04.06.2009 - 6.7 Entgeltordnung für das Kunstquartier Hagen (Ost...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6.7
- Gremium:
- Haupt- und Finanzausschuss
- Datum:
- Do., 04.06.2009
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:10
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- 45 Osthaus Museum Hagen
- Bearbeitung:
- Ulrike Derksen
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Aufgrund intensiver Vorberatung in der
Herr Gerbersmann geht auf die schwierige Situation der
angemessenen Preisfindung ein. Dazu sind einerseits die Einnahmen zu
optimieren, andererseits die Besucher jedoch nicht durch zu hohe
Eintrittsgelder von einem Museumsbesuch abzuhalten. Die Verwaltung stützt ihren
Vorschlag auf die Eintrittspreise, die andere Museen ähnlicher Größe und von
ähnlicher Qualität des Ausstellungsgutes veranschlagen. Dabei hat man sich z.
B. am Folkwang Museum Essen und am Lehmbruck Museum Duisburg orientiert. Er
weist ferner darauf hin, dass die Preise mit der Emil-Schumacher-Stiftung abgestimmt
wurden.
Herr Dr. Belgin erläutert, dass der Vorschlag der
Herr Weber verweist auf die Diskussion zur Haushaltssituation der Stadt Hagen und erklärt,
dass nach langer intrafraktioneller Diskussion der Eintrittspreis von 9 €
als Mittelwert zustande gekommen ist. In den letzten Jahren ist mit Blick auf
das Schumacher-Museum immer dessen "Einzigartigkeit in der Welt"
herausgestellt worden und nun werden Eintrittspreise, die der Bedeutung der
Museen seiner Ansicht nach nicht gerecht werden, diskutiert. Herr Weber geht
davon aus, dass viele Besucher wegen des Schumacher-Museums anreisen werden und
dass der von seiner Fraktion vorgeschlagene Eintrittspreis einen Bruchteil der
Gesamtkosten der Anreise ausmacht. Seiner Meinung nach ist es gerechtfertigt,
für 2 hervorragende Museen die von der
Herr Thielmann stimmt den von Herrn Gerbersmann und Herrn Dr. Belgin angeführten
Aspekten zu. Bringt man ein Museum "an den Markt", so operiert man
nicht mit Eintrittspreisen, die abschreckend wirken. Er bittet die
Die CDU-Fraktion hat ebenfalls Überlegungen zu
vergleichbaren Museen angestellt, erklärt Herr Röspel. Die Eintrittspreise
der Kunsthalle Emden liegen - so der Einwurf von Frau Klos-Eckermann auf
die entsprechende Frage - bei 7 €. Er kann sich vorstellen, statt 6
€ 7 € Eintritt bei den Erwachsenen zu nehmen und kritisiert die
Vorschläge der
Herr Sondermeyer schlägt vor, den Bereich der
Ermäßigungsberechtigten noch einmal zu überarbeiten. Menschen mit
Behinderungen, die einer Begleitperson bedürfen, haben in ihrem
Schwerbehindertenausweis den Vermerk "B" eingetragen, so dass dies an
Stelle der Hinweise "a G" und "G" treten müsste. Ferner
erschließt es sich ihm nicht, warum hier von der Regel, dass Schwerbehinderte
generell ab einer Schwerbehinderung von 50 % eine Ermäßigung erhalten,
abgewichen wird, indem man nur mit dem Vermerk "a g" und
"G" in den Genuss der Ermäßigung gelangen soll. Auch hier bittet er
um entsprechende Korrektur.
Herr Oberbürgermeister Demnitz fasst zusammen, dass die Entscheidung auf die
Ratssitzung am 25.06.2009 verschoben werden soll und bis dahin geklärt wird, ob
eine Annäherung der Ratsfraktionen zu erzielen ist.
Bedenken, so zu verfahren, bestehen nicht.
Beschluss:
1. Der Rat der Stadt Hagen beschließt die Entgeltordnung für das Kunstquartier Hagen (Osthaus Museum Hagen und Emil Schumacher Museum) und den Hohenhof, wie sie als Anlage Gegenstand der Verwaltungsvorlage 0444/2009 vom 25.05.2009 ist.
2. Am Eröffnungswochenende 28., 29. und 30. August 2009 ist der Eintritt frei.
Anlagen zur Vorlage
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