28.04.2009 - 2 Mitteilungen
Grunddaten
- TOP:
- Ö 2
- Sitzung:
-
Sitzung des Jugendhilfeausschusses
- Gremium:
- Jugendhilfeausschuss
- Datum:
- Di., 28.04.2009
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Herr Strüwer erklärt zum
Konjunkturprogramm II, dass der Jugendhilfeausschuss hierzu verschiedene Punkte
aufgelistet habe, die er bei den zu beantragenden Maßnahmen wiederfinden wolle.
Die Vorlage dazu werde dann in einer Sondersitzung des Jugendhilfeausschuss am
12.05.09 beraten.
Dr. Schmidt erklärt, dass man
am heutigen Morgen die Liste der Punkte im Verwaltungsvorstand diskutiert habe,
die man der Politik vorstellen wolle. Es sei jedoch noch eine Änderung des §
104 des Grundgesetzes durchzuführen, bevor Mittel des Konjunkturprogrammes
breit gestreuter in der Kommune
eingesetzt werden könnten. Der Förderbescheid über 26,7 Millionen Euro läge
vor. Die Grundgesetzänderung werde im Juli 09 geplant. Im Kindergartenbereich
habe bis auf eine Ausnahme keine Maßnahme eingeplant werden können. Das läge
daran, dass man in diesem Bereich noch keine konkreten Planungen vorliegen
habe. Die Maßnahmen müssten im Jahr 2010 abgeschlossen sein. Daher stünde man
ein wenig unter Zeitdruck. Des Weiteren habe man keine Maßnahmen Dritter in der
Liste aufgenommen. Diese Entscheidung müsse auch in der Sondersitzung des
Jugendhilfeausschuss am 12. Mai diskutiert werden.
Herr Strüwer weist darauf
hin, dass es wichtig sei, dass dem Jugendhilfeausschuss zum Konjunkturpaket II
neben denen von städtischer Seite auch
die von dritter Seite beantragten Projekte zur Kenntnis vorlägen. Es sei die
Verpflichtung des Jugendhilfeausschusses,
sich damit inhaltlich auseinanderzusetzen und eine ausgewogene Entscheidung
zu treffen.
Herr Goldbach erinnert
daran, dass die Einbringung der Vorlage zum Kinderspielplatz Düppelstraße in
dritter Lesung noch ausstehe. Man habe das zurückgestellt, weil seinerzeit ein
Investor Interesse am Erwerb des Grundstücks geäußert habe. Das habe sich
derzeit nicht konkretisiert. Der Vorgang
ruhe zurzeit. Er wolle dem Ausschuss den Vorschlag machen, die Vorlage nicht
weiter zu verfolgen. Unabhängig von dem möglichen Erlös des Grundstückes sei
man nach Prüfung des Zustandes des Kinderspielplatzes Dreieckstraße, der 350m
weiter bergauf in zentralerer Lage sei, zu dem Schluss gekommen, dass es
sinnvoller sei, das Geld an dieser Stelle zu investieren. Diese Maßnahme sei
für das Konjunkturprogramm II angemeldet. Das Stadtteilforum sei auch damit
einverstanden.
Herr Strüwer stellt fest,
dass der Ausschuss mit diesem Vorschlag von Herrn Goldbach einverstanden ist.
Herr Fischer lädt alle
Interessierten zum Thema „Mittagessen in den Ganztagsgrundschulen“
für Donnerstag, 17.00 Uhr in die Janusz-Korczak-Schule ein. Minister Laumann werde
zugegen sein. Das Programm „Kein
Kind ohne Mahlzeit“ stehe auf der Kippe. Man wolle die Gelegenheit
nutzen, dem Minister zu zeigen, wie man im Moment arbeite und dass die
Landesregierung gut damit beraten sei, das Programm weiterzuführen.
Es seien auch Vertreter der Stadt Hagen eingeladen.
Herr Schurgacz berichtet,
dass der katholische Gemeindeverband übermorgen
eine Betriebsträgergesellschaft für die katholischen Tageseinrichtungen in
Hagen gründen werde. Nach und nach würde man dann warten, dass sich die
Kirchengemeinden freiwillig dem Verband anschlössen und die Kindergärten in die
Träger GmbH übertragen würden.
Dr. Schmidt möchte wissen,
ob die Information richtig sei, dass der Ansprechpartner in allen Angelegenheiten
der Kindergärten der katholischen Kirche zukünftig in Paderborn sitze.
Herr Schurgacz erklärt,
dass das nicht richtig sei. In der Regel sei es so, dass die Kirchengemeinden
rechtlich selbständig seien. Diese hätten dem Gemeindeverband in seiner Person
das Mandat gegeben, diese Verhandlungen für diese vor Ort zu führen.
Herr Steuber informiert
zum Stand der Einrichtung einer Kinderschutzambulanz, dass am Tag nach dem Ratsbeschluss vom
26.03.09 ein Gespräch mit der
Verwaltungsleitung des Allgemeinen Krankenhauses geführt worden sei. Das
Gespräch habe ergeben, dass die Bereitschaft bestünde, in Kooperation mit dem
vorgesehenen freien Träger eine Trägerschaft für die Kinderschutzambulanz zu
übernehmen. Er habe den Kämmerer gebeteten, die benötigten Finanzmittel für
einen zu schließenden Vertrag zur Verfügung zu stellen.
Herr Koslowski weist auf
zwei ausgelegte Fleyer über Projekte des Caritasverbandes
hin.
