29.01.2009 - 7 Anfragen gemäß § 18 der Geschäftsordnung des Rates
Grunddaten
- TOP:
- Ö 7
- Gremium:
- Haupt- und Finanzausschuss
- Datum:
- Do., 29.01.2009
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:08
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Im Rahmen des 1. Sparpakets wurde der Erhalt der
Verbraucherberatung - unter Reduzierung des städtischen Zuschusses bei
Unterbringung in städtischen Räumen - beschlossen, daher möchte Herr Riechel
wissen, wie der Sachstand ist. Seiner Kenntnis nach wurden Überlegungen zu
einer Unterbringung in den Räumen der heutigen Hagen-Touristik angestellt. Da der
Verbraucherberatung bisher keine Informationen vorliegen und der Mietvertrag
Mitte des Jahres ausläuft, stellt Her Riechel folgende Fragen:
1. Wie weit sind die Gespräche über die
Unterbringung gediehen?
2. Welche Varianten stehen zur Debatte und woran
"hakt" die Entscheidung?
3. Wann kann die Verbraucherberatung mit
definitiven Aussagen rechnen?
Herr Dr. Bleicher teilt mit, dass mit der Verbraucherberatung ein
Gespräch geführt wurde, in dem mehrere Unterbringungsalternativen aufgezeigt
wurden. Diese sind in zentraler Lage gegeben sowie konform mit dem Raumprogramm
der Verbraucherberatung. Seiner Kenntnis nach wurden Räumlichkeiten am
28.01.2009 in Augenschein genommen, so dass die Verwaltung kurzfristig mit
einer Antwort der Verbraucherberatung rechnet. Es ist bekannt, dass der
derzeitige Mietvertrag zum 30.06.2009 endet, jedoch hält Herr Dr. Bleicher den
Zeitraum von 5 Monaten für ausreichend, um den Umzug in eine städtische
Immobilie zu ermöglichen.
Herr Asbeck weist darauf hin, dass der Presseberichterstattung zu entnehmen war,
dass der Mentor zum 15.02.2009 den Dienst bei der Stadt Hagen quittiert. Er
geht weiter darauf ein, dass Herr Oberbürgermeister Demnitz in der
Lenkungsgruppensitzung am 26.01.2009 erklärt hat, dass er der Auflösung des
Vertrages zum 15.02.2009 zugestimmt habe. Herr Asbeck erinnert daran, dass im
Rat lange darüber beraten wurde, ob man einen Mentor bei der Stadt Hagen
installieren wolle. Ihm ist bewusst, dass es in der Organisationsgewalt des
Oberbürgermeisters liegt, einen Auflösungsvertrag zu schließen, nur stellt er
sich die Frage, ob eine Befassung der politischen Gremien vor einer solchen
Entscheidung nicht sinnvoll gewesen wäre, auch wenn das Ergebnis im Endeffekt
unstreitig ist. Herr Asbeck zeigt sich ferner verwundert, dass sich dieser
Punkt nicht auf der Tagesordnung der Haupt- und Finanzausschusssitzung findet.
Herr Oberbürgermeister Demnitz erklärt, dass Herr Prof. Dr. Bajohr kurzfristig
um ein Gespräch mit ihm ersucht habe, welches dann am Morgen des 26.01.2009
geführt wurde. Aufgrund der mit dem Regierungspräsidenten abgestimmten
Zeitleiste hat Herr Oberbürgermeister Demnitz nicht die Möglichkeit gesehen,
die Frage der Beendigung des Arbeitsverhältnisses des Mentors in eine
politische Beratung einzubinden. Er hält den Wunsch der politischen Beteiligung
zwar für angemessen, hat aber vor dem skizzierten Hintergrund hier davon
abgesehen.
