17.06.2009 - 4.2 Geländearbeiten im Bereich Königssee

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

Herr Krause vom Werkhof bedankt sich für die Einladung und berichtet über die bisher

geleisteten Arbeiten und dieSchwierigkeiten, die die Arbeiten immer wieder stocken

lassen. Hierzu zählen u. a. der schlammige Boden, der zum Trocken aufgeschichtet

werden müsse sowie die tiefliegende Spundwand, die mit Schneidbrennern mühsam

abgetragen werden müsse. Auch sei schweres Gerät, wie große Bagger, bei matschigem Wetter nicht einsetzbar und verzögern somit ebenfalls das Vorankommen.

Jedoch ist Herr Krause zuversichtlich, dass der erste Bauabschnitt im Sommer/Herbst fertiggestellt werden wird,  sofern das Wetter mitspiele.

 

Frau Thurn vom Arbeitskreis Königsee berichtet, dass für alle damals vorgestellten

Maßnahmen die finanziellen Mittel nicht ausreichen werden. Daher wird beabsichtigt, ins

Arnsberg einen Förderantrag für den Oberlauf und den Zufluss zum eigentlichen Königsee zu stellen. Die Kosten hierfür belaufen sich auf ca. 100.000 Euro. Eine Förderung

in Höhe von 80 % werde beantragt und wurde bereits in Aussicht gestellt.

Der Eigenanteil in Höhe von 20.000 Euro soll aus den Geldern, die die Bezirksvertretung bereitgestellt habe, finanziert werden.

Weitere Förderungen für Naturschutz und Umweltschutz (Lehrpfadkonzept) werden

beantragt.

Frau Thurn geht von einer Umsetzung aller Planungen aus, insoweit die Förderungen

bewilligt sind.

 

Die Frage von Herrn Buschkühl zur Bauverzögerung bezüglich des Schutzes brütender Tiere verwirft Frau Thurn, da durch die Abtragung des Bodens, Entfernen  von Bäumen und Sträuchern etc. die Brutstätten nicht mehr vorhanden seien.

 

Herr Leisten bestätigt die Schwierigkeit des Abrisses der Spundwand, da diese derzeit

massiv gebaut wurde und wahrscheinlich noch 100 Jahre gehalten hätte.

 

Herr Arnusch fragt nach, ob unter Berücksichtigung aller Förderungen etc. nunmehr

davon ausgegangen werden könne, dass die Mittel für die weiteren Bereich reichen werden.

Herr Krause betont, dass der Werkhof seine Verpflichtungen erfüllen werde und durch die Bemühungen von Frau Thurn weitere Gestaltungsbereiche entstehen können.

 

Herr Eschenbach möchte darüber informiert werden, was passiert, wenn keine Zuschüsse bewilligt werden.

Frau Thurn erklärt, dass die über die ursprüngliche Planung hinausgehenden Forderungen, die nicht durch den Werkhof leistbar seien, somit durch Fremdleister erfüllt werden müssen und damit Kosten verursachen, die über Zuschüsse abgedeckt werden sollen.

 

Herr Eschenbach fragt nach dem Stand der Arbeiten am Ende der Legislaturperiode.

Wiederholt teilt Herr Krause mit, dass er mit der Fertigstellung des 1. Bauabschnittes

rechne und dann übergangslos mit dem nächsten Bauabschnitt beginnen werde. Hiermit

beantwortet sich somit auch die Frage von Herrn Strüwer nach der weiteren Terminierung der folgenden Bauabschnitte.

Herr Buschkühl fragt nach der Gesamtfertigstellung des Projektes Königsee. Die Be-

antwortung dieser Frage ist aufgrund von Unhervorsehbarkeiten für Herrn Krause nicht möglich.

 

 

 

 

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Anlagen zur Vorlage