16.06.2009 - 9 "Kinderschutz in Hagen" - Zwischenbericht zum P...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 9
- Sitzung:
-
Sitzung des Jugendhilfeausschusses
- Gremium:
- Jugendhilfeausschuss
- Datum:
- Di., 16.06.2009
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB55 - Jugend und Soziales
- Bearbeitung:
- Renate Haack
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Frau Simon entschuldigt
Herrn Fink vom Landesjugendamt, der anderweitige Verpflichtungen gehabt habe.
Anschließend stellt sie das „Planungskonzept Kinderschutz“
vor
(siehe Anlage zu TOP 9).
Frau Klos-Eckermann
bedankt sich für den Bericht. Sie freue sich darüber, dass der seinerzeit
gefasste Beschluss, die Planung in diesen drei Schritten vorzunehmen, richtig gewesen
sei.
Herr Strüwer möchte im
Hinblick auf die Maßnahmenplanung wissen, inwieweit daran gedacht sei,
vielleicht im Rahmen eines Pilotprojektes einen Sozialraum herauszunehmen. Bei
einem solchen Projekt könne man ein
trägerübergreifendes Konzept entwickeln. Frau Simon habe in ihrem Bericht
deutlich gemacht, dass es teilweise unüberschaubare Strukturen gebe. Die Chance
liege darin, den Kindern und Jugendlichen mit trägerübergreifenden Strukturen
gerecht zu werden.
Frau Simon bestätigt, dass
dies eine Überlegung gewesen sei, ein Pilotprojekt durchzuführen. Man habe
jedoch in den Workshops zur
Bedarfsermittlung festgestellt, dass bei allen ein großer Bedarf
bestehe. Sie sähe ein Problem darin, einen Stadtteil voranzutreiben und die anderen
warten zu lassen. Sie schlägt vor, diese Problematik mit Herrn Fink vom Landesjugendamt zu erörtern.
Frau Machatschek lobt die
Analyse. Hier seien ja auch Schwachpunkte aufgezeigt worden. Habe sie das
richtig verstanden, dass die personellen Ressourcen nur für einen Teil der Aufarbeitung
reichten?
Frau Simon erwidert, dass
die Ressourcen nicht für alle ausreichen würden, was zum Beispiel die
Vernetzung angehe. Bei den Angeboten könne man gemeinsam mit den Anbietern
schauen, wie man diese zentrieren könne.
Herr Dücker bedankt sich
auch für den Bericht. Dieser habe deutlich gemacht, dass man viele Dinge nötig
habe, die man so wahrscheinlich nicht leisten könne.
Er sei gespannt auf das Ergebnis im Herbst, aber gleichzeitig auch
besorgt, den notwendigen Anforderungen aus Finanzgründen nicht gerecht zu
werden.
Er fragt, ob es nicht möglich sei, die Erfahrungen der Willkommensbesuche
des Kinderschutzbundes mit einzubauen.
Frau Simon erklärt, dass
der Kinderschutzbund als Anbieter mit einbezogen werde. Sie wolle den Maßnahmen
jedoch nicht vorgreifen. Diese sollten erst einmal mit den Praktikern
erarbeitet werden.
Herr Strüwer fasst die
Beiträge zusammen und wünscht Frau Simon viel Erfolg bei der weiteren Arbeit.
Anlagen
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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53,5 kB
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