28.01.2009 - 4.1 Kindergarten Piepenstockstraße
Grunddaten
- TOP:
- Ö 4.1
- Gremium:
- Bezirksvertretung Hohenlimburg
- Datum:
- Mi., 28.01.2009
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Anfrage
- Federführend:
- 161 Bezirksverwaltungsstelle Hohenlimburg
- Bearbeitung:
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Herr Dr. Schmidt berichtet, dass am 02.02.2009 mit der Geschäftsleitung
der AWO ein Gespräch geführt werde, um die Kindertagesstätte weiterzubetreiben.
Die hohen Anmeldezahlen sprächen für sich. Zum jetzigen Zeitpunkt sei die
weitere Trägerschaft der Einrichtung nicht geklärt. Es gebe verschiedene
Möglichkeiten.
Frau Haak berichtet, dass das Anmeldeverfahren an der Einrichtung noch
nicht abgeschlossen sei. Augenblicklich gebe es in der dritten Gruppe 8 freie
Plätze. Sie sei aber sicher, dass diese belegt werden.
Herr Leisten möchte von Herrn Dr. Schmidt wissen, wie sich die
Personalsituation des Kindergartens bei Übergang in eine andere Trägerschaft
entwickeln werde.
Herr Arnusch verweist auf einen Ratsbeschluss vom 18.12.2008, in dem es
heiße, dass die BV in eine Beratung bei den Belangen eines Kindergartens miteinbezogen
werden müsse. Er versteht nicht, warum sich die Politik erst aus der Zeitung
informieren müsse. Weiter hält er es für fraglich, einen Kindergarten als gGmbH
weiterzuführen. Er möchte die Kindertagesstätte weiter in der Trägerschaft der
AWO wissen.
Herr Dr. Schmidt wiederholt, dass es möglich sei, die Einrichtung in
einer anderen Trägerschaft weiterzuführen und das qualifizierte Personal weiter zu beschäftigen. Zum weiteren
Vorgehen erklärt er, dass eine Vorlage erarbeitet werde, die anschließend im
Jugendhilfeausschuss und in den weiteren Gremien beraten werden würde.
Herr Palsherm beantragt den Tagesordnungspunkt als ordentlichen
Tagesordnungspunkt für die nächste Sitzung im März 2009 aufzunehmen. Er sieht
noch weiteren Klärungsbedarf im Sachverhalt.
Herr Strüwer zeigt den zeitlichen Rahmen des Vorgangs auf. Der
Jugendhilfeausschuss sei im Dezember letzten Jahres von der finanziellen Situation
des Trägers des Kindergartens Piepenstockstraße überrascht worden. Er erklärt,
dass die Bezuschussung zur Eigenleistung eines Trägers eine freiwillige
Leistung der Stadt Hagen sei. Dies sei in der jetzigen finanziellen Lage nicht
möglich. Klärungsgespräche würden geführt, um den Kindergarten weiter
fortzuführen. Die Verwaltung erarbeite eine Vorlage, die im Jugendhilfeausschuss
und anschließend in der Bezirksvertretung beraten werde.
Herr Arnusch schließt sich der Aussage von Herrn Palsherm an. Er äußert
sich zur Wirschaftsweise von Einrichtungen in privater Trägerschaft wie der AWO.
Dort sei es nicht Ziel einen Gewinn zu erwirtschaften, sondern Rücklagen zu
bilden.
Herr Dr. Schmidt widerspricht Herrn Arnusch und verliest eine Erklärung
von Herrn Dreier vom Landesjugendamt. Demnach sei- nach dem neuen
Kinderbildungsgesetz - sehr wohl Ziel einer Einrichtung in privater
Trägerschaft einen Gewinn zu erwirtschaften, um eine finanzielle Unabhängigkeit
zu erreichen.
Herr Leisten fasst das Ergebnis der Diskussion zusammen. Herr Dr. Schmidt
habe zugesagt die Kindertagesstätte mit dem jetzigen qualifizierten Personal
weiterzuführen. Die Trägerschaft werde noch geklärt. Diese Aussage sei für ihn
zum jetzigen Zeitpunkt ausreichend.
Frau Timm- Bergs möchte die Gelegenheit nutzen und sich bei den Eltern, die
ihre Kinder trotz der unklaren finanziellen Lage an der Kindertagesstätte
angemeldet haben, bedanken. So hätten sie zum Fortbestand der Einrichtung
beigetragen.
Weitere Wortmeldungen ergeben sich nicht.
Anlagen zur Vorlage
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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48,2 kB
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