26.11.2009 - 8 Anfragen gemäß § 18 der Geschäftsordnung des Rates

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Wortprotokoll

Herr Dr. Fischer stellt an die Sportverwaltung vor dem Hintergrund der Presseberichterstattung mit dem Titel "Sportkegler vor ungewisser Zukunft - Schließung des Hagener Kegelzentrums zum Jahresende droht" die Frage nach dem Sachstand und den Eigentumsverhältnissen.

 

Herr Dr. Schmidt erklärt, dass der Deutsche Kegler Bund (DKB) die Verwaltung vor einigen Wochen darüber informiert hat, dass er Probleme mit der Immobilie hat. Dies liegt an der Auslastung und dem Zusammenspiel mit dem Pächter. Der DKB hat die Stadt Hagen um Hilfe gebeten, da er auch hat anklingen lassen, dass der DKB beabsichtigt, das Gebäude evtl. für eine andere, als die sportliche Nutzung zur Verfügung zu halten. Es handelt sich hierbei jedoch um das einzige Leistungszentrum für Kegler. Die Kegler belegen mit ihren Leistungen in Hagen immer einen Spitzenplatz, weshalb versucht werden sollte, das Leistungszentrum zu erhalten. Dem DKB wurde schriftlich die Gesprächsbereitschaft signalisiert. Die Verwaltung wird sich um das Objekt kümmern, sichert Herr Dr. Schmidt zu.

 

Herr Röspel geht auf die Tagesordnung der GWH ein, auf der immer neue Bauvorhaben verzeichnet sind. Er möchte sich vor diesem Hintergrund nach dem Sachstand Ischelandhalle erkundigen und gleichzeitig darum bitten, dass dem Haupt- und Finanzausschuss in den folgenden Sitzungen regelmäßig ein Bericht zur aktuellen Bausituation der Ischelandhalle abgegeben wird. Wichtig ist ihm hier besonders die Fragestellung, ob der Bauzeitenplan eingehalten werden kann.

 

Frau Grebe weist darauf hin, dass die Zuständigkeit für bauliche Fragen beim Stadtentwicklungsausschuss liegt, dem in öffentlicher und nichtöffentlicher Sitzung regelmäßig berichtet wird. Sie ergänzt ferner, dass die Ausschreibung der Rohbauarbeiten am 27.11.2009 veröffentlicht wird. Der Sport- und Freizeitausschuss hat einen Ortstermin für Januar 2010 beschlossen. Hier können Politiker und interessierte Pressevertreter dargestellt bekommen, welche Veränderungen an der Ischelandhalle vorgenommen werden und welche Bereiche von der Sanierung ausgenommen bleiben. Frau Grebe hat im Sport- und Freizeitausschuss darauf hingewiesen, dass die Verwaltung hofft, den Terminplan einzuhalten. Sofern es nicht zu einer Verzögerung kommt, kann Phoenix Hagen im Herbst nächsten Jahres wieder in der Ischelandhalle spielen.

 

Herr Oberbürgermeister Dehm schlägt vor, dass der Bericht zu baulichen Maßnahmen im Stadtentwicklungsausschuss erfolgen soll. Unter sportlichen Gesichtspunkten wird weiterhin den Sport- und Freizeitausschuss zu berichten sein.

 

Herr Thieser weist darauf hin, dass die Politik über das Ausscheiden eines Vorstandsmitglieds der SEWAG über die Presse erfahren hat und bittet die Verwaltung, den Mitgliedern des Rates einen aktuellen Sachstandsbericht abzugeben.

 

Da es sich hier um eine Personalfrage handelt, verweist Herr Oberbürgermeister Dehm wegen der Beantwortung auf den nichtöffentlichen Teil der Haupt- und Finanzausschusssitzung.

 

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