16.06.2009 - 2 Mitteilungen
Grunddaten
- TOP:
- Ö 2
- Sitzung:
-
Sitzung des Jugendhilfeausschusses
- Gremium:
- Jugendhilfeausschuss
- Datum:
- Di., 16.06.2009
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Herr Steuber nimmt Bezug
auf den Beschluss der Bezirksvertretung Mitte vom 28.04.09, in der der
Beratungsgegenstand an den Jugendhilfeausschuss überwiesen worden sei.
Es gehe darum, gemeinsam mit der Verwaltung Lösungsansätze für die
Jugendproblematik am Kuhlerkamp zu erarbeiten und die Bezirksvertretung über
die Ergebnisse zu informieren. Dieses Thema sei Reaktion auf Konflikte mit
einer Gruppe von aggressiven und randalierenden Jugendlichen, die am Kuhlerkamp
nicht wohnhaft seien. Mit Hilfe der Polizei und vielen Gesprächen sei versucht worden, diesen Konflikt zu
entschärfen.
Mittlerweile habe sich die Szene beruhigt, was unter anderem mit der
Unterbringung von zwei besonders auffälligen Jugendlichen zusammenhänge. Der
private Sicherheitsdienst, der dort beschäftigt worden sei, sei mittlerweile
auch nicht mehr im Einsatz.
Am „Runden Tisch Kuhlerkamp“ werde weiterhin nach Lösungsmöglichkeiten gesucht, ob es
darüber hinaus weitergehende Bedarfe im Rahmen von Kinder- und Jugendarbeit
geben könnte. Diese könnten dann in den nächsten Kinder- und Jugendförderplan
eingespeist werden. Sein Vorschlag sei, die Bezirksregierung Mitte in diesem
Sinne zu informieren und das Problem als erledigt anzusehen.
Frau Versteeg-Schulte erklärt,
dass sie im Zusammenhang mit den zuletzt verabschiedeten Satzungen noch einen
weitergehenden Auftrag, der an die Verwaltung ergangen sei, erfüllen wolle. Es
gehe dabei um die Darstellung der finanziellen Darstellungen bezüglich der
Geschwisterkindregelung. Es sei dank der EDV-Auswertung gelungen, auszuwerten,
dass sich durch die Geschwisterkindregelung eine Mindereinnahme von 82.415,-
€ pro Jahr durch 492 betreute Kinder ergeben habe. Dabei sei anzumerken,
dass viele Kinder aufgrund des geringen Einkommens ihrer Eltern ohnehin unter
die Beitragsstufe1 gefallen wären.
Herr Fischer berichtet,
dass heute die Kommunalwahl begonnen habe. Es seien die ersten Kinderherzenwahlen
zur Wahl des Oberbürgermeisters durchgeführt worden. Es hätten sich sechs
Kandidaten zur Verfügung gestellt. Kinder sollten lernen, Demokratie auszuleben.
Es gehe auch darum, dass die Kandidaten die vorhandenen Probleme an den verschiedenen
Stellen wahrnähmen. Am Donnerstag finde die Auszählung statt. 120 Kinder seien
beteiligt gewesen. Die Veranstaltung sei
bei allen Beteiligten auf großes Interesse gestoßen. Aufgrund der geringen
Wahlbeteiligung bei der letzten Wahl sei deutlich geworden, wie wichtig es sei,
die Wähler frühzeitig dafür zu sensibilisieren, wie wichtig Wahlen seien.
Des Weiteren habe im historischen Zentrum in Hagen eine sehr interessante
Veranstaltung stattgefunden. Zusammen mit dem Fachbereich habe das Stadtmuseum
gewinnen können, eine Ausstellung mit dem Titel „Jugend im
Nationalsozialismus“ zu konzipieren.
Diese Ausstellung eigne sich besonders für Kinder und Jugendliche. Er
lade herzlich ein, diese einmalige Ausstellung, die bis zum 15.11.09 zu sehen
sei, zu nutzen.
Herr Strüwer gratuliert zu
diesen hervorragenden Veranstaltungen.
Herr Goldbach erinnert
daran, dass er bereits über den Kinderspielplatz in Halden, Berchumer Straße
berichtet habe. In dieser Angelegenheit habe es einen Ortstermin gegeben, bei
dem man sich mit dem Kläger außergerichtlich geeinigt habe.
Es gebe mittlerweile einen Beschluss des Verwaltungsgerichtes Arnsberg,
dass das Verfahren eingestellt werde und der Kläger die Kosten des Verfahrens
trage.
Leider habe man ein neues Schreiben eines Rechtsanwaltes mit Fristsetzung
zu einem Spielplatz an der Höxterstraße. Auch dort werde man dem Begehren des
Antragstellers nicht nachgeben können. Inhaltlich gehe es um die Lautstärke der
betriebenen Seilbahn.
Weiterhin gebe es in der nächsten Woche einen Ortstermin am Bolzplatz
Eschenweg in Helfe. Dort hätten Anwohner gegen den Bestand des dortigen
Bolzplatzes Klage eingereicht.
Das Konjunkturpaket II sei im Rat gewesen. Der Ausschuss habe in seiner
letzten Sitzung die einzelnen Prioritäten benannt. In Absprache mit dem
Vorsitzenden habe man daraus eine Prioritätenliste erstellt. Diese werde dem
Protokoll als Anlage beigefügt.
Herr Strüwer ergänzt, dass
aufgrund des Drängens dieses Ausschusses den Ratsmitgliedern auch die Anträge
der freien Träger zugegangen seien. In Bezug auf den Wortbeitrag von Herrn
Goldbach bittet er die Verwaltung, wenn möglich, nur im äußersten Notfall
Kompromisse mit den Klägern einzugehen, um den Kinder und Jugendlichen die Einrichtungen
zu erhalten.
Frau Burghardt möchte auf
einen Termin am 30. Juni von 15.00 Uhr bis 20.00 Uhr in der Gesamtschule in
Eilpe hinweisen. Dort finde an diesem Tag eine Blutspende- und Typisierungsaktion
für ein krankes 15-jähriges Mädchen statt. Sie leide an einer bösartigen Form
der Blutarmut. Diese Familie habe drei Kinder, die an dieser Krankheit litten.
Zweien der Kinder habe geholfen werden können.
Bei dieser Aktion werde nach einem geeigneten Spender gesucht. Die Daten
würden in einer weltweiten Datei gespeichert und könnten unter Umständen auch
einem anderen Menschen helfen. Sie bittet, zahlreich an dieser Aktion
teilzunehmen.
Anlagen
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1
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(wie Dokument)
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10,5 kB
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