01.12.2009 - 5 Aktueller Stand "Kulturhauptstadt 2010"- mündli...

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Wortprotokoll

Frau Viehoff berichtet über das Programm und die Projekte, die im nächsten Jahr im Rahmen der Ruhr 2010 anstehen. In erster Linie gehe es darum, die Kultur in der Stadt ganz besonders in den Mittelpunkt zu rücken und auch für Außenstehende attraktiver zu machen. Man wolle den Fokus auf das richten, was man in Hagen habe und leisten könne. Zusätzlich möchte man aber auch zur Identität der Kultur in Hagen beitragen.

Es gehe darum, den Blick auf das Zentrum Ruhrgebiet zu richten, dies sei immerhin der am dichtesten bevölkerte Raum mit den meisten Kultureinrichtungen in Europa. Bereits bestehende Kultureinrichtungen in der Stadt und im Ruhrgebiet sollen mit neuen Ansätzen besonders vorgestellt werden.

 

Frau Viehoff stellt nun die Termine und die geplanten Projekte in der Local-Hero-Woche vor, die zu Beginn der Sommerferien stattfinden wird.

Darüber hinaus berichtet sie über die wichtigsten Kooperationsprojekte, an denen Hagen sich im Rahmen Ruhr 2010 beteiligen wird.

Außerdem informiert sie über die Projekte, an denen die Hagener Kultureinrichtungen  beteiligt sind, sowie über die eigenen Projekte, die das Kulturbüro durchführen wird.

(Der Flyer mit den wichtigsten Projekten der Ruhr 2010 wurde in der Sitzung ausgelegt.)

 

Zur besseren Übersicht kündigt Frau Viehoff  für Januar 2010 ein Programmbuch an, in dem sämtliche Veranstaltungen der Kulturhauptstadt 2010 zusammengefasst werden. Das Kulturbüro wird als Marketingmaßnahme zusätzlich zum Programmbuch einen Trailer erstellen, mit dem Hagen sich auch außerhalb der Stadt präsentieren kann. Weiterhin werden Plakate, Broschüren und eine Internetseite erstellt.

Finanziert wird das gesamte Programm aus Sondermitteln des Landes NRW in Höhe von 387.000 €.

 

Herr Röspel bedankt sich für den Vortrag von Frau Viehoff.

 

Auch Herr Fritzsche bedankt sich für den Vortrag, das Programm mache Lust auf mehr.

Er bittet möglichst bis zur nächsten KWA-Sitzung um eine Übersicht, aus der hervorgeht, welche Mittel an die einzelnen Projekte fließen oder bereits geflossen sind.

 

Frau Viehoff sagt eine solche Aufstellung zu.

 

Auch Herr Söhnchen bedankt sich für die Vorstellung des Programms, seine Fraktion regt an, zukünftig möglichst bei jeder KWA-Sitzung über den Stand der Dinge informiert zu werden, er findet es allerdings angenehmer, nicht nur einen mündlichen Vortrag zu bekommen, sondern auch eine stichpunktartige schriftliche Auflistung, die auch die finanzielle Seite darstellt. Auch in der Einladung sollen möglichst unter dem Tagesordnungspunkt einige Eckpunkte genannt werden, damit man erkennen kann, um welches Thema es eigentlich geht.

 

Herr Dücker schließt sich den Vorrednern an und möchte das Programm loben. Er hält die ganze Veranstaltungsserie für gelungen und hofft, dass das Programmbuch im Januar dann auch die letzten Kritiker und Zweifler davon überzeugt, dass man hier in Hagen im Jahr der Kulturhauptstadt sehr aktiv ist.

 

Seine besondere Hoffnung ist aber, die Brücke im Rahmen der „Helden-Woche“  noch mehr in das Bewusstsein der Bürger zu rücken. Als starker Befürworter dieser Aktion stehe er natürlich sehr in der Diskussion und im Fokus derer, die eine andere Auffassung vertreten. Er glaubt, dass noch nicht genug Informationen nach Außen gegeben wurden und hofft, dass sich dies in der Local-Hero Woche ändert und eine breitere Zustimmung zu dem Projekt entsteht.

 

Frau Viehoff ergänzt, man werde nicht nur in der Local-Hero-Woche mit der Brücke zu tun haben, sondern es werden gerade ein Führer in Kurzfassung und auch ein Katalog zur Brücke erarbeitet. Des Weiteren arbeite man mit Jugendlichen aus dem Stadtteil Altenhagen an alternativen Stadtführungen, um den Stadtteil auf eine andere Weise erfahrbar zu machen. Geplant sei auch, ca. sechs Wochen vor der Local-Hero-Woche unter der Brücke eine Art Brückenbauhütte zu installieren, die eine Anlaufstelle für all diejenigen sein soll, die sich gerne über das Projekt informieren wollen.

 

Herr Asbeck stellt fest, das  Programm widerlege eigentlich alles, was vorhin in dem Schreiben von Herrn Piotrowski behauptet wurde, das Programm sei vielmehr sehr umfangreich und gut.

Bezüglich der Local-Hero-Woche geht er davon aus, dass der Termin der Stadt Hagen zugewiesen wurde und man keinen Einfluss darauf hatte, denn er hält das erste Ferienwochenende doch für problematisch. Es sei erfreulich, einen Sommertermin zu haben, doch zu Beginn der Ferien sei auch damit zu rechnen, dass viele Leute schon in Urlaub gefahren sind.

 

Frau Viehoff berichtet, man habe sich in eine Liste eintragen können. Als sie diese Liste bekommen habe, waren bereits 15 Wochen vergeben. Die Wochen vor den Sommerferien seien zu diesem Zeitpunkt nicht mehr frei gewesen. Man habe den Gedanken gehabt, dass in der ersten oder letzten Woche der Ferien doch viele Menschen in der Stadt seien. Ein Sommertermin sei auch gewollt gewesen, weil man die Chance habe, viele Veranstaltungen im Freien durchzuführen.

Darüber hinaus sorge das geringere Verkehrsaufkommen in den Sommerferien dafür, dass man überhaupt die Ebene II schließen könne.

 

Frau Nigbur-Martini fragt, ob es bei der langen Nacht der Museen Überlegungen gibt,  Shuttle-Busse einzurichten.

 

Frau Viehoff bestätigt, es gebe diese Überlegungen zu einem Shuttle-System, es sei bereits ein erstes Gespräch mit der HVG geführt worden, man sei aber noch nicht zu einem Ende gekommen.

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Beschluss:

 

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