgelehnt

 

 Abgelehnt bei Stimmengleichheit

 

 Ohne Beschlussfassung

X

 Zur Kenntnis genommen

 

      

 

Dafür:

      

Dagegen:

      

Enthaltungen:

      

 

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Anlagen zur Vorlage