28.01.2009 - 5.3 Konjunkturprogramm II der Bundesregierung
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5.3
- Gremium:
- Bezirksvertretung Hohenlimburg
- Datum:
- Mi., 28.01.2009
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Vorschlag zur Tagesordnung
- Federführend:
- 161 Bezirksverwaltungsstelle Hohenlimburg
- Bearbeitung:
- Beschluss:
- geändert beschlossen
Wortprotokoll
Herr Leisten fordert die Verwaltung auf, zeitnah zu prüfen, ob und
inwieweit die durch das Konjunkturprogramm II beabsichtigte Stärkung der
finanzschwachen Kommunen auf Hagen anzuwenden sei. Es sollen alle erdenklichen
Anstrengungen unternommen werden, um die dringend erforderlichen Investitionen
auch im Stadtteil Hohenlimburg
ohne Haushaltsbelastung zu finanzieren.
Herr Arnusch betont, dass das Konjunkturpaket II erst am morgigen
Donnerstag im Bundestag beraten werde. Er regt an, einen interfraktionellen
Arbeitskreis zu bilden, um bereits vorab Vorschläge für Investitionsmaßnahmen
im Stadtgebiet zu sammeln.
Herr Dr. Schmidt verdeutlicht, dass das Konjunkturpaket nicht
ausschließlich Vorteile für die Kommunen beinhalte. So sei geplant, die
Einkommenssteuer zu reduzieren. Dies wirke sich auf die kommunalen Haushalte
aus. In zwei bis drei Jahren seien geringere Einnahmen in den Kommunen zu
erwarten. Dankbar sei er für nachhaltige Vorschläge für Investionsmaßnahmen aus
dem Stadtgebiet, so könne bei Beschluss des Konjunkturpaketes schnell gehandelt
werden
Herr Strüwer bezieht sich auf die Anregung von Herrn Arnusch einen
interfraktionellen Arbeitskreis zu bilden. Er betont, dass die notwendigen
Anträge zum Konjunkturpaket II bereits bis Ende Februar 2009 gestellt werden
müssten. Um konkrete stadtteilbezogene Vorschläge in die Beratung einbringen zu
können, sei es geboten im Stadtgebiet schnell zu handeln.
Herr Niederköppern hält dass
Konjunkturprogramm für erforderlich, um den Investitionsrückstau in Hagen zu
beheben.
Herr Arnusch wiederholt seine Bedenken, dass zum augenblicklichen
Zeitpunkt nicht bekannt sei, wie die zu erwartenden finanziellen Mittel fließen
werden.
Herr Leisten betont, dass dieser Beschlussvorschlag ein Denkanstoss für
die Verwaltung sein solle, um zeitnah zu handeln.
Frau Sauerwein ist der Meinung,
dass eine Arbeitsgruppe bereits vorab des Beschlusses der Bundesregierung
Vorschläge für die Investitionsmaßnahmen im Stadtgebiet sammeln solle.
Herr Hulvershorn bestätigt, dass er die Arbeitsgruppe zeitnah im Februar
einladen werde.
Herr Arnusch schlägt vor, die Einladung mit in den Beschlussvorschlag aufzunehmen.
Herr Hulvershorn lässt über den Beschlussvorschlag mit Zusatz abstimmen.
Beschluss:
Die Verwaltung wird beauftragt umgehend zu prüfen, ob und inwiefern die durch das Konjunkturprogramm II der Bundesregierung beabsichtigte Stärkung finanzschwacher Kommunen auch auf Hagen anzuwenden ist und hier alle denkbaren Anstrengungen zu unternehmen, auf diesem Wege dringend erforderliche Investitionen, Straßensanierungen und andere Instandsetzungen auch in Hohenlimburg ohne
Haushaltsbelastung in Hagen zu finanzieren. Der Bezirksbürgermeister lädt kurzfristig im Februar 2009 zu einer interfraktionellen Arbeitsgruppe ein.
Anlagen zur Vorlage
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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(wie Dokument)
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50,5 kB
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