26.03.2009 - 1 Einwohnerfragestunde
Grunddaten
- TOP:
- Ö 1
- Sitzung:
-
Sitzung des Rates der Stadt Hagen
- Gremium:
- Rat der Stadt Hagen
- Datum:
- Do., 26.03.2009
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 15:00
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Frau D. erinnert an den Europäischen Protesttag für Menschen mit Behinderung am
05. Mai 2009 und lädt hierzu die Mitglieder des Rates ein. Darüber hinaus
verweist Sie auf eine von Ihr durchgeführte Protestaktion für Menschen mit
Behinderung.
Frau G.t fragt nach, warum Herr Oberbürgermeister Demnitz auf Einladung
des Jugendrates nicht persönlich an dem Einladungstermin zugegen gewesen sei.
Herr Oberbürgermeister Demnitz teilt mit, dass terminliche Gründe seine
Teilnahme verhindert hätten.
Auf die Zusatzfrage, warum der Jugendrat in der
Diskussion zur Unterbringung der Verbraucherberatung nicht beteiligt wurde,
erklärt Herr Oberbürgermeister Demnitz, dass es sich bei dieser
Angelegenheit um ein Geschäft der laufenden Verwaltung handeln würde. Im Rahmen
der Haushaltskonsolidierung habe die Verwaltung den Auftrag bekommen, für die
Verbraucherberatung eine neue Unterkunft zu finden. Der Verwaltungsvorstand
habe sich für eine Unterbringung der Verbraucherberatung im Volksparkpavillon
ausgesprochen.
Frau C. merkt an, dass für eine erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Jugendgremien,
Jugendbeteiligungsprojekten sowie Mitarbeitern des Kinder- und Jugendbüros eine
räumliche Nähe und ein guter Dialog erforderlich seien. Eine Trennung der Gremien
und Beteiligungsprojekte von der geschäftsführenden Stelle sei nicht sinnvoll.
Herr Oberbürgermeister Demnitz erinnert daran, dass unter Kostengesichtspunkten
eine für alle tragbare Lösung herbeigeführt werden müsste. Nach der
Entscheidung im Verwaltungsvorstand sei es nun wichtig, einen neuen Standort
für die Kinder- und Jugendräte zu finden. Im Übrigen würde einigen
Ratsausschüssen bzw. Beiräten ebenfalls die enge Anbindung an ihre jeweilige
Geschäftsführung fehlen. Dieser Umstand habe sich aber bisher nicht negativ
ausgewirkt.
Herr H. bezieht sich auf die Elektroakustik im Ratsaal und fragt nach, ob es
nicht möglich sei, die Finanzierung einer neuen Akustikanlage über einen
Sponsorenring zu erreichen. Ergänzend möchte Herr H. wissen, warum die
Verwaltung nach wie vor hochwertige Fleyer und Broschüren drucken lasse.
Herr Grothe antwortet, dass ein Akustiktechniker die Anlage optimal eingestellt habe
und die Wiedergabe der Wortbeiträge, bei ruhigem Verhalten aller Anwesenden,
sehr gut und verständlich sei. Grundsätzlich bestehe gegen die Einrichtung
eines Sponsorenringes keine Bedenken. In Bezug auf die Broschüren sei sich die
Verwaltung über die erforderlichen Sparzwänge sehr wohl im Klaren. Es bestehe
in einigen Fällen aber die Notwendigkeit, bestimmte Vorgänge zum besseren
Verständnis farblich dazustellen.
