01.07.2004 - 18 Verkehrsmanagementsystem - Förderung und städti...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 18
- Gremium:
- Haupt- und Finanzausschuss
- Datum:
- Do., 01.07.2004
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB61 - Stadtentwicklung, -planung und Bauordnung
- Bearbeitung:
- Hans-Dieter Schumacher
- Beschluss:
- geändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung
des Diskussionsergebnisses:
Herr
Gerbersmann möchte wissen, warum die damals avisierten 100 Prozent
nicht bewilligt worden seien. Im übrigen beantrage er unter Punkt 3 den Zusatz:
Dies ist die maximale Höhe des Eigenanteils.
Herr Grothe antwortet,
dass in seinen Gesprächen mit dem Umweltministerium, dem Verkehrsministerium
und der Bezirksregierung deutlich geworden sei, dass eine 100 Prozent Förderung
nicht vorstellbar sei, weil diese Ministerien aus unterschiedlichen Töpfen
fördern. Das Verkehrsministerium habe unzweideutig erklärt, dass es zum
Standardsatz von 75 % fördere. Auf großes Drängen habe man erreicht, dass das
Umweltministerium einen Zuschuss ohne Förderantrag in Höhe von 15 % bewillige.
Herr Asbeck hält dies für
eine schlechte Methode, dass das Land erst 100 Prozent anbiete und bei
genauerem Hinsehen plötzlich nur 90 % gefördert werden. Er fühle sich zu dem
damaligen Ratsbeschluss geradezu verleitet, weil man sich auf die
hundertprozentige Förderung verlassen habe.
Herr Thielmann erinnert an
seine damaligen Bedenken und fühlt sich getäuscht.
Herr Dr.
Schmidt ist der Auffassung, dass sich alle täuschen. Niemals habe jemand
zugesagt, dass eine 100 Prozent Förderung bewilligt werde. Man habe formuliert,
dass die Stadt Hagen, als Modellstadt eine hundertprozentige Förderung
beantrage. Mit diesen Voraussetzungen sei Herr Grothe dann in die Verhandlungen
gegangen und mit 90 statt mit 75 Prozent zurückgekehrt. Deswegen könne man die
Angelegenheit auch aus der anderen Position betrachten. Man habe 100 Prozent
gefordert und 90 Prozent erhalten.
Herr Riechel versteht
nicht, dass man sich schwer tue, bei einer 90 Prozent Förderung und den
Luftgüteproblemen in Hagen einer solchen Maßnahme zuzustimmen.
Herrn
Gerbersmann gehe es nicht darum, sich schwer zu tun, sondern es
gehe ihm um die Problematik schneller Gesetze auf Bundes- und Landesebene, die
dann von den Kommunen finanziell umgesetzt werden müssen.
Herr Asbeck weist die
Äußerung von Herrn Riechel zurück und macht deutlich, dass man nicht von Anfang
an begeistert über dieses Projekt war.
Beschluss:
1.
Die
Verwaltung wird beauftragt, beim Zuschussgeber die Maßnahme Integriertes
Verkehrsmanagement für eine Förderung nach dem
Gemeinde-Verkehrs-Finanzierungs-Gesetz (GVFG) mit einem Fördersatz von 75%
anzumelden.
2.
Die
Verwaltung wird beauftragt, verbindliche Zusagen für eine ergänzende
Finanzierung von weiteren 15% aus Mitteln des Ministeriums für Umwelt und
Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz einzuholen.
3.
Die
erforderlichen Eigenmitteln der Stadt in Höhe von 10% werden in das
Investitionsprogramm eingestellt. Dies ist die maximale Höhe des Eigenanteils.
