10.03.2009 - 2 Mitteilungen
Grunddaten
- TOP:
- Ö 2
- Sitzung:
-
Sitzung des Jugendhilfeausschusses
- Gremium:
- Jugendhilfeausschuss
- Datum:
- Di., 10.03.2009
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Herr Fischer bittet um Erläuterung der ausgelegten Tischvorlage zum Thema
„Offener Ganztag“.
Herr Hermann kommt dieser
Bitte nach. Die Tischvorlage diene zur Information des Jugendhilfeausschusses.
Man beabsichtige, in die nächste
Sitzungsrunde der betroffenen Gremien eine Vorlage mit Lösungsansätzen
einzubringen.
Herr Fischer berichtet,
dass mit den Anmeldungen zum neuen Schuljahr teilweise gleichzeitig die
Anmeldungen zum Offenen Ganztag vorgenommen worden seien. Die Schulleitungen
hätten deutlich zum Ausdruck gebracht, dass hier Handlungsbedarf bestehe. Er
bittet, in der nächsten Sitzung unter dieser Perspektive diesen Punkt zu beraten.
Herr Dr. Schmidt erklärt, dass man sich zunächst einmal ein Bild
im Verwaltungsvorstand machen müsse, weil man sich bezüglich des Ausbaus im Grenzbereich
der freiwilligen Leistungen befinde. Seiner Meinung nach bestehe kein
Rechtsanspruch. Er weist darauf hin, dass auch die Höhe der Landesförderung im Moment noch fraglich sei.
Er sichert zu, eine
Vorlage zu diesem Thema für die nächste Sitzung vorzulegen.
Herr Strüwer erinnert daran, dass die Anmeldungen zu den
Grundschulen im vergangen Herbst erfolgt seien. Seien zu diesem Zeitpunkt schon Zusagen zur Aufnahme im Offenen Ganztag
gemacht worden?
Diese Frage wird von Herrn
Hermann verneint. Jedoch warteten die Eltern nun dringend auf entsprechende
Zusagen.
Herr Strüwer erklärt, dass dieses erweiterte Bildungsangebot
gut angenommen würde und das bei entsprechender Finanzlage eine erfreuliche
Entwicklung sei. Es werde die Stadt Hagen vor erhebliche Schwierigkeiten
stellen, das finanziell zu stemmen.
Herr Fischer regt an, die Frage zu prüfen, ob es nicht im
Rahmen von Jugendhilfeplanung möglich sein, den Bedarf festzustellen.
Herr Dr. Schmidt schlägt vor, die Meinung des
Jugendhilfeausschusses mit in den Verwaltungsvorstand zu nehmen, dass in
Abstimmung mit der Bezirksregierung angestrebt werden müsse, die 200 Plätze für
das nächste Jahr möglich zu machen.
Auf eine Frage von Herrn
Decker bezüglich der Beratung unter dem Punkt Mitteilungen, stellt Herr
Strüwer fest, dass hinsichtlich der Eltern unmittelbarer
Entscheidungsbedarf bestehe. Unter diesen
Umständen bittet er Herrn Decker, diesen Punkt auch unter „Mitteilungen“
zu beraten, um ggf. dem ersten Beigeordneten ein entsprechendes Signal mit auf
den Weg zu geben.
Damit ist Herr Decker
einverstanden.
Herr Strüwer geht davon aus, dass es auch in den Fraktionen
unstrittig sein werde, dass man das Bedürfnis haben werde, die 200 Plätze zu
realisieren. Wie sie dann finanziert und realisiert würden, sei ein zweiter
Schritt. Er stellt fest, dass dieses Signal allgemein mitgetragen werde.
