30.09.2009 - 7.4 Perspektiven für den großflächigen Einzelhandel...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 7.4
- Gremium:
- Bezirksvertretung Hohenlimburg
- Datum:
- Mi., 30.09.2009
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB61 - Stadtentwicklung, -planung und Bauordnung
- Bearbeitung:
- Dorothee Jacobs
- Beschluss:
- geändert beschlossen
Wortprotokoll
Herr Leisten merkt grundsätzlich an, dass man sich im Bereich Elsey als
Nebenzentrum
nicht alleine auf den Bereich Möllerstraße konzentrieren könne sondern
die Entwicklung
der Situation in den letzten 20 Jahren zwischen der Möllerstraße bishin
zur Florianstraße betrachten müsse. Diese gehe mit einer massiven
Einzelhandelsansiedlung, die auch im geeigneten Maße zur Versorgung von
Hohenlimburg beiträgt und auf die auch
in Zukunft nicht verzichtet werden solle.
Weiterhin geht es Herrn Leisten bei dem Beschlussvorschlag um den
Standort „Baumarkt“ und er bittet den Beschlussvorschlag
dahingehend zu ergänzen, dass die Verwaltung beauftragt wird den
Ostfeld-Sportplatz als Standortausweisung für einen Baumarkt zu überprüfen.
Herr Arnusch unterstützt die Erweiterung der Beschlussvorlage, da es auch
für die weiteren Planungen der Sportanlagen insgesamt für Hohenlimburg
notwendig sei zu prüfen,
inwieweit ausgebaut oder verschoben werde.
Hinsichtlich der Nutzung des Einzelhandels fragt Herr Arnusch nach, ob
der bisherige
Einzelhandel in gleicher Form weiterbetrieben werden könne.
Frau David stellt klar, dass es sich bei der Verwaltungsvorlage um die
Formulierung von Handlungsempfehlungen für die drei Standorte, die in
Hohenlimburg benannt sind, handele. Das heißt, dass diese Standorte einzeln je
nach Rechtslage überprüft werden.
Sofern die Bezirksvertretung wünsche das Planungsrecht noch anzupassen
oder bestimmte Formulierung aufzunehmen seien, würde dieses bei der weiteren
Planung berücksichtigt. Rechtlichen Folgen seien derzeit nicht entstanden.
Herr Eschenbach unterstützt den Antrag von Herrn Leisten. Es müsse
ernsthaft daran gearbeitet werden, einen Baumarkt vor Ort zu bekommen.
Beschluss:
Der Rat nimmt das Standortkonzept für den großflächigen Einzelhandel an
nicht integrierten Standorten in Hagen zustimmend zur Kenntnis.
Gemäß der Begründung im Rahmen der Auflistung potenzieller Standorte wird
vorgeschlagen, die Flächen der Fa. Brandt und Fa. Schmitz in Westerbauer als
neue Fachmarktstandorte auszuweisen und durch entsprechendes Planungsrecht zu
sichern.
Ergänzung:
Die Verwaltung wird beauftragt, den Ostfeld-Sportplatz als
Standortausweisung
für einen Baumarkt zu überprüfen.
