28.04.2009 - 6 Öffnungszeiten der Hagener Museen- Vorlage -
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6
- Gremium:
- Kultur- und Weiterbildungsausschuss
- Datum:
- Di., 28.04.2009
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Herr Dr. Belgin trägt für das neue
Kunstquartier vor. Man habe eine Tischvorlage gefertigt, weil die Anfrage
seitens der Fraktion DIE GRÜNEN etwas zu spät gekommen sei.
Zusammenfassend berichtet er, dass beide Museen
zusammen betrieben werden, was bedeute, dass die Öffnungszeiten entsprechend
einheitlich sein müssen. Beide Museen werden mit städtischem Personal
betrieben, was auch die Kasse und die Aufsichten betreffe.
Im ersten Sparpaket sei durch den Mentor die
Forderung gestellt worden, auch bei den Öffnungszeiten einzusparen. Daher habe
man damals eine Öffnungszeit von 35 Stunden vorgeschlagen.
Im Gegensatz dazu stehe der Vertrag der Stadt
Hagen mit der Emil Schumacher- Stiftung, in dem 42 Stunden vorgesehen sind.
Nach dem Ratsbeschluss, die Öffnungszeiten auf
35 Stunden zu reduzieren, habe es die Bitte der Emil Schumacher-Stiftung
gegeben, das neue Kunstquartier bis zum Ende des nächsten Jahres mit einer
Öffnungszeit von 42 Stunden zu betreiben und danach eine Evaluation
vorzunehmen. Dies beziehe sich auch auf den bestehenden Vertrag, wenn die Emil
Schumacher-Stiftung es möchte, könne sie klagen, was man natürlich nicht wolle.
Daher gebe es nun den Vorschlag, nach der Eröffnung der Museen bis zum Ende des
Jahres 2010 an der alten Regelung von 42 WoStd. festzuhalten.
Um auf die Bedürfnisse der Schulen einzugehen, habe
man sich geeinigt, innerhalb der Woche den Beginn der Öffnungszeiten auf 10.00
Uhr zu legen.
Die Öffnungszeit von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr
hält Herr Jobst für eine sinnvolle Sache. Allerdings irritiere ihn, dass
ein Ratsbeschluss getroffen werden konnte, der all dem entgegenlaufe, was im
Vertrag mit der Schumacher-Stiftung verabredet wurde. Um für die Zukunft so
etwas zu verhindern, sollte man nachforschen, wie es dazu kommen konnte.
Herr Dr. Belgin bittet, sich das
Szenario noch einmal zu vergegenwärtigen. Es habe seinerzeit, als Herr Bajohr
seine Tätigkeit aufgenommen habe, eine Art Zugzwang gegeben und man habe
schnell aktiv werden müssen, so sei es zu der 35 Stunden-Regelung gekommen.
Sicher hätte man vorher mit der Stiftung reden sollen, zukünftig werde man dies
sicher berücksichtigen.
