02.09.2009 - 8.5 Nahverkehrsplan Hagen, 2. Fortschreibung

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

Herr Schumacher geht auf den Inhalt der Verwaltungsvorlage ein. Er macht deutlich, dass laut Beschluss des Rates vom 18.12.2008 die Verwaltung im Zusammenhang mit der Reduzierung des Zuschusses an die HVG beauftragt worden sei, den Nahverkehrsplan fortzuschreiben bzw. neu aufzustellen.

Die Beratungsergebnisse seien ab dem 14.06.09 im neuen Fahrplan umgesetzt worden. Da der bisher gültige Nachverkehrsplan nicht zu dem reduzierten Fahrplanangebot passe müsse dieser angepasst werden. 

Herr Schumacher macht auf die Problempunkte aufmerksam und weist auf die Notwendigkeit der Beschlussfassung durch die zu beratenden Gremien hin.

Die Umsetzung der noch zu bearbeitenden Prüfaufträge werde frühestens zum Fahrplanwechsel im Sommer 2010 zum Tragen kommen.

 

Auf die Frage von Herr Rath, wer Konzessionen für die Buslinien erteile, teilt Herr Schumacher mit, dass diese von der Bezirksregierung erteilt werden.

 

Herr Timm möchte wissen, wann das Dynamische Fahrplaninformationssystem in Vorhalle installiert und in Betrieb genommen werde.

 

Herr Bonkowski berichtet, dass die Vorarbeiten bereits erledigt seien und bis Ende des Jahres mit der Inbetriebnahme zu rechnen sei.  

 

Herr Daniels fragt nach, ob alle Haltestellen mit den „DFI - Anzeigen“ ausgestattet  würden.

 

Herr Schumacher entgegnet, dass nur an zentralen wichtigen Umsteigehaltestellen die Anzeigetafeln installiert würden.

 

Herr Kohaupt möchte die betriebswirtschaftlichen Auswirkungen erläutert wissen.

 

Herr Schumacher teilt mit, dass die Hagener Straßenbahn im Vorfeld der Umsetzung der Sparbeschlüsse Fahrgastverluste einkalkuliert habe. Die Ergebnisse, wie z.B. die Minderung der Einnahmen durch das Wegbrechenden von Kunden, sei im Vorfeld in die Bilanz mit eingeflossen.

Er macht auf die Problematik, die durch das ausdünnen des normalen Fahrplans  bei hoher Nachfrage in Spitzensituationen entsteht, aufmerksam.

 

Herr Bonkowski macht deutlich, dass mit Umsetzung von Sparmaßnahmen auch die Attraktivität des Linienbusverkehrs in Mitleidenschaft gezogen werde. Seit der Fahrplanänderung seien Busse, die im Schulverkehr eingesetzt werden, überfüllt.

 

Nach Auswertung der Statistiken möchte Herr Kohaupt im Frühjahr 2010 über den Sachstand informiert werden.

 

Herr Daniels hätte es begrüßt, bereits im Vorfeld über die geplanten Einnahmeverluste informiert worden zu sein.  Es sei nicht im Interesse einer Stadt, wenn der Busverkehr nicht mehr funktioniere. Auch im Hinblick auf die Feinstaubbelastung müssten neue Konzepte erarbeitet werden. Der Bedarfsverkehr müsse ermittelt werden, um wirtschaftlich arbeiten zu können. Insgesamt müsste die Attraktivität des ÖPNV gesteigert werden.

 

Zum Thema Anrufsammeltaxi merkt Herr Decker an, dass in Hagen leider kein Taxiunternehmen existiere, das auch behinderte Rollstuhlfahrer befördern könne.

 

Herr Schumacher teilt mit, dass im Behindertenbeirat dieses bereits angeregt diskutiert wurde. In Zusammenarbeit mit der Hagener Straßenbahn solle nach Lösungen gesucht werden.  

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Die BV-Nord empfiehlt dem Rat der Stadt folgenden Beschluss zu fassen:

 

Die 2. Fortschreibung (2009) des Nahverkehrsplans (n. § 8 ÖPNV-Gesetz NRW) wird beschlossen.

 

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Abstimmungsergebnis:

x

 Einstimmig beschlossen

 

Dafür:

 12

Dagegen:

   0

Enthaltungen:

   0

 

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Anlagen zur Vorlage