10.03.2009 - 3 Ablehnung eines Angebots der Übernahme von zwei...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 3
- Gremium:
- Kultur- und Weiterbildungsausschuss
- Datum:
- Di., 10.03.2009
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- 45 Osthaus Museum Hagen
- Bearbeitung:
- Gabriele Knust
- Beschluss:
- geändert beschlossen
Wortprotokoll
Frau Kramps erinnert, man habe heute bereits die 3. Lesung
dieser Vorlage.
Dies hänge damit zusammen, dass die BV-Mitte
signalisiert habe, hier noch einmal tätig zu werden. Heute habe sie dann eine Erfolgsmeldung
erhalten.
Da die BV-Mitte sich gerade zeitgleich noch mit diesem Punkt befasst, regt
Frau Suda an, diesen Tagesordnungspunkt noch etwas nach hinten zu
schieben.
Frau Kramps ist positiv
überrascht, man habe diese Vorlage an die BV-Mitte überwiesen und sie habe nun die
Kunde, dass mittlerweile aus dem ursprünglich genannten Betrag von 5.000 bis
8.000 € nun ca. 500 € geworden seien. Dies sei doch beachtlich.
Inzwischen ist Frau Dr. Schulte aus der Sitzung der BV-Mitte zur
Sitzung des KWA eingetroffen und soll nun aktuell berichten.
Frau Dr. Schulte verliest
vorab den Beschluss der BV-Mitte. Demnach sollen die Plastiken inventarisiert
werden und auf Basis des vorliegenden Angebots für den Transport, die Reinigung
und deren Anbringung an der Betonwand der Treppenanlage zur Volme im Bereich
des Rathauses angebracht werden.
Für diesen Zweck werde die BV-Mitte bis zu 500 € zur Verfügung
stellen.
Allerdings sei noch nicht genau definiert, welches Fachamt für die
Inventarisierung der Kunstwerke zuständig sein soll. In der BV-Mitte sei auch
darüber diskutiert worden, wer eigentlich für die Kunstwerke im öffentlichen
Raum zuständig sei. Dies sei immer noch ein ungeklärter Punkt.
Herr Hegerding und das Amt 45
werden sich jetzt also mit der Reinigung, dem Transport und der Aufhängung der
Plastiken befassen müssen. Es sei dann zu klären, wer für die Inventarisierung
zuständig sei. Herr Hegerding habe noch darauf hingewiesen, dass die beiden
Kunstwerke später im Hochwasserbereich hängen würden, sie müssten also
wasserresistent sein. Er hege Zweifel an der Einhaltung der genannten Kosten,
da unter Umständen Schwierigkeiten an der Mauer auftreten könnten, die die
Kosten erhöhen würden.
Frau Kramps fragt, ob
darüber in der BV-Mitte nun ein einstimmiger Beschluss herbeigeführt wurde. Sie
weist darauf hin, dass der KWA gesagt habe, dass der Stadt keine Kosten
entstehen sollen. Sie fragt, ob Folgekosten auf die Stadt Hagen zukommen. Der
KWA habe auch gesagt, es sei dann reine Angelegenheit der BV-Mitte. Sie sei nun
überrascht über die weitere Diskussion.
Frau Dr. Schulte betont,
die Kosten bis zur Aufhängung werden von der BV-Mitte übernommen.
Nun begrüßt Frau Kramps Herrn Glaeser, der soeben
dazugekommen ist.
Sie verliest nun den kompletten Beschluss der BV-Mitte.
Frau Kramps fragt noch einmal,
wer für die weitere Pflege der Kunstwerke zuständig sei.
Frau Dr. Schulte
wiederholt, dass sie diese Frage nicht beantworten kann. Die Zuständigkeit für
Kunst im öffentlichen Raum sei eine nicht geklärte Frage.
Frau Kramps wiederholt,
der KWA habe in seiner letzten Sitzung deutlich gemacht, dass die Stadt Hagen
nicht mit diesen Kosten belastet werden solle. Wenn die BV-Mitte ihrerseits die
Kosten übernehmen wolle, sei das in Ordnung.
Frau Asbeck möchte wissen,
aus welchem Material die Steinplastiken bestehen.
Frau Dr. Schulte
antwortet, die Plastiken seien aus Gussstein, der etwas poröser sei als Beton.
Um die Entscheidung etwas zu erleichtern, hält Herr Fritzsche fest,
er habe die vorherige Diskussion so verstanden, dass für den Unterhalt von
Kunstwerken im öffentlichen Raum sowieso keine Mittel aufgebracht werden, außer
es handele sich um gravierende Schäden, die repariert werden müssen.
Frau Kramps bittet dies in
das Protokoll mit aufzunehmen.
Sie verweist auf das Protokoll der letzten KWA-Sitzung, dem zu entnehmen
sei, dass der KWA in jedem Fall weitere Kosten für die Stadt ausschließen
wollte. Man habe die Vorlage an die BV-Mitte überwiesen, um zu prüfen, ob dort
noch eine Möglichkeit gefunden werden könnte, die Skulpturen zu übernehmen.
Dabei sei von Anfang an klar gewesen, dass dann auch die die Folgekosten von
der BV-Mitte übernommen werden sollten.
Dabei solle es nun auch bleiben, mit dem Zusatz des Kultur- und
Weiterbildungsausschusses, dass keine weiteren Kosten für die Stadt Hagen
entstehen.
Anmerkung der Schriftführerin: Im Anschluss an die Sitzung wurde festgehalten, dass sich der KWA dem
Beschlusstext der BV-Mitte anschließt, mit dem Zusatz des KWA, dass keine
weiteren Kosten für die Stadt Hagen entstehen sollen und die BV-Mitte für eventuelle
Folgekosten aufkommt.
Beschluss:
Der Kultur-und
Weiterbildungsausschuss schließt sich dem Beschluss der BV-Mitte vom 10.03.09
an:
- Das Angebot zur
Übernahme der zwei Steinplastiken aus dem Nachlass von Eva
Niestrath-Berger wird dankbar
angenommen.
- Die Verwaltung
wird beauftragt, die Plastiken zu inventarisieren sowie die
Plastiken auf der Basis des vorliegenden Angebots
für den Transport, die Reinigung und deren Anbringung wie beigefügt skizziert
an der Betonwand der Treppenanlage zur Volme im Bereich des Rathauses an der
Volme anzubringen.
- Die
Bezirksvertretung Mitte stellt für diesen Zweck aus ihren bezirksbezogenen
Mitteln für die Pflege des Ortsbildes bis zu 500 € zur Verfügung.
Zusatzbeschluss
des KWA :
Es
sollen keine weiteren Kosten für die Stadt Hagen entstehen. Für eventuelle
Folgekosten soll die BV-Mitte
aufkommen.
