10.03.2009 - 8 Standortfrage des Kinder- und Jugendbüros
Grunddaten
- TOP:
- Ö 8
- Sitzung:
-
Sitzung des Jugendhilfeausschusses
- Gremium:
- Jugendhilfeausschuss
- Datum:
- Di., 10.03.2009
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Herr Dr. Schmidt berichtet über den Verlauf der Ereignisse und den Stand der Dinge.
Es sähe nun so aus, dass das Angebot an das Kinder- und Jugendbüros
vorliege, in das Erdgeschoss der Hochstraße 74 zu ziehen.
Frau Caliskan liest folgenden Antrag an den Jugendhilfeausschuss vor:
„Der gesamtstädtische Jugendrat Hagen beantragt im Namen aller Bezirksjugendräte,
dass sich der Jugendhilfeausschuss für den Erhalt des Pavillons im Volkspark
als geschäftsführende Stelle der Hagener Jugendräte einsetzt.“
Sie begründet den Antrag. Die Räume in der Hochstraße erfüllten nicht die
Kriterien, die man erarbeitet habe.
Frau Burghardt äußert ihre Betroffenheit über die Tatsache, dass die Betroffenen vorher
nicht über die Planungen informiert gewesen seien. Es wäre die erste Spielregel
der Demokratie gewesen, den Kinder- und Jugendrat mit einzubeziehen. Sie sei
für die Erhaltung des Standortes.
Frau Köppen stimmt dem zu. Der Jugendhilfeausschuss höre mit Freude in jeder Sitzung
die qualitativ hochwertigen Berichte der Kinder -und Jugendräte. Er habe daher
auch seine Verpflichtung, in der Strukturqualität das vorzuhalten, was der
Kinder- und Jugendrat brauche, diese inhaltlich gute Arbeit machen zu können.
Sie würde dem Antrag zustimmen.
Herr Reinke teilt im Namen seiner Fraktion mit, dass der Antrag unterstützt wird.
Herr Decker schließt sich seinen Vorrednern zu einhundert Prozent an. Er formuliert
den Vorwurf an die Verwaltungsspitze, nicht mit den Betroffenen gesprochen zu haben.
Herr Fischer ist der Meinung, dass die jungen Leute so demotiviert würden. Dies sei unakzeptabel.
Hier werde politischer Schaden angerichtet.
Auch Frau Machatschek ist bestürzt, dass die Betroffenen nicht mit
einbezogen worden seien. Sie spreche für alle Ratsmitglieder und Fraktionen,
dass es ihnen immer ein Anliegen gewesen sei, Kinder und Jugendliche mit
einzubeziehen. Ihr sei es wichtig, dass der Standort erhalten bleibe.
Herr Strüwer kann den gemachten Wortbeiträgen nichts hinzufügen. Er sei sehr aufgebracht
gewesen, als er das der Presse entnommen habe. Dies habe ein Nachspiel haben
müssen, weil der Beschluss im Verwaltungsvorstand wenig Fingerspitzengefühl gezeigt
habe. Es gehe hier um eine funktionale
Aufgabe, die das Kinder- und Jugendbüro erfülle und da müssten gewisse Vorgaben
erfüllt sein. Er habe die Ausführungen der Jugendräte insofern sehr ausgewogen
gefunden, als diese auch mit einem anderen Standort einverstanden seien, wenn
dieser gewisse Kriterien erfülle.
Der Verwaltungsvorstand sei gut beraten gewesen, zu schauen, ob es einen
alternativen guten Standort für das Kinder- und Jugendbüro gebe und dann mit
den Beteiligten darüber zu sprechen. Er ist der Meinung, dass der
Jugendhilfeausschuss einen Beschluss in diese Richtung fassen sollte.
Er formuliert den Beschlussvorschlag.
Frau Burghardt ergänzt, dass der Standort auch für Jugendliche attraktiv sein müsse. Sonst
würde er nicht angenommen.
Herr Steuber weist darauf hin, dass die Fachverwaltung die Kriterien untersucht habe
und zu dem Ergebnis gekommen sei, dass die Kriterien im Rathaus II und in der
Hochstraße 74 erfüllt seien. Das Rathaus I dagegen sei nicht geeignet.
Herr Fischer macht deutlich, dass ihm die Notwendigkeit, warum das Kinder- und Jugendbüro
ausziehen müsse, gar nicht verständlich sei. Es solle doch ein Standort für die
Verbraucherzentrale gefunden werden. Dieser Auftrag sei zurückzugeben.
Herr Strüwer formuliert den Beschlussvorschlag erneut und lässt darüber abstimmen.
