10.03.2009 - 7 Konjunkturprogramm IIMaßnahmen des Fachbereiche...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 7
- Sitzung:
-
Sitzung des Jugendhilfeausschusses
- Gremium:
- Jugendhilfeausschuss
- Datum:
- Di., 10.03.2009
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Herr Schwemin berichtet über
das Antragsverfahren beim Konjunkturprogramm II.
Bis Ostern würden voraussichtlich die Ausführungsbestimmungen des Landes
vorliegen.
Herr Decker möchte wissen,
ob die Förderung von Investitionskosten auch für die Bildungseinrichtungen
freier Träger gelte.
Herr Schwemin erklärt,
dass das Investitionsvolumen für Hagen bei 26,6 Millionen Euro liege. Von
diesem Betrag seien ca. 17 Millionen für den Bereich Bildung und ca. 9,6 Millionen
Euro für den Bereich Infrastruktur vorgesehen.
Von diesen Förderungen könnten natürlich auch Dritte profitieren.
Auf eine Frage von Herrn Strüwer teilt Herr Schwemin mit, dass zu der
Durchführung bestimmter Maßnahmen bisher keine Aussagen gemacht werden könne,
da die Ausführungsbestimmungen dazu fehlten.
Herr Steuber zählt die
Projekte auf, die aus Sicht der Fachverwaltung Priorität genießen sollten.
Herr Schledorn macht
deutlich, dass die Ausführungen von Herrn Schwemin sehr interessant gewesen
seien und die Probleme nachzuvollziehen seien, der Jugendhilfeausschuss aber
die Interessen der Kinder- und Jugendeinrichtungen im Auge haben müsse.
Herr Fischer regt an, dass
Kommunale Interessen stärker durch die Politik in die Landes- und Bundespolitik
getragen würden. Er möchte wissen, ob energetische Maßnahmen in Schulen mit
eingeplant seien.
Herr Reinke gibt in
Richtung von Herrn Fischer zu bedenken, dass die Landesregierung schnell reagiert
habe und er wehre sich gegen die
geäußerten Vorwürfe. Es gebe eine Vereinbarung der Landesregierung mit dem
Deutschen Städtetag, in der geregelt sei, dass freie Träger in diesem Programm
auch berücksichtigt würden.
Herr Haensel berichtet,
dass er froh gewesen sei, dass das Thema von der Freien Wohlfahrtspflege in
Hagen flankierend beobachtet worden sei, es jedoch keine eigene Bewegung
gegeben habe. In dieser Stadt sei ein Investitionsstau vorhanden. Das Land sei
auf die Arbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege zugekommen. Dies habe
einen richtigen Prozess ausgelöst. Diese Dinge müssten noch abgestimmt werden.
Er hoffe, dass die freien Träger nicht wesentlich dazu beitrügen, dass das
Volumen hinterher zu groß würde.
Herr Goldbach äußert sich
hinsichtlich der Frage von Herrn FIscher, dass die angesprochenen Maßnahmen
nicht über dieses Programm abgewickelt werden könnten, da sie in der Regel
bereits geplant und sie im Antragsverfahren mit dem Land aktenkundig
seien. Sie könnten nicht doppelt bezuschusst werden. Aufgrund des
Bildungsbegriffes und der Zuständigkeiten könnten nur in den städtebaulich
besonders anerkannten Gebieten über die energetischen Maßnahmen hinaus die
Schwerpunkte verbaut werden. Das sei möglich in den Stadtteilen Vorhalle,
Altenhagen und Eilpe / Oberhagen.
Herr Strüwer fasst die Inhalte der Diskussion zusammen. Er
bittet die Verwaltung, die Dinge passend zu machen. Er ist der Meinung, dass
der Jugendhilfeausschuss auch zum jetzigen Zeitpunkt bereits Dinge anmelden
sollte. Er formuliert den Beschlussvorschlag.
Herr Decker hat Probleme
damit, dass hier Dinge angeschoben würden, von denen man noch nicht wisse, ob
sie auch tatsächlich gebraucht würden. Er bitte daher, ein wenig Maß zu halten,
da man die Eckdaten noch nicht kenne.
Herr Schledorn sieht das
anders. Die Bundes- und Landesebene bemühten sich, das Gesetzgebungsverfahren
möglichst schnell abzuschließen. Man solle nicht bis Ostern warten, die
Projekte zu melden.
Herr Feldhaus erinnert
daran, dass die Arbeitsgemeinschaft der Wohlfahrtspflege sich noch nicht
abgestimmt hätte. Er bittet, das in der Beschlussfassung zu berücksichtigen.
Herr Strüwer hält das für
selbstverständlich. Die Liste dürfte nicht zu allgemein gehalten werden. Es
gehe darum, dass man die Ansprüche als Jugendhilfeausschuss in die politische
Debatte bringe.
Herr Fischer unterstützt
die Aussage. Man müsse im Sinne der Kinder und Jugendlichen handeln. Er bittet,
die Belange im Hinsicht auf die Schulen in der Liste mitaufzumehmen.
Herr Strüwer formuliert
den Beschlussvorschlag mit den gemachten
Anregungen aus der Diskussion erneut und lässt darüber abstimmen.
Beschluss:
Die Verwaltung wird beauftragt, bei der Antragstellung zum
Konjunkturprogramm II unter anderem auch folgende sozial- und jugendpolitische
Maßnahmen vordringlich zu berücksichtigen:
-
Kinderspielplatz
Drostenhof
-
Grundinstandsetzung
Spielplätze
-
Kindertageseinrichtungen
Fley und Helfe
-
Sanierungsmaßnahme
Gemeindenahe Therapie Vorhalle
-
Erweiterung
Kinder- und Jugendpark Haspe und Jugendzentrum Eckesey
-
Energetische
Maßnahmen im Schulbereich
- geeignete Projekte der freien Träger
