26.11.2009 - 7.11 Erweiterung Fa. Stahlkontor an der Preußerstraße

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

Herr Thieser kritisiert, dass die Bezirksvertretung Haspe über die Überlegungen der Verwaltung durch die Presse informiert worden ist und bittet, dies künftig anders zu handhaben. Er stellt in Aussicht, dass sich die Bezirksvertretung Haspe inhaltlich mit der Erweiterung der Firma Stahlkontor auseinandersetzen wird und diese einen Erweiterungsbeschluss formulieren wird. Es ist nicht sinnvoll, die Überlegungen zur Erweiterung der Firma auf die Flächen des Bauhofs und der Bezirksverwaltungsstelle zu beschränken. Die Verwaltung wird zu beauftragen sein, die Verhandlungen auch mit der HGW und GWG zu führen, wie der gesamte Bereich der Preußerstraße in Richtung Hagen mit einbezogen werden kann. Darüber hinaus vertritt die Bezirksvertretung Haspe die Auffassung, dass kein Kaufvertrag mit der Firma Stahlkontor abgeschlossen werden kann, ohne dass eine Lösung für die Unterbringung der Verwaltungseinheiten aus der Bezirksveraltungsstelle und für die Verlagerung des Bauhofs gefunden worden ist. Würde sich die Erweiterung der Firma lediglich auf den kleinen Teilbereich beschränken, so müsste mit Konflikten mit der Nachbarschaft gerechnet werden. Herr Thieser wird heute den Vorschlag der Bezirksvertretung nicht vorformulieren, sondern ihn über die Sitzung der Bezirksvertretung Haspe einspeisen, um eine Beschlussfassung im Rat der Stadt Hagen am 17.12.2009 zu erzielen.

 

Herr Dr. Ramrath unterstützt im Namen der CDU-Fraktion den von Herrn Thieser formulierten Vorschlag und begrüßt den Auftrag, der an die Verwaltung ergehen wird. Er hält es für bemerkens- und unterstützenswert, wenn eine Firma auch in Zeiten der Wirtschaftskrise zu expandieren gedenkt. Herr Dr. Ramrath hält dies für ein Paradebeispiel der anspruchsvollen Stadtentwicklungsziele (z. B. Innenbereichsentwicklung), die sich die Stadt Hagen vorgenommen hat.

 

Herr Dücker pflichtet seinen Vorrednern bei. Er sieht hier auch die Möglichkeit, zu sinnvollen Lösungen für Wohnen zu kommen. Er verleiht seiner Hoffnung Ausdruck, die Verwaltung möge flexibel auf die Vorschläge, die seitens des Gewerbes kommen werden, zu reagieren. Es gilt, die Funktionsfähigkeit des Betriebsablaufs in den Vordergrund zu stellen.

 

Herr Röspel geht auf das Thema Bauhöfe ein und möchte wissen, wie weit die Überlegungen zu einer Zentralisierung der Bauhöfe gediehen sind. Speziell spricht er hier die Überlegung an, die Bauhöfe der Mark-E/Frankfurter Straße und der HUI/Alexanderstraße zusammenzulegen.

 

Herr Grothe erklärt, dass die Bezirksvertretung Haspe mit der gewählten Beratungsfolge nicht brüskiert werden sollte. Es geht hier der Verwaltung darum, ein Signal zur Fortsetzung der Überlegungen zu bekommen.

Bezogen auf die Standorte von Bauhöfen wurde vor rd. 3 Jahren ein Konzept umgesetzt, welches diese - mit Ausnahme von Haspe und Hohenlimburg - zentriert hat. Es zeigte sich bereits damals, dass die in den Außenbezirken gelegenen Bauhöfe aus wirtschaftlichen Gründen erhalten bleiben sollten, weil die Wegezeiten relativ lang sind. Für den Hasper Bauhof wird ein Ersatzstandort in Haspe gesucht.

Herr Grothe sichert zu, die von Herrn Thieser formulierten Überlegungen aufzugreifen. Erste Verhandlungen wurden mit den Wohnungsbaugesellschaften aufgenommen.

 

Herr Oberbürgermeister Dehm gibt zu Protokoll, dass der Haupt- und Finanzausschuss das Vorhaben, das in die weiteren Beratungen eingespeist werden soll, mit großem Wohlwollen zur Kenntnis nimmt. Er sichert zu, dass die Verwaltung die Thematik mit der hinreichenden Flexibilität angehen wird und lässt sodann über den Beschlussvorschlag der Verwaltung abstimmen.

 

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Beschluss:

 

Der Bericht der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen. Die Verwaltung wird beauftragt, auf der Basis des Berichts mit dem Unternehmen Stahlkontor GmbH & Co. KG die Verhandlungen über den möglichen Grundstücksverkauf aufzunehmen.

 

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Abstimmungsergebnis:

X

 Einstimmig beschlossen

 

Dafür:

 16

Dagegen:

 0

Enthaltungen:

 0

 

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