16.06.2009 - 6 Vorstellung des VHS-Programms 2009/10-mündliche...

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Wortprotokoll

Bevor Herr Becker die Grundzüge des Programms skizziert, möchte er ein paar Sätze zum Stand der VHS vorausschicken.

 

Im Wesentlichen seien die Zahlen der Veranstaltungen und der Teilnehmer im Vergleich 2007 und 2008 stabil geblieben. Bei den Unterrichtsstunden sei ein Rückgang von 10 % zu verzeichnen, dies hänge überwiegend damit zusammen, dass man im Laufe des Jahres von der ARGE keine Aufträge mehr bekommen habe.

 

Was das offene Programm angehe, habe man die Hälfte des Jahres 2009 hinter sich, ein leichter Abwärtstrend habe sich fortgesetzt aber nicht verstärkt. Im Vergleich mit Volkshochschulen der Nachbarschaft könne man zufrieden sein.

 

Er habe ein Papier mitgebracht, aus dem die Projekte der VHS ersichtlich seien, die aus Drittmitteln finanziert werden und nicht im gedruckten Programm der VHS auftauchen werden.

 

Herr Becker stellt nun die Schwerpunkte des VHS-Programms vor.

 

Herr Klippert fragt, ob es schon Erkenntnisse darüber gibt, warum die Zusammenarbeit mit der ARGE zurückgegangen ist.

 

Herr Becker erläutert, die ARGEN hätten sich insgesamt aufgrund des Bundesrechnungshofes hinsichtlich des Förderinstrumentariums umorientieren müssen. Die VHS habe die Einschränkung, dass sie bei den Arbeitsgelegenheiten nicht selber als Anbieter auftreten könne, denn das städtische Monopol habe der Werkhof. Im Bereich der berufsbezogenen Sprachkurse habe es eine Ausschreibung gegeben, die die Euroschulen gewonnen haben, somit sei die VHS auch dort nicht mehr präsent.

 

Frau Suda möchte wissen, wie hoch der Anteil der Senioren sei und welche Angebote es speziell für diese Zielgruppe gebe.

 

Da die Altersangaben der Teilnehmer freiwillig sind, kann Herr Becker keine präzisen statistischen Auswertungen vorweisen, er könne aber sagen, dass Seniorinnen und Senioren bei der VHS insgesamt eine große Rolle spielen. Man sei auch dazu übergegangen, bei den Kursen, die man speziell ausschreibe, von „Lernen mit Muße“ zu sprechen. Man setze dort bei der individuellen Lerngeschwindigkeit an und nicht beim Lebensalter. 

 

Frau Purps erkundigt sich, ob denn eine Seniorenermäßigung vorgesehen sei.

 

Herr Becker antwortet, man knüpfe genau wie bei den Museen bei der finanziellen Leistungsfähigkeit an, nur bei Senioren, die Sozialleistungen beziehen, gebe es eine Ermäßigung.

 

Frau Kramps bedankt sich für die Vorstellung des interessanten VHS-Programms und sie hofft, dass viele Hagener Bürgerinnen und Bürger den Weg zur VHS finden werden. 

 

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Beschluss:

 

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Anlagen