28.04.2009 - 4.1 Vorschlag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünenhie...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 4.1
- Gremium:
- Bezirksvertretung Hagen-Mitte
- Datum:
- Di., 28.04.2009
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 15:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Vorschlag zur Tagesordnung
- Federführend:
- 31 Zentrales Bürgeramt
- Bearbeitung:
- Iris Kappel
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Herr Thormählen geht ausführlich auf die Begründung zur Vorlage ein.
An der anschließenden kurzen Diskussion beteiligen sich die Herren Thormählen, Glaeser, Löwenstein und Weber sowie die Damen Richter und Purps und für die Verwaltung Herr Grothe.
Herr Grothe verweist auf die finanzielle Situation der Stadt und sichert zu, Reparaturen an Kunstwerken nach Möglichkeit auszuführen und bittet jedoch von dem vorliegenden Beschlussvorschlag abzusehen, da hierzu die personellen und finanziellen Mittel fehlen.
Seitens der Bezirksvertreter wird darauf verwiesen, dass es für eine Stadt auch von erheblicher Bedeutung sei, dass über den Kunstbestand, der auch zum Vermögen der Stadt gehöre, Bestandslisten und Wertschätzungen vorliegen.
Herr Glaeser lässt über den Beschlussvorschlag als Empfehlungsbeschluss für den Rat der Stadt Hagen abstimmen.
Beschluss:
1.
Die
Bezirksvertretung Hagen-Mitte empfiehlt dem Rat der Stadt Hagen folgenden
Beschluss zu fassen:
Die Verwaltung wird beauftragt,
·
die
Verantwortlichkeiten für die Unterhaltung und Inventarisierung der Kunstwerke
im öffentlichen Raum verbindlich zu
regeln. Die Bezirksvertretung empfiehlt, diese dem Karl-Ernst-Osthaus-Museum zu
übertragen.
·
alle Kunstwerke
im öffentlichen Raum zu inventarisieren und in einer Bestandsliste nach
musealen Kriterien zu führen.
·
alle Kunstwerke
im öffentlichen Raum nach einem einheitlichen Muster zu beschildern und damit
der Hagener Bevölkerung sowie den Besuchern der Stadt näher zu bringen. Die
Finanzierung soll nach Möglichkeit durch Sponsoring oder Patenschaften
sichergestellt werden.
·
alle Kunstwerke
im öffentlichen Raum zu bewerten.
Als „Kunstwerke im öffentlichen Raum“
sollen hier zunächst Kunstgegenstände im Besitz der Stadt Hagen und ihrer
Tochterunternehmen verstanden werden.
Eingedenk der finanziellen Lage der Stadt empfiehlt
die Bezirksvertretung Mitte, die Aufträge schrittweise abzuarbeiten. Dabei
sollen die ersten beiden Schritte bis zum Ende des Jahres 2009 abgearbeitet
werden.
2.
Die
Bezirksvertretung Mitte empfiehlt dem Rat der Stadt, Mittel für die
Unterhaltung der Kunstwerke im öffentlichen Raum im Haushalt zu veranschlagen.
Anlagen zur Vorlage
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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26,8 kB
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