10.03.2009 - 12 Programm zum Ausbau des Ganztagsbetriebes und d...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 12
- Sitzung:
-
Sitzung des Jugendhilfeausschusses
- Gremium:
- Jugendhilfeausschuss
- Datum:
- Di., 10.03.2009
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB40 - Schule
- Bearbeitung:
- Horst Hermann
- Beschluss:
- geändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Herr Hermann erläutert die
Vorlage und die ausgelegte Tischvorlagen (siehe Anlage).
Herr Strüwer möchte
wissen, für den Fall, dass sich herausstelle, dass die Fördergelder in anderen
Kommunen nicht abgegriffen würden und es dann einen Reservezulauf gebe, wann
darüber entschieden würde. Gebe es Fristen? Könne man eventuell relativ
kurzfristig in die Nachfördung kommen?
Sofern Hagen für eine zusätzliche Förderung nicht in Betracht käme, sei
im Schulausschuss darüber gesprochen worden, inwieweit dann die anderen Schulen
für eine Finanzierung durch die Bildungspauschale in Folgejahren in Frage kämen?
Herr Hermann erwidert,
dass er auf die erste Frage keine Antwort geben könne. Es werde eine Zweite
Welle erfolgen, mit der vor Herbst 2009 nicht zu rechnen sei. Er ginge er davon
aus, dass es bis zum nächsten Jahr dauern werde.
Zu der zweiten Frage teilt er mit, dass man für diesen Fall mit neuen Vorschlägen auf die Politik zugehen
werde.
Herr Decker hat ein
Problem mit der Form des Vorgehens. Man könne sich nicht mehr alles leisten in
dieser finanziellen Situation.
Herr Strüwer entgegnet,
dass es sich um eine Kombination aus Landesförderung und aus Mitteln, die aus
der Bildungspauschale abgegriffen werden sollen, handele. Es sei eine Prioritätensetzung,
die man hier in Hagen so treffe. Es sei gut angelegtes Geld.
Herr Fischer macht
deutlich, dass es zu den Investitionen noch keinen Ratsbeschluss gebe. Es gebe
einen Ratsbeschluss zu den Pavillons in der Fritz-Reuter-Schule. Danach sollten diese abgerissen werden. Es müsse
berücksichtigt werden, dass in den Pavillons Offener Ganztag stattfinde, der
gefördert würde. Man bräuchte ein Signal, dass diese erst abgerissen würden,
wenn sich für die Schüler andere Lösungen gefunden hätten.
Herr Hermann macht in
Richtung von Herrn Decker deutlich, dass die Stadt Hagen keine andere Alternative
habe, als das aus der Bildungspauschale
zu schultern. Man müsse eine Minimalinfrastruktur schaffen.
Zur Fritz-Reuter-Schule erklärt er, dass
die Planung sich nicht mit dem bestehenden Ratsbeschluss vereinbaren
lasse. Die Frage sei, wie man damit umgehe.
Herr Strüwer gibt den
Hinweis, dass man eine klare Trennung zwischen den Zuständigkeiten von
Jugendhilfe- und Schulausschuss ziehen müsse.
Man solle als Jugendhilfeausschuss ein klares Signal geben, dass man den
Beschluss des Schulausschusses mittrage.
Herr Fischer geht noch mal
auf die Problematik mit den Pavillons an der Fritz-Reuter-Schule ein. Hier sei
der Jugendhilfeausschuss zuständig, da der Offene Ganztag betroffen sei.
Frau Kurte klärt Herrn
Fischer über die Hintergründe der Problematik aus Sicht des Schulausschusses
auf.
Herr Fischer fühlt sich dennoch
unverstanden.
Herr Strüwer erklärt, dass
es zu dem Thema auch entsprechende politische Anträge gebe, so dass die Sache
thematisiert werde. Aus den Fraktionen gebe es auch klare Signale auch dem
Schulausschuss, dass man genau diese Dinge berücksichtigen wolle.
Herr Hermann verspricht,
dass man dieser Sache nachgehen und der Politik berichten wolle.
Herr Strüwer stimmt dem zu und lässt über den im Schulausschuss gefassten Beschluss abstimmen.
Beschluss:
Die Stadt Hagen nimmt am Investitionsprogramm „1.000 Schulen“ teil. Der städtische Eigenanteil, der aus Mitteln der Bildungspauschale 2009 und 2010 zu finanzieren ist, bleibt auf 2,3 Mio. € begrenzt und wird nicht zur Kompensation der reduzierten Landeszuweisung angehoben.
Die in der Schulausschusssitzung geänderte Anlage 3 weist die Maßnahmen
aus, die unmittelbar umgesetzt werden sollen. Die Verteilung evtl. weiterer
Fördermittel erfolgt dann gemäß der Reihenfolge der ebenfalls erstellten
Warteliste.
Die Schulen der Sekundarstufe I nehmen ab dem 2. Halbjahr 2008/2009 am Programm „Geld oder Stelle“ teil.
Die Vorlage wird bis zum
31.12.2010 umgesetzt.
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Abstimmungsergebnis: |
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Einstimmig beschlossen |
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X |
Mit Mehrheit beschlossen |
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Einstimmig abgelehnt |
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Mit Mehrheit abgelehnt |
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Abgelehnt bei Stimmengleichheit |
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Ohne Beschlussfassung |
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Zur Kenntnis genommen |
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Dafür: |
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Dagegen: |
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Enthaltungen: |
Anlagen
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