03.06.2009 - 5.1 der SPD-Fraktion: Vorstellung des neuen Fahrpla...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5.1
- Gremium:
- Bezirksvertretung Eilpe/Dahl
- Datum:
- Mi., 03.06.2009
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:05
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Vorschlag zur Tagesordnung
- Federführend:
- 31 Zentrales Bürgeramt
- Bearbeitung:
- Iris Schünadel
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Herr Schumacher teilt mit, dass sich die Hagener Straßenbahn bemüht habe
die damals erarbeiteten und zum 14.06. beginnenden Änderungen im Fahrplan
entsprechend transparent zu machen. Er bittet alle Beteiligten darum, an einem
Strang zu ziehen und dass das hart erkämpfte Fahrkonzept weiterhin vermittelt
wird.
An der nachfolgenden Diskussion nehmen Frau Ellner, die Herren Wölm,
Grzeschista, Neuhaus, Springiewicz, Schulz (SPD), von der Verwaltung Herr
Schumacher und von der Hagener Straßenbahn Herr Spoden teil.
Herr Wölm spricht den Engpass bezüglich der Beförderung der Schüler von
Breckerfeld zur Gesamtschule Eilpe respektive weiter Richtung Innenstadt an.
Die neuen Abfahrtzeiten seien nun so verändert worden, dass Schüler nun bis
Schulbeginn an der Gesamtschule Eilpe 30 Minuten Wartezeit überbrücken müssen.
Gleiches gelte für den Rückweg. Man habe ein großes Interesse daran, die
Schülerschaft aus anderen Gemeinden zu erhalten. Dies spiele innerhalb des
Finanzausgleiches eine wichtige Rolle.
Herr Spoden teilt dazu mit, dass sich der Ennepe-Ruhr-Kreis dazu
entschlossen habe, die Linie 84 der MVG zur Schnelllinie umzufunktionieren. Das
heißt, dass diese Linie nun weniger Haltestellen bediene und damit weniger
schulrelevant sei als vorher. Darüber hinaus habe der Ennepe-Ruhr-Kreis dazu
aufgefordert, möglichst eine Verteilung der Fahrten auf diesem Abschnitt
vorzunehmen.
Man habe nicht nur die Fahrten im gesamten Stadtgebiet hier und da
reduziert, sondern auch die Vertaktung auf den Bündelungsstrecken Innenstadt-Eilpe
oder die der Linie 84 entsprechend zu gestalten. Dadurch seien einige zeitliche
Verschiebungen entstanden.
Berücksichtigung finden sollten nicht nur Schüler, die in Eilpe zur
Schule gehen, sondern auch die, die Schulen in der Innenstadt besuchen und ebenfalls
pünktlich ankommen müssen.
Weitere Änderungen des Fahrplanes für den Bereich Eilpe werden erläutert.
Herr Wölm bedankt sich zunächst für die Bemühungen, dass die gemeinsam
erarbeiteten Veränderungsvorschläge größtenteils berücksichtigt wurden,
insbesondere für den Erhalt der Linie 535.
Zur Linie 512 (Schülerverkehr) zurückgekommen, sei Herrn Wölm klar, dass
eine Verdichtung der Taktung nicht möglich sei. Er bittet Herrn Spoden aber um
Kontaktaufnahme mit dem Ennepe-Ruhr-Kreis. Eventuell wird von dort eine
Möglichkeit gesehen, einen entsprechenden Anschluss an die Linie 512 schaffen
zu können, die in der Selbecke endet.
Herr Grzeschista macht deutlich, dass es sich um etwa 200 Schüler
handele, die von Breckerfeld Richtung Hagen fahren. Da der Schüler an sich,
grundsätzlich die spätere Linie um 7.10 Uhr nutzen werde, gebe es aufgrund der
überfüllten Linie für zusteigende Schüler an der Haltestelle „Zur
Höhe“ keinen Platz mehr. Hier müsse in jedem Fall eine
Kapazitätsanpassung passieren.
Herr Spoden gibt dabei zu Bedenken, dass die vorgeschlagene zusätzliche
Fahrt von der Selbecke zur Felsenstraße nur wenige Schüler in Eilpe betreffe.
Dennoch werde er mit dem Ennepe-Ruhr-Kreis darüber diskutieren, ob dort die
Bereitschaft bestehe, diese zusätzliche Fahrt zu finanzieren. Darüber hinaus
werde man auch Kontakt mit der MVG aufnehmen um zu erfragen, ob die Linie 84
die Haltestelle Felsenstraße zusätzlich anfahren könne.
Herr Schumacher bietet an, die Gespräche gemeinsam mit Herrn Spoden zu
führen.
Ferner verweist Herr Schumacher auf einen Ratsbeschluss hin, der im
Rahmen der ÖPNV-Sparmaßnahmen abgearbeitet werden müsse. Dabei stehe der
Schülerverkehr auf dem Prüfstand, weitere Einsparungsmöglichkeiten zu finden.
Herr Springiewicz merkt an, bei der Argumentation mit dem
Ennepe-Ruhr-Kreis bezüglich der Kostenübernahme für die Beförderung der Schüler
aus Breckerfeld zu bedenken, dass es umgekehrt auch Schüler aus Hagen gebe, die
die Realschule in Breckerfeld besuchen.
Herr Grzeschista ist der Auffassung, dass sich dieses Problem nur in Form
eines Einsatzwagens oder aber durch spezielle Schulverstärkerwagen lösen lasse,
damit alle Schüler befördert werden können.
Weiterer Diskussionsbedarf ergibt sich nicht.
Anlagen zur Vorlage
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(wie Dokument)
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