16.06.2009 - 7 Bericht des Intendanten Herrn Hilchenbach- münd...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 7
- Gremium:
- Kultur- und Weiterbildungsausschuss
- Datum:
- Di., 16.06.2009
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Herr Hilchenbach berichtet, das Theater habe seit der letzten Sitzung des
KWA eine Reihe von Projekten und Premieren herausgebracht, die alle eine sehr
große Resonanz gefunden haben.
Er hebt besonders das Scratch-Projekt und die
Premiere der „Jungen Choreographen“ hervor.
Auch die Premiere „Der Mantel/Der
Bajazzo“ vor zwei Wochen sei sowohl vom Publikum aber auch von der
regionalen und überregionalen Fachpresse euphorisch aufgenommen worden.
Außerdem befinde man sich z. Zt. in den
Vorbereitungen für die neue Spielzeit, daneben habe man aber auch in den noch
verbleibenden zwei Wochen vor der Spielpause noch einige Veranstaltungen vor
sich.
Eine sehr besondere Veranstaltung sei auch das
Projekt „Closing the Gap“ im Opus, ein Tanzprojekt mit Menschen mit
Behinderung, zu dem er sehr herzlich einlädt.
In der neuen Spielzeit werde man nach den
Ferien innerhalb eines Monats ungefähr 10 Premieren und Produktionen in allen
Bereichen herausbringen.
Außerdem sei man dabei, auch weiterhin
verstärkt die Abo-Werbung zu betreiben. Diejenigen, die ihr Abo gekündigt
haben, hätten als Begründung überwiegend Alter oder Krankheit angegeben. Es
gebe keine einzige Kündigung aufgrund von Unzufriedenheit mit dem Programm. Ein
bemerkenswerter Anteil der Kündigungen beruhe jedoch in diesem Jahr auf der
Unsicherheit, wie es mit dem Theater zukünftig weitergehe, daher sei sehr viel
Aufklärungsarbeit vonnöten.
Die finanzielle Situation des Theaters möchte
Herr Hilchenbach an dieser Stelle nicht wieder aufrollen, es seien jedoch in verschiedenen Konstellationen
Gespräche mit dem Land aufgenommen worden. Die Gespräche mit Herrn
Grosse-Brockhoff sehen so aus, dass die Tür in Düsseldorf nicht geschlossen sei
aber auch nicht sperrangelweit geöffnet. Man wolle beharrlich weiterhin
Gespräche führen. Insgesamt müsse man neue Wege der Theaterfinanzierung durch
das Land finden, wozu es auch nötig sei, mit den Landtagsfraktionen Kontakt
aufzunehmen.
Er bittet
die Mitglieder des KWA, Ihre Möglichkeiten zu nutzen, um mit den Damen und
Herren des Landtags über eine Theaterfinanzierung zu sprechen.
Frau Kramps bedankt sich
für diesen Bericht. Sie erinnert an die Finanzierung der Eigenproduktion
Salsipuedes durch die Doerken-Stiftung in der letzten Spielzeit und möchte
wissen, ob die Doerken-Stiftung auch in der nächsten Spielzeit eine Eigenproduktion
unterstützen wird.
Herr Hilchenbach antwortet,
die Stiftung werde wieder eine Produktion sponsern, in welchem Umfang sei
jedoch z. Zt. noch nicht klar.
