29.09.2009 - 9 Dokumentation "Kinderschutz in Hagen"Zweite Lesung
Grunddaten
- TOP:
- Ö 9
- Sitzung:
-
Sitzung des Jugendhilfeausschusses
- Gremium:
- Jugendhilfeausschuss
- Datum:
- Di., 29.09.2009
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB55 - Jugend und Soziales
- Bearbeitung:
- Renate Haack
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Frau Simon erläutert die
Dokumentation „Kinderschutz in Hagen“.
Sie hoffe, die Ergebnisse der nun folgenden Arbeitsschritte im Dezember
2009 dem Jugendhilfeausschuss vorstellen zu können.
Frau Machatschek bittet
aufgrund der Vielzahl von Akteuren und Netzwerken, die auf Seite 198 beschriebene professionelle Strukturierung
und Koordinierung von Vernetzungs- und Kooperationsstrukturen zu schaffen, um
qualitativ gute Arbeit zu leisten.
Herr Fischer fände es
hilfreich, zu schauen, wo in dieser Auflistung schon Vernetzungsstellen
enthalten seien. Man könne rausarbeiten, ob innerhalb dieser bestehenden Systeme
Stellen aus dem Raster fielen, die man mit einbinden könne.
Herr Reinke dankt der
Verwaltung für die umfangreiche Dokumentation. Er stellt einige Fragen zur
Systematik der Dokumentation. Er vermisst die Definition, was man unter
Kinderschutz verstehe. Welche Bedrohungen erführen die Kinder? Welche Bedarfe gebe
es in Hagen?
Frau Simon erwidert, dass
die Bedarfe bei den Anbietern vor Ort abgefragt worden seien. In den Workshops
seien die Teilnehmer zuerst gefragt
worden, wo denn für sie der Kinderschutz anfange. Bezüglich der Frage nach der
Maßnahmenplanung erklärt sei, dass man noch nicht über die Ziele gesprochen
habe, sondern man habe zunächst versucht, gewisse Zielgruppen in den Blick zu
nehmen. Man habe bereits festgestellt, dass bei den frühen Hilfen ein großer
Bedarf in Hagen gegeben sei. Bei den Schulkindern und Jugendlichen gebe es auch
große Versorgungslücken. Da würde auch ein Workshop durchgeführt werden. Als
letztes sei der Bereich der erzieherischen Hilfen zu nennen, bei dem zusammen
mit dem ASD ein Workshop durchgeführt würde.
Herr Dr. Schmidt nimmt
Bezug auf die Forderung von Herrn Reinke, dass die Theaterstücke zu dieser
Thematik flächendeckend installiert werden müssten. Das sei sicher wünschenswert,
leider nicht bezahlbar.
Herr Fischer gibt zu
bedenken, dass man nicht am Anfang stehe, sondern schon ganz viel laufe. Es sei
schon sehr viel passiert.
Herr Steuber entgegnet,
dass dieser Bericht auch nicht diesen Eindruck vermitteln sollte. Es handele
sich um einen Planungsprozess, der in der Jugendhilfeplanung vertraut sei. Aus
der Ist-Erhebung, der Datenanalyse und der
Bewertung würden sich daraus
ableitend Maßnahmevorschläge ergeben. Es bedürfe einer Koordination und einer immer
wieder kehrenden Aufgabenwahrnehmung. Das sei eine wichtige Funktion.
Herr Schledorn ist der
Meinung, dass es darum gehe, die
vorhandenen sozialen Netzwerke vor Ort für die Familien und Kinder
heranzuholen.
Herr Strüwer weist darauf
hin, dass es sinnvoll sei, in den Workshops eine Maßnahmenplanung anzugehen und Vorschläge aufzunehmen. Aufgabe
des Jugendhilfeausschusses sei es, eine entsprechende Jugendhilfeplanung vorzunehmen.
Die Ergebnisse aus der Arbeit müssten dann in eine gesamtstädtische Planung
einfließen. Diese müsse von den freien Trägern und der Politik entsprechend
begleitet werden.
Es sollten bei den Gesprächen keine falschen Erwartungen geweckt werden.
Wenn es dann letztendlich zu einem Maßnahmenplan komme, werde dies aus Sicht
der Fachleute wichtig und fruchtbringend für die Entscheidungen des Ausschusses
sein, aber es ersetzte diese nicht.
Er bedankt sich bei Frau Simon und Frau Haack für ihre Arbeit und wünscht
weiterhin alles Gute.
Anlagen zur Vorlage
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
|---|---|---|---|---|---|
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1
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(wie Dokument)
|
18,2 MB
|
