16.06.2009 - 4 Vorstellung des Ausstellungskonzeptes des Emil ...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 4
- Gremium:
- Kultur- und Weiterbildungsausschuss
- Datum:
- Di., 16.06.2009
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Herr Dr. Klar berichtet, seit seinem letzten Besuch hier im
KWA habe sich einiges getan. Es sehe nun
doch so aus, dass die Eröffnung des Emil Schumacher Museums am 28.08.09 erfolgen könne und man arbeite mit Hochdruck
am Gelingen dieses Vorhabens.
Er möchte an dieser Stelle auch betonen, dass
seine Zusammenarbeit mit der Stadt Hagen sehr gut ist, er sei sehr glücklich
über die Art und Weise, wie auf seine Sorgen direkt eingegangen werde.
Zum Programm des Hauses könne er sagen, dass
die Planung für das Jahr 2010 fertig
gestellt sei, alles geschehe natürlich unter dem Vorbehalt der
Finanzierung. Die Aussichten seien ausgesprochen günstig, er stehe mit mehreren
Sponsoren im Gespräch, die ihre grundsätzliche Bereitschaft signalisiert haben,
mitzumachen.
Eröffnet werde das Museum am 28.08.09 mit der
Kunst von Emil Schumacher. Dies geschehe im Dialog mit der Christian Rohlfs
Ausstellung im Osthaus Museum. Ziel sei vornehmlich, dem Publikum die Person
Emil Schumacher und dessen Kunst zugänglich zu machen.
Daran anknüpfend plane man Anfang 2010 eine
hochrangige abstrakte Expressionismus-Ausstellung. Aufhänger werde die
Documenta III sein, auf der Emil Schumacher drei große Gemälde geschaffen habe.
Aus diesen generiere man eine Geschichte, in der man hochrangige Künstler der
Documenta III um Emil Schumacher gruppiert zeigen wolle.
Im Sommer sei dann bis August eine Ausstellung
um Albert Oehlen, einen Vertreter der Kippenberg Generation geplant, der gerade
dabei sei, Gemälde für die Hagener Ausstellung zu malen.
Den Katalog werde Walter König aus Köln
erstellen.
Im Sommer werde dann auch wieder eine reine
Emil Schumacher Ausstellung folgen, in der er im Kontext mit einem jungen portugiesischen
Künstler gezeigt werde.
Im Herbst wolle man dann in Kooperation mit der
Emil Nolde Stiftung eine Ausstellung „Schumacher-Nolde“ zeigen,
wovon man sich ein gewisses Aufsehen verspreche.
Zum Schluss seiner Ausführungen hofft Herr
Dr. Klar, es werde ein weithin hörbares Programm mit illustren Namen
werden, das sich auch mit dem Anspruch deckt, abstrakte Kunst für ein breites
Publikum entdeckbar zu machen.
Frau Kramps bedankt sich für diesen Vortrag und denkt,
dieses Programm sei wirklich einen Applaus wert.
Herr Dr. Fischer hält das Programm für
ungemein anspruchsvoll und hofft, dass die Umsetzung auch gelingen wird. Die
Finanzierung dieser Ausstellungen hänge weitgehend von den Sponsoren ab und es
sei gerade in den letzten Monaten erheblich schwieriger geworden diese
Sponsoren zu gewinnen. Er wünscht Herrn Dr. Klar viel Glück.
Frau Suda fragt, ob zur Eröffnung der Museen die
Herausgabe eines Kataloges vorgesehen sei. Gerade bei einem Neuanfang sei es
wichtig, ein solches Begleitbuch zu haben. Ein solcher Katalog könnte
wohlmöglich auch durchgängig aufgelegt werden, sie halte dies gerade zu Beginn
für sehr wichtig.
Herr Dr. Klar antwortet, natürlich werde ein solcher Katalog
in Gemeinschaftsarbeit entstehen, es werde einen inhaltsreichen aber dennoch
sehr „süffigen“ dreibändigen Katalog geben.
Frau Kramps betont, man freue sich auf die Ausstellungen,
der Ausschuss freue sich aber auch darüber, dass Herr Dr. Klar die
Zusammenarbeit mit der Stadt Hagen so positiv hervorgehoben habe. Sie gehe nun
auch davon aus, dass die Eröffnung tatsächlich so stattfinden könne, wie sie
angekündigt wurde.
Herr Dr. Klar möchte dazu sagen, dass man sich noch nicht
gänzlich entspannen könne aber man werde sich mit aller Kraft für dieses Ziel
einsetzen.
Frau Kramps wünscht Herrn Dr. Klar viel Glück und
falls er Hilfe brauche, sei der Ausschuss für ihn da.
