18.11.2009 - 5.1 Schüleranmeldezahlen in Hohenlimburg
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5.1
- Gremium:
- Bezirksvertretung Hohenlimburg
- Datum:
- Mi., 18.11.2009
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Vorschlag zur Tagesordnung
- Federführend:
- 161 Bezirksverwaltungsstelle Hohenlimburg
- Bearbeitung:
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Eine schriftliche Mitteilung zu den Anmeldezahlen von Herrn Speil (Schulamt) wurde als Tischvorlage verteilt. Herr Speil berichtet zu den Anmeldezahlen an den Grundschulen im Stadtbezirk Hohenlimburg nach dem Stand 17.11.2009. Aufgeteilt auf die einzelnen Grundschulen schildert er die Aufnahmekapazitäten. Aufgrund des Anmeldeverhaltens seien hier sicherlich noch Veränderungen denkbar, von einer wesentlichen Abweichung sei jedoch nicht auszugehen.
Dr. Schmidt ergänzt, dass die vorliegende Tabelle zeige, dass die Diskussion der überhöhten Klassenstärken nur in wenigen Fällen, hier in zwei Fällen mit 30 Kindern, in Hohenlimburg ihren Niederschlag finde. Er erläutert rechnerisch die Anmeldezahlen und die Auswirkungen auf die Schulbestandsdiskussion , die aufgrund rückgängiger Zahlen nicht vermeidbar sei.
Herr Leisten sieht die Möglichkeit, auch auf mehr Klassen aufzuteilen, um die Klassenstärken gering zu halten und eine bessere Betreuungsstituation zu erreichen.
Herr Schmidt weist Schulschliessungen zurück, da Studien zeigen, dass Förderungen gerade in Grundschulen erforderlich seien.
Herr Arnusch schließt sich dem an und geht darauf ein, wie wichtig Lerninhalte und intensive Förderungen seien, um auch in Deutschland ein vertretbares Bildungsniveau zu erzielen.
Dr. Schmidt stimmt zu, dass möglichst geringe Klassengrößen wünschenwert seien, dies bezüglich jedoch eine Finanzierung vorzuschlagen sei. Einem Beschluss hierüber, basierend auf besserer Erziehung, Bildung und Qualitätsschulen an den Rat, stehe er nicht entgegen.
Herr Speil weist daraufhin, dass sich die Lehreranzahl an den Schülerzahlen bemesse und durch Rats- oder Bezirksvertretungs-Beschlüsse sich nichts an einer Lehrerzahl verändern werde.
Herr Eschenbach dankt für die frühen Zahlen und unterstützt kleinere Klasseneinheiten. Beschlüsse in diesem Sinne seien aufgrund der Schulpolitik sicherlich wünschenswert aber nicht durchsetzbar und unrealistisch.
Frau Buddeberg weist darauf hin, dass ein „Alleinstellungsmerkmal“ für Hagen fehle.
Anlagen zur Vorlage
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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56,8 kB
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