01.12.2009 - 6 2. Evaluationsbericht zur interkulturellen Kult...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6
- Gremium:
- Kultur- und Weiterbildungsausschuss
- Datum:
- Di., 01.12.2009
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- 41 Kulturbüro
- Bearbeitung:
- Angelika Josten
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Frau Viehoff schickt voran, dieser Bericht basiere auf
einem Ratsbeschluss aus dem Jahr 2006, damals sei das Kommunale
Handlungskonzept Interkultur verabschiedet worden. Darin wurde ein jährlicher
Evaluationsbericht durch das Kulturbüro festgelegt.
Der Evaluationsbericht aus 2007 wurde der
aktuellen Vorlage zur besseren Erinnerung beigefügt.
Frau Viehoff möchte nicht auf einzelne Aktivitäten
hinweisen, sondern eher den aktuellen Sachstand darstellen.
Vor dem Hintergrund der Tatsache, dass in Hagen
mit 34 % die meisten Menschen mit Migrationshintergrund in NRW leben, stelle
sich insbesondere der Auftrag, hier tätig zu werden. Hagen sei hier auf einem
sehr guten Weg, etwas zu verstetigen, das auf diesem Gebiet dringend nötig ist.
Um zu verstehen, wie wichtig diese Arbeit ist, müsse man noch zwei Zahlen betrachten.
Zum einen haben 47 % der Kinder in Kindertageseinrichtungen einen Migrationshintergrund,
zum anderen sprechen 1/3 aller Kinder in Hagener Haushalten kein Deutsch.
Erstmalig wird auf Wunsch des KWA auch etwas zum Thema Finanzen gesagt,
die Zuschüsse seien jeweils unter dem Punkt „Drittmittel“ zu
finden. So werde auch ersichtlich, dass es bei den Veranstaltungen nicht in
erster Linie um Geld geht, sondern um Kontaktarbeit, deren Kontinuität einen
wichtigen Faktor darstellt.
Frau Viehoff berichtet
kurz über einige Einzelveranstaltungen aus der Vorlage.
Das Kulturbüro selbst sei mit einem Runden Tisch Interkultur und einem
Newsletter sehr aktiv, Ziel sei es, die
Netzwerkarbeit und die Kontakte unter den Teilnehmern zu fördern.
Insgesamt benötige man einen langen Atem, um die Kontinuität dieser
Arbeit zu gewährleisten. Wichtig sei es, bei den Kindern und Jugendlichen
anzufangen, denn die seien die zukünftigen Gäste der Kultureinrichtungen.
Im Zuge der Einsparungen sei bis Ende 2010 die Streichung der Stelle, die
für die Interkultur zuständig ist, geplant. Es werde überlegt, wie und
inwieweit man dennoch diese wichtige Arbeit weiterführen könnte. Eine
endgültige Lösung dafür gebe es derzeit noch nicht.
Herr Röspel bedankt sich
für den umfassenden Bericht, der sehr eindrucksvoll aufzeige, wie erfolgreich
in den Hagener Kultureinrichtungen interkulturell gearbeitet werde.
Bedauerlich sei dagegen die Personalkonstellation, sicher werde man sich Gedanken
darüber machen müssen, wie diese wichtige Arbeit dann fortgesetzt werden könne.
Anlagen zur Vorlage
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
|---|---|---|---|---|---|
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1
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(wie Dokument)
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1,3 MB
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2
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(wie Dokument)
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