28.01.2009 - 5.2 Verwendung bezirksbezogener Mittel nach § 37 Ab...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5.2
- Gremium:
- Bezirksvertretung Eilpe/Dahl
- Datum:
- Mi., 28.01.2009
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:10
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Vorschlag zur Tagesordnung
- Federführend:
- 31 Zentrales Bürgeramt
- Bearbeitung:
- Iris Schünadel
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
An der nachfolgenden Diskussion nehmen Frau Ellner, Frau
Priester-Büdenbender, die Herren Neuhaus, Dr. Lemme, Wölm, Dr. Preuß,
Springiewicz, Bleicker und Dr. Bleicher teil.
Herr Neuhaus verweist auf den im Sparpaket aufgeführten aber dennoch freiwilligen
Verzicht auf 50% der Einnahmen für die Bezirksvertretungen im letzten Jahr. Mit
dieser Aktion übernehme der Bürger schließlich schon Aufgaben des Hagener
Entsorgungsbetriebes. So könne es nicht sein, dass die Bezirksvertretung nun
auch noch die Handschuhe und Müllsäcke finanzieren soll. Wenn also das Geld,
was der Oberbürgermeister nun nicht mehr zahlen will oder kann, auf die HEB
– auf jeden Mülleimer – umgelegt werden würde, sei dies nicht
einmal ein Cent. Aber die Bezirksvertretung soll nun mit ihrem Budget die
Projekte mit öffentlichem Interesse finanzieren, weil andere sich der Aufgabe
entziehen. Dem könne Herr Neuhaus nicht zustimmen.
Herr Dr. Lemme unterstützt die Aussage des Herrn Neuhaus und ist sehr
erbost über die Tatsache, das der HEB als Versorgungsträger mit der entsprechenden
Aufgabe
nicht einmal die Kosten für Müllsäcke und Handschuhe trage. Dies sei
ungeheuerlich.
Darüber hinaus vertritt Frau Ellner die Auffassung, dass durch
ordentliche Strafen für „Müllsünder“ das Geld für die Aktion
schnell zusammenkäme.
Herr Dr. Preuß unterstützt den Gedanken und ist der Meinung diesen in
nächster Zukunft zu verfolgen.
Herr Wölm sieht die Situation ähnlich. Dennoch seien an dieser Aktion
auch Schulen und Kindergärten beteiligt. So werden durch ein regelmäßiges
Wiederkehren solcher Aktionen auch bestimmte Erziehungseffekte erzielt. Allein
aus diesem Grund sei Herr Wölm dafür, die Aktion trotz zusätzlicher Kosten
fortzuführen.
Frau Priester-Büdenbender pflichtet Herrn Wölm bei. So trage man eine
große Verantwortung. Darüber hinaus habe die Bezirksvertretung Eilpe/Dahl
gerade noch Geld für eine Aufgabe zur Verfügung gestellt, die ebenfalls dem HEB
obliege. So könne man doch jetzt nicht anders entscheiden. Man müsse sich mit
der HEB zusammensetzen und nach entsprechenden Lösungen suchen. Heute setzte
man aber ein ganz falsches Signal, wenn aufgrund der Mehrkosten für die
Bezirksvertretung, gegen diese Aktion gestimmt werde.
Herr Dr. Bleicher macht deutlich, dass diese Aktionen auch dem Bezirk und
dessen Stadtbild dienen. So gehe es doch seiner Meinung nach um die Beseitigung
von „wildem“ Müll an eher schwierigen Stellen. Demnach müsse
zunächst nachgeprüft werden, ob die Beseitigung dessen überhaupt Aufgabe des
HEB ist. Der HEB übernimmt laut Schreiben des Oberbürgermeisters die
Entsorgungskosten und sei damit zumindest auch beteiligt. Aufgrund der
positiven Aspekte, die mit dieser Sammelaktion verbunden sind, empfiehlt Herr
Dr. Bleicher für dieses Jahr, den fehlenden Betrag durch die Bezirksvertretung
Eilpe/Dahl sicherzustellen. Für die kommenden Jahre müsse, eventuell gemeinsam
mit dem HEB, eine andere Regelung getroffen werden.
Herr Wölm informiert darüber, dass bei dem nächsten Treffen der
Bezirksbürgermeister dieser Punkt ebenfalls behandelt werde.
So ist man zum Einen für die Weiterführung dieser Aktion, insbesondere
aufgrund des erzieherischen Aspektes. Andererseits scheue man davor zurück,
dass der Bezirksvertretung neue Belastungen auferlegt werden, die wiederkehrend
sein werden, wenn keine andere Lösung gefunden wird.
Wenn diese Aktion dennoch von der Bezirksvertretung Eilpe/Dahl finanziert
werde, so sollten die Teilnehmerurkunden auch von dem Bezirksbürgermeister
unterzeichnet
werden.
Herr Neuhaus gibt zu Bedenken, dass gegebenenfalls noch Restbestände an
Müllsäcken und Handschuhen vorhanden seien, sodass der Betrag von 600 Euro für
den Stadtbezirk Eilpe/Dahl gar nicht erreicht werde.
Dies, so Herr Wölm, müsse geprüft werden.
Es besteht kein Diskussionsbedarf mehr, sodass wie folgt abgestimmt
wird.
Anlagen
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(wie Dokument)
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1,7 MB
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