04.02.2009 - 5.2 Vorschlag der SPD-FraktionHeinrich-Heine-Realsc...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5.2
- Gremium:
- Bezirksvertretung Hagen-Nord
- Datum:
- Mi., 04.02.2009
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage BBM
- Federführend:
- 160 Bezirksverwaltungsstelle Boele
- Bearbeitung:
- Marina Groening
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Frau Rachor-Ebbinghaus
gibt einen kurzen Sachstandsbericht zur
Schadstoffproblematik an der Heinrich-Heine-Realschule.
Herr Wagner merkt an, dass
in der letzten Sitzung der BV-Nord berichtet worden sei, die Messungen zur
Schadstoffbelastung seien positiv verlaufen. Er könne nicht nachvollziehen,
warum jetzt der Oberboden erneuert werden müsse.
Frau Rachor-Ebbinghaus entgegnet,
dass die Presseberichte für das Unternehmen sehr geschäftsschädigend seien, so dass aus diesem Grund die Firma einen neuen
Bodenbelag in vier Klassenräumen verlegen werde.
Herr Dr. Siebert möchte
wissen ob bereits Schüler über mehrere Wochen erkrankt seien und der Schule
fern bleiben mussten.
Frau Rachor-Ebbinghaus
teilt mit, dass nach den Weihnachtsferien 60 Schüler wegen Krankheit nicht zur
Schule gekommen seien. Das ausdünstende „Styrol“ sei nur 14 Stunden
im Urin nachweisbar. Das Gesundheitsamt habe die Betroffenen aufgerufen sich innerhalb
dieser Zeit untersuchen zu lassen. Da die Kinder ohne Erziehungsberechtigte
beim Gesundheitsamt erschienen seien, durften jedochkeine Untersuchungen vorgenommen
werden.
Herr Panzer macht
deutlich, dass die Verunsicherung der Eltern bei der letzten Versammlung in der
Heinrich-Heine-Realschule zu sehen gewesen sei. Man sei auf einem guten Weg die
Probleme gemeinsam zu lösen und zu beheben.
Er spricht das aus seiner Sicht gute Gutachten von Herrn Professor
Blayer aus Rostock an. Herr Panzer macht deutlich, dass die Nöte und Sorgen der
Kinder und Eltern ernst genommen werden müssen.
Herr Mosch kann sich den
Äußerungen von Herr Panzer anschließen und fügt hinzu, dass in einem sachlichen
Dialog die Unklarheiten kurzfristig beseitigt werden müssen.
Herr Mosch möchte wissen, ob das Pädagogische Zentrum für Vereine und
deren Veranstaltungen nutzbar sei.
Herr Kohaupt führt aus,
dass die Schule in die Räumlichkeiten der Hauptschule ausgelagert worden sei. Im
Pädagogischen Zentrum seien provisorische
Wände zur Abtrennung der Räume eingerichtet worden. Aus diesem Grund können zurzeit
keine Veranstaltung in den Räumlichkeiten stattfinden. Er hoffe, dass das
Pädagogische Zentrum kurzfristig für Veranstaltungen der Boelerheider Vereine wieder
zur Verfügung stehen werde.
Frau Rachor- Ebbinghaus
merkt an, dass die Ergebnisse der Schadstoffmessungen im Internet über die
Seite der Stadt Hagen nachzulesen seien.
Weiterhin werde die Presse laufend über den Sachstand der
Heinrich-Heine-Schule berichten.
Anlagen zur Vorlage
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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13,3 kB
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