10.03.2009 - 5 Sachstandsbericht Medienberichterstattung der W...

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Wortprotokoll

Herr Gerbersmann möchte die Gelegenheit nutzen, die Dinge klarzustellen.

 

Anlass der Berichterstattung sei offensichtlich die Beratung im Personalausschuss gewesen. Dort sei dargestellt worden, welche Ausgaben im Jahr 2008 in den verschiedenen Kategorien der Personalkosten bezogen auf die Gesamtverwaltung getätigt worden sind.

Über die Position Honorare, Aushilfen, Verstärkungen sei mitgeteilt worden, dass in diesem Bereich der Planansatz um eine Summe von 570.000 € überschritten wurde.

 

In vergangenen KWA-Sitzungen habe man schon einmal dargestellt, dass zwischen dem fest angestellten Personal und dem künstlerischen Personal ein Austausch stattfindet. Zu den Personalkosten 2007/2008 habe man ein Papier in die Fraktionen gegeben.

Dieses Papier ist der Niederschrift als Anlage 2 beigefügt.

 

Die einzelnen Positionen werden eingehend von Herrn Gerbersmann erläutert. Insgesamt betrachtet habe im Bereich der Personalkosten also keine Budgetüberschreitung stattgefunden, sondern eine Einsparung von rund 540.000 €, wenn man die Tariferhöhung, die zusätzlich kompensiert worden ist, mit einrechne. Sobald man den Gesamtabschluss des Theaters erstellt habe, werde darüber wie üblich im KWA berichtet.

 

Frau Kramps hält dies für eine gute Mitteilung, denn sie habe viele aufgeregte Anrufe zu diesem Thema bekommen. Sie ist froh, dass sich die Dinge nun so aufgelöst haben.

 

Herr Hilchenbach möchte noch ergänzen, dass diese enormen Einsparungen größtenteils im künstlerischen Bereich erreicht worden sind.

Außerdem weist er darauf hin, das Theater habe den Ratsbeschluss von Juni 2007 nahezu komplett umgesetzt. Das heiße, man habe in 14 Monaten ca. 1 Million € eingespart.

 

Herr Gerbersmann möchte noch einen Punkt aufklären, der auch in der Sitzung des PA zu Fragen geführt habe und zwar sei es um die Stellen gegangen. In die Fraktionen habe man eine Auflistung zum Thema Stellenplan geschickt. Auch die Orchestermitglieder seien im Stellenplan enthalten. Herr Schöne habe auch die Stellenplanfortfälle 2006 bis 2009 aufgelistet. Aufgrund der Besonderheiten beim künstlerischen Personal könne man nicht automatisch von der Anzahl der künstlerisch Beschäftigten an einem Theater auf das Ergebnis der Personalkosten schließen, weil es sich eben nicht um Vollzeitstellen handele, wie es im Stellenplan der Fall sei.

 

Herr Hilchenbach erläutert dazu noch, dass es immer ca. 280 bis 300 fest- oder teilzeitangestellte Mitarbeiter des Hauses gibt und nicht nur 140. Wenn man die 12 Millionen € auf 300 Personen umrechne und noch 1,2 Millionen € für Aushilfskosten abrechne, lasse sich leicht ausrechnen, dass das Durchschnittsgehalt der am Theater Beschäftigten unterdurchschnittlich sei. Mit 12 Millionen auszukommen erfordere wegen der theaterspezifischen Besonderheiten nicht nur ein gutes Management, sondern manchmal auch Glück.

 

Frau Kramps bedankt sich bei Herrn Hilchenbach und bei Herrn Gerbersmann für die Klarstellungen zu diesem Thema.

 

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Beschluss:

 

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Anlagen zur Vorlage