26.08.2009 - 3 Mitteilungen
Grunddaten
- TOP:
- Ö 3
- Gremium:
- Bezirksvertretung Hohenlimburg
- Datum:
- Mi., 26.08.2009
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
In der Einladung zur heutigen Sitzung wurden 7 Mitteilungen der
Fachverwaltung versandt. Fragen zur ersten Mitteilung können unter TOP 7.1.
„aktueller Sachstand Werk 4“
gestellt werden.
Herr Schumacher teilt ergänzend mit, welche Überlegungen zum Ausbau
Röhrenspring und zwar zur Fläche zwischen Werkzeug- und Sauerlandstraße
bestehen.
Einleitend berichtet Herr Schumacher über die Existens eines
Bebauungsplanes von
1977, der für den nicht ausgebauten Teil des Röhrensprings einen Fußweg
vorsieht. Ebenfalls existiert eine schriftliche Vereinbarung zwischen Anliegern
und der Stadt, an dieser Realisierung festzuhalten.
Mittlerweile wurde jedoch eine voll befahrbare, nicht endgültig
ausgebaute, Straße gebaut, die seit mittlerweile 30 Jahren auch von allen
Verkehrsarten genutzt wird, selbst einer Buslinie.
Somit sind Verhältnisse eingetreten, die der ursprünglichen Festsetzung
des Bebauungsplanes widersprechen.
Um zu einer Lösung zu kommen, wird vorgeschlagen, die Straße für den PkW-
und
Buslinienverkehr weiterhin zu nutzen und für den LKW-Verkehr zu sperren.
Es soll eine normale Straße in einer Breite von 5 Metern mit einer
Grünfläche mit
Baumreihen und dahinter ein Gehweg geschaffen werden. Auf der anderen
Seite
kein Gehweg oder Parkstreifen etc.
Dieser Vorschlag wurde mit den vorstelligen Bürgern und Anlieger im Mai
oder Juni diesen Jahres besprochen. Eine gewisse Bereitschaft auf diese Planung
einzugehen wurde signalisiert. Nunmehr soll eine Ergänzung der damals
getroffenen Vereinbarung erarbeitet und unterschrieben werden. Damit ist zu
hoffen, dass die damaligen Widersprüche ausgeräumt sind.
Da die Mittel bereitstehen, könnten die verkehrsrechtlichen Maßnahmen wie
Beschilderungssysteme etc. ergriffen
werden.
Über die Entwicklung der
Angelegenheit wird Herr Schumacher berichten.
Herr Reinke ist nicht
einverstanden, dass Beschlüsse der BV hier nur unter Mitteilungen
abgehandelt werden. Er
bittet nach ausführlicher Begründung um Aufnahme als
Tagesordnungspunkt in
der nächsten Sitzung. Dem wird zugestimmt.
Herr Dr. Schmidt teilt
mit, wie im vorliegenden Brief zu entnehmen, dass die Bezirksregierung Mittel
für die Nahmer reseviert hat und die Aufforderung besteht, Anträge zu stellen.
Diese Anträge sind
erstellt und gehen Freitag nach Arnsberg. Erfreulich sei, dass
keine Eigenmittel
erforderlich sind und dass davon auszugehen sei, dass die Anträge
im letzten Quartal 2009
genehmigt werden. Über den Stand wird Herr Dr. Schmidt gelegentlich berichten.
Weiterhin teilt Herr Dr.
Schmidt mit, dass der Ausbau der
Werkinfrastruktur des Werkes Hoesch Hohenlimburg (hier: Einziehung der Oeger
Straße als Werkstraße) zu einem späteren Zeitpunkt verwirklicht werden soll.
Der Brief der Fa. Hoesch
vom 08.07.2009 wird der Niederschrift als Anlage 1 beigefügt.
Herr Leisten ist erfreut
über die freundliche Mitteilung der Bezirksregierung für die
Nahmer und geht davon
aus, dass die BV nunmehr keine weiteren Anträge mehr
stellen muß. Er hofft,
dass es endlich zu dem Verschwinden des Werkes 4 in der
Obernahmer kommt.
Insbesondere weist er
darauf hin, das die Gewerbe- oder Industrienutzungsflächen,
die in Halden und
Herbeck angeboten werden sollten, durch das Projekt Justizvoll-
zugsanstalt unter
Umständen eben nicht mehr zur Verfügung stehen werden und
dann eigentlich die
Obernahmer den Stellenwert auch für gesamt Hagen bekommen
wird, den es schon längst
hätte haben sollen.
Herr Arnusch hofft, dass
durch die Anträge und die Übernahme durch den Fond NRW
die Finanzierung
gesichert ist und durch den Abriss Flächen entstehen, um zusätzliches
Gewerbe anzusiedeln.
Herr Buschkühl begrüßt,
dass man in der Nahmer jetzt soweit sei.
Es sei jedoch zu
erwähnen, dass es durch Planungsfehler
so lange gedauert habe.
Zum Strassenendausbau
„Steltenberg“ teilt Frau Schüler mit, dass durch die Erhöhung der
Schwellenwerte bei Ausschreibungsverfahren, die der Rat beschlossen habe, die vergaberechtlichen
Wertgrenzen erhöht wurden. Somit ist ein Vergabebeschluss
bei VOB-Vergaben erst ab
1.000.000,--EUR erforderlich.
Der Ausbau wird nunmehr
durch die Firma Höhler GmbH & Co.Kg aus Dortmund erfolgen, im Spätsommer
2009 beginnen und im Frühjahr 2010 abgeschlossen sein.
Die Mitteilung wird der
Niederschrift als Anlage 2 beigefügt.
