09.12.2009 - 7.7 Neuanlage Lennepark - Umbau der Treppe an der I...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 7.7
- Gremium:
- Bezirksvertretung Hohenlimburg
- Datum:
- Mi., 09.12.2009
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- 66 Fachbereich Planen und Bauen für Grün, Straßen und Brücken
- Bearbeitung:
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Herr Heckrodt teilt mit, dass die Arbeiten im Innenhof ziemlich weit
fortgeschritten seien und dass die Maßnahmen in nächster Zeit abgeschlossen
seien.
Das Geld für den Treppenumbau sei zwar eingeplant und vorhanden, jedoch
seien
nicht vorhersehbare Hinderungsgründe aufgetreten. So wurde im
Technikraum, der sich unter der Treppenanlage befindet, ein Abgang in einen
zusätzlichen Raum (der unter dem Hauptteil der Treppenanlage etwas tiefer
liegt) entdeckt. Dieser Abgang sei erst durch Entrümpelungsmaßnahmen bekannt
geworden. Dadurch ergab sich die Frage der Umsetzung des Beschlusses zum
Treppenrückbau. Es würde überlegt die Decke einzureissen und zu verfüllen. Dies
führte aber zu dem Problem, dass die Natursteinmauer, die die Straße abstützt
mit einer Natursteinschale dort versehen ist und diese auf der
Deckenkonstruktion aufstehe. Somit wäre bei einem Deckeneinriss die
Statik dieser
Mauer bzw. der Schale nicht mehr vorhanden. Die Möglichkeiten des
Rückbaues hätten sich somit deutlich verteuert. Der Geldrahmen gab dieses nicht
her.
Daher werde empfohlen, die nicht mehr verkehrssicheren Treppen durch
Betonstufen
zu ersetzen. Die Abnahme und Wiederauflage der Natursteinplatten sei ohne Schaden nicht möglich. Diese
Maßnahme könne vom Fachbereich Grünanlagen in Verbindung
mit der Ausbildungsgruppe fortgesetzt werden, so dass die Materialkosten
von ca. 18.000,00 Euro im Rahmen der vorhandenen Mittel für den Lennebark
ausreichend wären. Herr Heckrodt bittet um Zustimmung zur Fortsetzung der vorgeschlagenen
Lösung.
Herr Schmidt erläutert die
positive wie teils auch negative Veränderung des Lenneparks. Er fragt nach, ob
nicht weiterhin auf Naturstein zurückgegriffen werden könne,
anstatt auf schmucklosen Betonsteinen.
Herr Heckrodt teilt mit, dass es den vorhandenen finanziellen Rahmen auf
jeden Fall sprengen würde und ca. mit der doppelten Summe bei Verwendung von
Natursteinen zu
rechnen sei. Die vorhandenen Platten seien in Mörtel verlegt und können
nicht heil
wieder verlegt werden.
Herr Leisten weist daraufhin, dass die Diskussion über diese
Natursteintreppe seit nunmehr vielen Jahren geführt werde und diese Treppe
anfällig und nach jedem Winter
reparaturbedürftig sei. Der Erhalt der Treppe erscheine ihm durch die
Erläuterungen
sinnvoll und er plädiere der Maßnahme so zuzustimmen.
Herr Gausmann fragt nach, ob in irgendeiner Form die BV in ihrem Haushalt
damit belastet werde. Herr Heckrodt verneint dies, da es sich um eine lfd.
Maßnahme handele, für die die Mittel bereit stünden.
Herr Riegel verweist auf die noch anstehende Arbeiten mit der Ausbildungsgruppe
und
schätzt einen möglichen Beginn auch aufgrund der Witterungsbedingungen
für Betonarbeiten auf März 2010 ein.
