04.03.2009 - 5.5 Programm Stadtumbau West- Oberhagen/Eilpe - mdl...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5.5
- Gremium:
- Bezirksvertretung Eilpe/Dahl
- Datum:
- Mi., 04.03.2009
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Frau Vogeler berichtet anhand von verschieden Plänen über den
Blockbereich der zwischen der Eilper Straße, Franzstraße, Luisenstraße und
Kurfürstenstraße liegt und eines der Stadtumbauprojekte ist.
Zunächst müsse mit einem Eigentümer fortgefahren werden, der selbst sehr
an der Umsetzung orientiert ist und ferner signalisiere, dass er investieren
wird. Seine Flächen sind sehr gemischt. So gebe es Bereiche, die intakt sind
und genutzt werden. Andererseits auch brachliegende Gebäude, mit denen
hinsichtlich der Planung begonnen werden soll. Nach Möglichkeit soll dieser
Blockbereich sowohl in Ost-West-Richtung aber auch in Nord-Süd-Richtung
öffentlich zu begehen sein. Dazu bedarf es im hinteren Bereich einer Treppenanlage,
um auf die Höhe der Franzstraße zu kommen. Anderen Varianten seien ein
Schrägaufzug oder eine beleuchtete Rampe.
Wenn die jetzige Nutzung im Bereich der ehemaligen Federnfabrik
aufgegeben werde, was sich aber bisher noch nicht abzeichne, könnte der Bereich
für Kleingewerbe und Künstlerateliers umgenutzt werden.
In dem leerstehendem Bereich entlang der Franzstraße werden besondere
Wohnformen vorgeschlagen, was in enger Abstimmung mit dem Ressort Wohnen
entwickelt worden ist, deren entsprechende Bedarfe bekannt seien.
Wenn der Innenbereich gelichtet werde und das Nebengebäude an der
Rückfront zu Milius entfernen würde, hätte man einen ansprechenden Hofbereich,
der durchaus auch für Außengastronomie nutzbar wäre sowie eine
abwechslungsreiche Wegeführung durch den Block.
Dies könne mit ganz wenigen öffentlichen Mitteln und öffentlicher
Förderung verwirklicht werden. Ausgelöst würde damit ein großer Anteil an
privaten Investitionen, hauptsächlich aus dem Bereich der Wohnbauförderung. So
sei eben alles in privater Hand. Ohne deren Mitwirkung ist das Projekt nicht
umsetzbar.
Herr Neuhaus bewertet den vorgestellten Bericht als sehr positiv.
So möchte er wissen, ob der Eigentümer keine Probleme damit habe,
produzierendes Gewerbe und Wohnbereiche zusammen zu fügen.
Im ersten Blick auf dies Planung, so Frau Vogeler, sei von der Bauordnung
kein größerer Konflikt festgestellt worden, weil es ich offensichtlich um nicht
störende Gewerbe handele. Dies werde aber in der Feinabstimmung bei der
Weiterentwicklung noch genau zu prüfen sein.
Eine weitere Berichterstattung gibt Frau Vogeler zu dem bestehenden Anhörungsverfahren
bezüglich des abschlägigen Bescheides der Bezirksregierung Arnsberg zum Stadtumbauprojekt.
So habe die Stadt Hagen fristgerecht eine Stellungnahme dazu abgegeben.
Trotzdem soll der Dialog mit Arnsberg nicht abreißen. Am 23. März wird es noch
ein weiteres Gespräch mit Herrn Grothe und der Vize-Regierungspräsidentin geben
in dem es dann auch noch mal um die städtebaulichen Maßnahmen gehe. Es wurde
signalisiert, dass bis zu diesem Datum noch keine Entscheidung von Arnsberg
bezüglich des Anhörungsverfahrens gefallen sein wird.
Erörterungsbedarf dazu besteht nicht.
