28.01.2009 - 5.2 Ausbau der Ganztagsbetreuung an den weiterführe...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5.2
- Gremium:
- Bezirksvertretung Hohenlimburg
- Datum:
- Mi., 28.01.2009
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Vorschlag zur Tagesordnung
- Federführend:
- 161 Bezirksverwaltungsstelle Hohenlimburg
- Bearbeitung:
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Frau Fischbach weist auf Beschlüsse der Landes- und der Bezirksregierung
hin.
Diese sagen aus, dass eine Übermittagsbetreuung nicht unbedingt im selben
Schulgebäude stattfinden müsse. Sie fordert die Verwaltung auf zu prüfen, ob
durch eine zentrale Einrichtung für die Haupt- Real- und Grundschule Im Kley
ein erweitertes Angebot der
Ganztagsbetreuung insbesondere bezüglich eines erweiterten Angebots von Mittagessen,
koordiniert werden könne.
Frau Sauerwein fragt, ob es möglich sei Mittagessen und eine
Ganztagsbetreuung der Schulen untereinander abzustimmen. Sie äußert ihre
Bedenken bezüglich der Verkehrswege und der schwierigen Aufsicht der
Schülerinnen und Schüler.
Herr Eschenbach hält eine Koordinierung für schwer durchführbar und hält
Einsparungen für fraglich.
Herr Arnusch sieht es als erforderlich an, die zusätzlich für eine gemeinsame Mahlzeit nötigen
Schulwege auf Verkehrssicherheit prüfen zu lassen.
Herr Dr. Schmidt erinnert an die schwierige finanzielle Situation der
Stadt Hagen. Die Haushaltskonsolidierung sei Pflicht. Der Erlass zur offenen
Ganztagsoffensive erfordere hohe Mehrausgaben. Eine Antwort der Landesregierung
zur Priorität stehe noch aus.
Herr Buschkühl betont, dass die Aufsicht beim Verlassen des eigenen
Schulgeländes für eine zentrale Einrichtung mit dem Angebot des Mittagsessens
schwierig sei.
Er fordert, die Schulen an einer Planung zu beteiligen.
Herr Leisten hält eine gemeinsame Mittagsessensversorgung auch bei
Fortführung des dreigliedrigen Schulsystems für sinnvoll.
Herr Kortmann verdeutlicht, dass bereits Gespräche mit den Schulleitungen
vor Ort stattgefunden hätten. Bei einer denkbaren schrittweisen Einführung der Ganztagsschule müsse
längerfristig geplant werden. Die vorhandene Infrastruktur der Schulen der Sekundarstufen
I könne genutzt werden. In der nächsten Sitzung der Bezirksvertretung Hohenlimburg
werde ein Konzept zur Umgestaltung der Hauptschule Hohenlimburg zur Offenen Ganztagsoffensive
vorgestellt.
Herr Eschenbach verdeutlicht, dass die verkehrliche Wege bei einem
zentralen Standort für eine gemeinsame Mahlzeit der Schülerinnen und Schüler
gesichert sein müssen.
Weitere Wortmeldungen ergeben sich nicht.
Herr Hulvershorn lässt über den Beschlussvorschlag
abstimmen.
Beschluss:
Die Verwaltung wird beauftragt zu prüfen, ob und inwiefern der projektierte Ausbau der Ganztagsbetreuung insbesondere bezüglich eines erweiterten Angebotes von Mittagessen angesichts der benachbarten Lage der Haupt-, Realschule, Grundschule im Kley und des Gymansiums durch eine zentrale Einrichtung sinnvoller weise koordiniert werden kann. Hierbei sollte insbesondere geprüft werden, ob hierfür eventuell auch
Mittel aus dem Konjunkturprogramm II der Bundesregierung in Anspruch genommen werden können.
Anlagen zur Vorlage
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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(wie Dokument)
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51,2 kB
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