30.09.2009 - 7.2 Verkehrsberuhigung Ortskern Boelehier: Einricht...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 7.2
- Gremium:
- Bezirksvertretung Hagen-Nord
- Datum:
- Mi., 30.09.2009
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage BBM
- Federführend:
- 160 Bezirksverwaltungsstelle Boele
- Bearbeitung:
- Marina Groening
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Herr Schmidt entgegnet,
dass aufgrund der anstehenden Straßenbauarbeiten an der Hagener Straße im nächsten
Jahr die Errichtung einer Tempo -30- Zone zum jetzigen Zeitpunkt nicht als
sinnvoll anzusehen sei. Die anstehenden Bauarbeiten würden ohnehin zu einer
Verlangsamung der Geschwindigkeit führen.
Herr Kohaupt fasst den
Bericht von Herr Schmidt zusammen und merkt an, dass nach Fertigstellung den Kanalbaumaßnahmen und der
Wiederherstellung der Hagener Straße diese verkehrlich beruhigt werde.
Herr Decker merkt an, dass
seit der Eröffnung der Ortsumgehung der Durchgangsverkehr bereits weniger
geworden sei. Jedoch habe sich die Geschwindigkeit der Fahrzeuge erhöht da
weniger Verkehr auf der Hagener Straße sei. Im unteren Teil der Hagener Straße
seien Begrenzungsbügel auf den Gehwegen errichtet worden, um die dort zu
schnell fahrenden Fahrzeuge vom Gehweg abzuhalten und die dortigen Fußgänger zu
schützen. Er schlägt vor die Hagener Straße nur noch für den Anliegerverkehr freizugeben.
Auch aus Sicht von Herrn Panzer ist die Errichtung einer Tempo
-30- erst nach Abschluss der Kanalarbeiten an der Hagener Straße sinnvoll.
Jedoch könne er sich vorstellen, dass durch eine Beschilderung zur Beschränkung
für LKW bis zu 7,5 Tonnen sich für diesen Bereich die Lärmbelästigung
minimieren würde.
Herr Schmidt weist darauf
hin, dass die Stadt Hagen nur an Gefahrenstellen, Geschwindigkeitsmessungen
vornehmen dürfe.
Nach Beobachtungen des Straßenverkehrs an der Ortsumgehung ist Herrn
Göcke aufgefallen, dass diese gut angenommen worden sei. Dieser Teil des
umfahrenden Verkehrs würde die Hagener Straße bereits jetzt entlasten. Ziel sei
es, die Denkmalstraße so zu beruhigen, dass ein Optimum für alle Betroffenen
erreicht werde.
Herr Decker merkt an, dass
er nicht auf die Errichtung einer Tempo -30- Zone bestehe, sondern nur die
Möglichkeiten zur Beruhigung erläutert haben möchte. Er spricht nochmals die
Begrenzungsbügel an die sich in den Außenkurven der Hagener Straße befinden.
Herr Schmidt entgegnet,
dass die vorhandenen Bügel nur das
Parken auf dem Gehweg verhindern sollen.
Herr Hennemann macht
deutlich, dass es auch weiterhin Ziel sei, den Straßenverkehr so weit wie
möglich über die neue Ortsumgehung zu führen, um den Boeler Ortskern zu
entlasten.
Herr Daniels vertritt die
Auffassung, man müsse dem Bürger etwas Zeit geben, sich an die neue
Ortsumgehung zu gewöhnen. Durch die Kanalbaumaßnahmen würde sich dieses von selbst einspielen.
