30.04.2009 - 6.1 Haushaltsplanentwurf 2009Anlage: Erster Statusb...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6.1
- Gremium:
- Haupt- und Finanzausschuss
- Datum:
- Do., 30.04.2009
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:05
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Herr Riechel erklärt, dass die Politik mit dem Haushaltsplanentwurf 2009 nun ansatzweise
die Ziele und Kennzahlen vorgelegt bekommen hat und jetzt der Einstieg zu machen
ist, da der Haushalt 2010 komplett in dieser Form aufgebaut sein wird. Um
künftig mit den Zielen und Kennzahlen steuern zu können, muss erlernt werden,
wie man mit diesen umzugehen hat. Hier ist die Politik auch gefordert, diese zu
entwickeln und zu interpretieren. Zum Haushaltsplanentwurf 2009 selbst möchte
er sich nicht äußern, da die Ergebnisse der Zukunftskommission noch ins Haus
stehen und auch die Haushaltsklausurtagung der Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen
noch ansteht.
Herr Gregull erläutert, dass man aufgrund des Umstiegs vom kameralen Haushalt zum
NKF-Haushalt auch andere Steuerungsmöglichkeiten erhält. Das vorliegende Papier
beruht auf einer Vereinbarung im Arbeitskreis "Steuerung". Hier hat
man sich verständigt, aus dem Haushalt einen Auszug mit Zielen und Kennzahlen
für die Ausschüsse zu fertigen und diesen Auszug parallel zur
Haushaltsplanberatung vorzulegen. Will man sich mit Zielen und Kennzahlen
befassen, so muss man sich zunächst mit strategischen Zielen auseinander setzen,
weil diese Rückschlüsse mit Blick auf die Verwaltung zulassen müssen. Derzeit
hat man nach entsprechender Verständigung mit der Politik die Ziele und
Kennzahlen zunächst an den Handlungsfeldern ausgerichtet. Herr Gregull macht
deutlich, dass die Verwaltung sehr daran interessiert ist, mit der Politik in
die Diskussion einzutreten. Das jetzt vorliegende Papier enthält noch nicht
alle Ziele und Kennzahlen. Diese sollen vollständig für den Haushalt 2010
entwickelt werden. Dabei möchte die Verwaltung erfahren, ob die Ziele und
Kennzahlen, die hier vorgelegt worden sind, diejenigen sind, mit denen die
Politik arbeiten und mit deren Hilfe sie steuern möchte.
Auf die Frage von Herrn Marscheider, ob
man mit der vorhandenen Software die anstehenden Aufgaben in diesem Bereich
erledigen kann, teilt Herr Gerbersmann mit, dass dem so ist.
Herr Dr. Ramrath stellt zum Haushaltsplanentwurf 2009, konkret zu
den Beteiligungen auf Seite 162 ff. die Frage, warum z. B. in Zeile 7 die
Beträge gleichbleibend sind und ob hier nicht eine weniger konstante Fortschreibung
sinnvoll wäre.
Herr Bannes erläutert, dass es hier um die Erträge aus Bürgschaften geht. Bürgschaften
sind nicht, wie es hier erscheint, grundsätzlich konstant, sondern - wenn man
tilgt und keine neuen Bürgschaften nachzieht - Schwankungen unterworfen.
Momentan hat man die Situation, dass Tilgungen vorgenommen werden, dass diese
jedoch durch vom Rat beschlossene neue Bürgschaften über das Konstrukt bei der
HGW und der GIV nicht ausgeschüttet wird und dafür die GIV neue Kredite zur
Finanzierung benötigt und diese durch Bürgschaften gesichert sind. Vor diesem
Hintergrund wurde zunächst relativ konstant geplant, da die Tilgung nach
heutiger Sicht in etwa der Erhöhung der Bürgschaftsprovision entspricht. Im
Laufe der Jahre wird erkennbar, wie sich dies entwickelt und es werden dann
entsprechende Anpassungen vorgenommen.
Herr Dr. Ramrath möchte wissen, wo Verrechnungen gegenüber
Unternehmen, wenn Dienstleistungen erbracht wurden, zu finden sind, sofern es
diese noch gibt. Als Beispiel schwebt ihm hier die SEH vor.
Die SEH verbirgt sich nach Auskunft von Herrn
Bannes hinter der Zeile 27 auf Seite 163 "Erträge aus internen
Leistungsbeziehungen". Ansonsten hatte man den BSH mit einem
Leistungsabnahmevertrag, jedoch hat sich dies insoweit erledigt, als der BSH in
die HVG integriert wurde.
Anlagen
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