25.08.2009 - 6 Bericht über die personalwirtschaftliche Situat...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6
- Sitzung:
-
Sitzung des Jugendhilfeausschusses
- Gremium:
- Jugendhilfeausschuss
- Datum:
- Di., 25.08.2009
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Herr Steuber informiert, dass die Friktionen, die aus personalwirtschaftlichen Zwängen resultierten, nämlich bei den Fluktuationen zu prüfen, wie diese Stellen möglichst intern wieder besetzt werden könnten, im Fachbereich durchaus eine Reihe von Störungen ergäben. Derzeit sei die Stelle eines Psychologen (Schulpsychologischer Dienst) nicht besetzt. Weiter seien drei Stellen in Jugendzentren nicht besetzt. Hier sei zugestanden worden, falls eine interne Ausschreibung erfolglos verlaufe, diese Stellen auch extern auszuschreiben und für ein Jahr befristet wieder zu besetzen. Im Bereich der Vorbetreuung in der Drogenhilfe gebe es nach Auslaufen eines befristeten Vertrages ebenfalls eine Vakanz.
Bei 5 Hauswirtschaftskräften im Kita-Bereich gebe es nach Auslaufen von befristeten Verträgen eine Vakanz. Diese Kräfte seien vollständig refinanziert worden von den Eltern. Es werde versucht, über den Förderverein der jeweiligen Kita eine Anschlusslösung zu finden.
Weiter gebe es mehrere Fluktuationen im Bereich des ASD, durch Kündigung und durch befristete Arbeitsverträge, die ausgelaufen seien. Teilweise seien diese entfristet worden. Dies habe aber nicht gereicht. Der Arbeitsmarkt sei derzeit sehr attraktiv, so dass auch bei unbefristeten Arbeitsverträgen nichts zu erreichen sei. Es gebe die Auflage, zunächst intern auszuschreiben. Für den Fall, dass sich niemand bewerbe, was anzunehmen sei, müssten auch gegen ihren Willen Mitarbeiter aus anderen Bereichen umgesetzt werden, denen man diese Aufgabe zutraue, wobei deren Stellen nur befristet oder gar nicht wiederbesetz würden, weil eine Wiederbesetzung ebenfalls nur aus anderen Bereichen möglich sei.
Außerdem gebe es zusätzlichen Bedarf an 2,5 Stellen im ASD. Diese seien auf der Grundlage der geschilderten Fallzahlenentwicklung für den Stellenplan 2010 beantragt worden. Da die Belastung aber bereits jetzt im ASD vorhanden sei, müsse eine vorzeitige Stellenbesetzung erfolgen. Hierfür sei wiederum zunächst eine interne Stellenausschreibung notwendig, wobei davon ausgegangen werden könne, dass keine Bewerbungen eingingen. Daher müsse aus anderen Bereichen jemand umgesetzt werden.
Inzwischen gebe es sowohl aus dem Bereich des ASD als auch aus dem Bereich der Vormundschaften Überlastungsanzeigen. Für den Bereich Vormundschaften sei ebenfalls für den Stellenplan 2010 eine zusätzliche Stelle beantragt. Durch Umschichtung von Personal, was zur Folge habe, dass eine Aufgabe nicht mehr wahrgenommen werden könne, werde die Umsetzung organisiert, um die Vormundschaftsstelle besetzen zu können. Eine Überlastung der Vormünder habe auch strafrechtliche Relevanz, so dass hier Abhilfe geschaffen werden müsse.
Herr Dr. Schmidt erläutert, dass die Sparbeschlüsse bekannt seien. Im Verwaltungsvorstand habe man entschieden, dass die strafrechtlich relevanten Bereiche vorrangig zu besetzen seien, zu Not auch extern. Das bedeute aber gleichzeitig, dass durch interne Besetzung, z. B. ASD durch Mitarbeiter der Jugendzentren, die Jugendzentren nicht mehr besetzt seien. Der Fachbereich werde im November oder Dezember oder im Rahmen des Förderplans für das nächste Jahr eine Perspektive vorstellen, die politisch begleitet werden müsse, um für die nächsten Jahre Planungssicherheit zu schaffen. Es könne nicht sein, dass finanzielle Notwendigkeiten dazu führten, dass nichts mehr gesteuert werden könne. Daher werde der Ausschuss durch ein vorzulegendes Konzept einbezogen.
Herr Fischer verweist auf den vorliegenden Bericht, der auch im Unterausschuss zur Diskussion anstehe, so dass man sich dort mit der Thematik beschäftige. Auch in der AG 1, in der alle Prozesse im Rahmen der Jugendhilfeplanung bedacht würden, müsse dies diskutiert werden, um die Angebote für Kinder und Jugendliche weiter vorhalten zu können.
