16.06.2009 - 13 Zuschüsse an Wohlfahrtsverbände/Freie Träger de...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 13
- Sitzung:
-
Sitzung des Jugendhilfeausschusses
- Gremium:
- Jugendhilfeausschuss
- Datum:
- Di., 16.06.2009
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB55 - Jugend und Soziales
- Bearbeitung:
- Petra Seifert
- Beschluss:
- vertagt
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Herr Strüwer schlägt vor,
sowohl den Bericht der Wohlfahrtsverbände als auch den Geschäftsbericht, der
unter dem Tagesordnungspunkt 14 beraten wird, in erster Lesung zu beraten.
Herr Haensel ist mit dem
Verfahren einverstanden. Er erinnert daran, dass der Ausschuss in der
Vergangenheit im Hinblick auf die freie Wohlfahrtspflege einen freier Träger
seine Arbeit vorgestellt habe.
Herr Decker möchte wissen,
wann die Budgetverträge ausliefen. Müssten diese neu geschlossen werden?
Er kritisiert den Bericht des Werkhofes, der auf Seite 78 abgebildet ist.
Herr Goldbach erklärt,
dass die Verträge mit den Jugendverbänden ausgelaufen und auch nicht verlängert
worden seien. Diese Zuschüsse seien in diesem Jahr per Bescheid in gleicher
Höhe wie die bisherigen vertraglichen Leistungen bewilligt worden. Bestandteil
des Jugendförderplanes sei es gewesen, dass diese Budgetverträge in diesem
Bereich nicht fortgeführt werden sollten. Hintergrund sei gewesen, dass man
nicht in eine Vertragsdiskussion kommen wollte.
Herr Steuber ergänzt, dass
die übrigen Verträge im Rahmen der Budgetverträge mit den Wohlfahrtsverbänden eine
Laufzeit bis zum 31.12. diesen Jahres hätten und müssten bis zum 30.06.09
gekündigt werden.
Herr Decker stellt fest,
dass die Verträge so weiterliefen, wenn man jetzt nicht reagiere.
Herr Steuber gibt den
Hinweis, dass es eine Vorlage geben werde, die auch in den Rat eingebracht
werden solle. Da müsse sich der Rat zu diesem Thema positionieren. Es könnte
auch in dieser Sache eine Verweisung an den Sozialausschuss geben.
Herr Haensel macht
deutlich, dass die Verbände eine Erwartungssicherheit bis zum 30.06.2008 gehabt
hätten. Das wäre eine Vorlaufzeit von 1,5 Jahren gewesen. Das Kündigungsrecht
wäre immer weiter nach hinten verschoben worden. Es sei auch in diesem Fall
denkbar, das Kündigungsrecht bis zum 30.09.09 zu schieben, wenn man sich auf
einem guten Weg befinde und unter Zeitdruck stehe.
Herr Strüwer erinnert
daran, dass die Berichte der Träger in den letzten zwölf Monaten immer
zufriedenstellend gewesen seien und die Verwaltung auf dieser Grundlage erwartet
hätte, dass die Weiterführung der Verträge außer Frage stünde.
Er fragt den Ausschuss, ob grundsätzliche Bedenken dagegen bestünden, auf
Grundlage dieser Jahresberichte die Träger zunächst einmal nicht zu einer
Fristverlängerung aufzurufen.
Herr Dücker erklärt, dass
man der Aussage im Prinzip so folgen könne. Er sei in der schwierigen Lage, die
Vorlage zu kennen. Er wäre mit einer Verlängerung der Kündigungsfrist
einverstanden. Diesen Weg sei man schon einmal gegangen.
Herr Strüwer stellt auch
bei den anderen Ausschussmitgliedern Einvernehmen mit dem gemachten Vorschlag
fest. Er fragt, welche Träger zwecks Berichterstattung eingeladen werden
sollten.
Der Vorschlag von Herrn Decker, den Werkhof einzuladen, wird
abgelehnt, da der Träger erst vor einiger Zeit berichtet habe. Er belegt seine Äußerung, dass der Werkhof seines
Erachtens keinen aussagefähigen Bericht abgegeben habe.
Herr Strüwer macht
deutlich, dass man andere Träger noch nicht gehört habe und es daher sinnvoll
sei, diesen Vorrang zu gewähren.
Er bittet, entsprechende Vorschläge bei Herrn Steuber einzureichen. Nach
Rücksprache mit seiner Person werde dann eine entsprechende Vorauswahl
getroffen werden. Es sollten nicht mehr als zwei Träger eingeladen werden für
eine Sitzung.
Herr Haensel merkt an,
dass das Diakonische Werk gern berichten würde, wenn sich kein anderer fände.
Anlagen zur Vorlage
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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695,7 kB
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