01.07.2004 - 8 Haushaltskonsolidierung: Maßnahme - 69 - M-02 "...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 8
- Gremium:
- Haupt- und Finanzausschuss
- Datum:
- Do., 01.07.2004
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB69 - Umweltamt
- Bearbeitung:
- Beschluss:
- geändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung
des Diskussionsergebnisses:
Herr Thielmann bemängelt,
dass hier wieder kurz vor knapp beschlossen werde. Für die Zukunft regt er an,
solche Entscheidungen mit größerer Vorlaufzeit zu beraten, damit Bürger und
auch die Mitarbeiter der Verbraucherberatung größere Planungssicherheit haben.
Herr Riechel beantragt für
die Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen, die Vertragslaufzeit von zwei auf fünf
Jahre zu verlängern. Es handele sich um eine wichtige Einrichtung und wenn
nicht beabsichtigt sei, diese zu beschneiden, dann könne man jetzt so
beschließen.
Herr
Gerbersmann widerspricht dem Antrag von Herrn Riechel und erklärt
ausdrücklich, dass er damit nicht sage, dass die Verbraucherberatung keine
wichtige Einrichtung sei. Er widerspreche vielmehr, weil man es sich nicht
leisten könne, das Konsolidierungsziel aus den Augen zu verlieren. In einer
Beratung, die zukünftig zeitlich früher stattfinden müsse, könne man
Konsolidierungspotenziale z.B. bei der Nutzung städtischer Immobilien besser
ausloten.
Herr Dr.
Schmidt entgegnet, dass der eigentliche Vertrag bereits im Februar
fertiggestellt worden sei. Dann habe man in der Verwaltung versucht
Konsolidierungspotentiale einzuarbeiten. Dies gehe natürlich nicht innerhalb
weniger Tage. Der Verwaltungsvorstand konnte dadurch leider erst sehr spät
diese Kompromißlösung präsentieren. Er werde sich bemühen, den nächsten Bericht
bereits im Januar 2005 abzuliefern.
Herr Demnitz erklärt für
die SPD-Fraktion, dass sie ebenfalls für den Erhalt der Verbraucherberatung
sei. Er halte den Zeitraum von zwei Jahren deswegen für angemessen, weil
dadurch die Gesprächsbereitschaft zur leider nötigen Konsolidierung bestehen
bleibe.
Herr Horn läßt zunächst
über den Antrag von Herrn Riechel abstimmen:
Abstimmungsergebnis:
mit Mehrheit abgelehnt
Dafür: 01
Dagegen: 15
Enthaltungen: 00
Herr Horn läßt danach
über den Beschlussvorschlag des Umweltausschusses abstimmen.
Beschluss:
Die
Verwaltung wird beauftragt, mit der Verbraucher-Zentrale NRW einen Vertrag über
die finanzielle Förderung der Verbraucherberatungsstelle Hagen abzuschließen.
Der abzuschließende Vertrag umfasst die finanzielle Förderung der allgemeinen
Verbraucherberatung und der Abfall- und Umweltberatung. Die wesentlichen
Vertragskonditionen entsprechen denen, die in der Begründung zu dieser Vorlage
(Teil 3, Seiten 1 - 3) aufgeführt sind.
Die
Verwaltung wird beauftragt, den möglichen Überschuss des Jahres 2005 auf das
Jahr 2006 zu übertragen.
Die
Verwaltung wird beauftragt, unmittelbar mit der Verbraucherberatung wie auch
verwaltungsintern in Gespräche einzutreten, wobei Finanzierungsmodelle (ggf.
alternative Lösungen) zu erarbeiten sind, die eine dauerhafte Weiterführung der
Verbraucherberatung sicherstellen, jedoch das Konsolidierungsziel nicht
gefährden.
Möglichkeiten
der Aufgabenverlagerung zur Verbraucherberatung, der Arbeitsverdichtung,
Nutzung städtischer Immobilien und Konzentration auf Kernbereiche der Beratung,
sollen aufgezeigt und dem Umweltausschuss vorgestellt werden. Ein erster
Zwischenbericht ist im Januar/Februar 2005 vorzulegen.
